{"id":3451,"date":"2011-10-09T09:54:47","date_gmt":"2011-10-09T07:54:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=3451"},"modified":"2023-06-18T07:15:35","modified_gmt":"2023-06-18T05:15:35","slug":"erstsemester-begruessen-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/10\/erstsemester-begruessen-4.htm","title":{"rendered":"Erstsemester begr\u00fc\u00dfen"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/10\/erstsemester-begruessen-4.htm#comments'>7 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div><p>Letzten Mittwoch war ich an der LMU und habe einigen zuk\u00fcnftigen Informatik-Lehramtsstudenten, die dort zu verschiedenen Einf\u00fchrungsveranstaltungen erschienen waren, etwas \u00fcber das Informatiklehrersein gesagt. Dass man ein gro\u00dfes Drittel seine Zeit mit Sch\u00fclern verbringt, ein kleines Drittel mit Arbeiten zu Hause (solange es noch keine Arbeitsm\u00f6glichkeiten an Schulen gibt) und ein weiteres kleines Drittel in Zusammenarbeit mit Kollegen &#8211; beim Kaffeetrinken, bei Konferenzen, bei Absprachen.<br \/>\nDas Herz hat mir geblutet, aber ich habe behauptet, dass Informatiklehrer so gar nicht sind, wie man sich einen Computermenschen vorstellt &#8211; im Keller sitzend, verschroben, mit lustigem T-Shirt, merkw\u00fcrdigen Hobbys und unge\u00fcbt Umgang mit anderen Menschen. Wie die <a href=\"https:\/\/encrypted.google.com\/search?q=it+crowd\">IT-Crowd<\/a> halt. Ich hoffe, man hat mir ein leises Bedauern dar\u00fcber angemerkt.<\/p>\n<p>(Immerhin habe ich mir letzte Woche schon mal <a href=\"http:\/\/www.getdigital.de\/index\/outfit\">ein paar T-Shirts<\/a> bestellt. &#8222;There&#8217;s no place like 127.0.0.1&#8220; und so weiter. Aus den USA <a href=\"https:\/\/www.thinkgeek.com\/tshirts-apparel\/\">noch mehr davon<\/a>.)<\/p>\n<p>Dann hat der f\u00fcr den Lehramtsstudiengang zust\u00e4ndige Professor etwas \u00fcber das Informatikstudium an der LMU erz\u00e4hlt. Sehr interessant. Man schreibt &#8211; und das ist wohl bei Mathematik \u00e4hnlich, vermutlich auch bei den Naturwissenschaften &#8211; eine einzige Seminararbeit w\u00e4hrend des ganzen Studiums, in dem einen Seminar, das man besuchen muss, und dann am Ende die Zulassungsarbeit. Mehr nicht. Gelernt wird haupts\u00e4chlich in Vorlesungen (mit Tutorien dazu), gepr\u00fcft in Klausuren im Anschluss daran. Praktika gibt es allerdings auch.<br \/>\nUnd das ist so ganz anders als in den Geisteswissenschaften zumindest zu meiner Zeit. Das erkl\u00e4rt vielleicht manche Missverst\u00e4ndnisse zwischen natur- und geisteswissenschaftlichen Lehrern. Auch bei uns gab es Vorlesungen, das ist man rein oder nicht (ich eher nicht so oft), Klausuren gab es danach nicht. Gelernt habe ich in \u00dcbungen und Seminaren, und Arbeiten geschrieben habe ich viele. Schnell mal gez\u00e4hlt: mir fallen insgesamt nur f\u00fcnf ein in beiden F\u00e4chern, gef\u00fchlt waren es aber mehr. Und in England w\u00f6chentliche Essays.<\/p>\n<p>Immerhin: schon der Professor hat darauf hingewiesen, dass die Note des 1. Staatsexamens nicht nur f\u00fcr die Einstellung wichtig ist, sondern dann auch viel sp\u00e4ter noch einmal herausgekramt wird, wenn es darum geht, irgendwelche Funktionsstellen oder andere interessante Stellen zu besetzen. Nicht dass es dann wieder hei\u00dft, dass h\u00e4tte einem keiner gesagt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(7 Kommentare.) Letzten Mittwoch war ich an der LMU und habe einigen zuk\u00fcnftigen Informatik-Lehramtsstudenten, die dort zu verschiedenen Einf\u00fchrungsveranstaltungen erschienen waren, etwas \u00fcber das Informatiklehrersein gesagt. 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