{"id":3510,"date":"2011-11-16T09:36:19","date_gmt":"2011-11-16T08:36:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=3510"},"modified":"2023-06-11T19:28:47","modified_gmt":"2023-06-11T17:28:47","slug":"alles-ueber-gymnasialschueler-in-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/11\/alles-ueber-gymnasialschueler-in-bayern.htm","title":{"rendered":"Alles \u00fcber: Gymnasialsch\u00fcler (in Bayern)"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2011\/11\/alles-ueber-gymnasialschueler-in-bayern.htm#comments'>17 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p><em>Ein kurzer \u00dcberblick dar\u00fcber, wie sich das Kultusministerium beziehungsweise die Bayerische Regierung einen Sch\u00fcler am Gymnasium vorstellen. Es geht hier \u00fcbrigens nicht um das Abitur, sondern um das Gymnasium &#8211; zum Abitur f\u00fchren ja auch andere Wege.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gymnasiale Anforderungen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2004 (der aktuelle Lehrplan):<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Gymnasium sieht seine Aufgabe darin, alle Sch\u00fcler gezielt zu f\u00f6rdern, die sich aufgrund ihrer Begabung, ihrer Einsatzfreude, ihres Leistungsverm\u00f6gens und ihrer Leistungsbereitschaft f\u00fcr ein Studium und f\u00fcr herausgehobene berufliche Aufgaben eignen.<br>Sch\u00fcler des Gymnasiums sollen geistig besonders beweglich und phantasievoll sein, gern und schnell, zielstrebig und differenziert lernen sowie \u00fcber ein gutes Ged\u00e4chtnis verf\u00fcgen. Sie m\u00fcssen die Bereitschaft mitbringen, sich ausdauernd und unter verschiedenen Blickwinkeln mit Denk- und Gestaltungsaufgaben auseinanderzusetzen und dabei zunehmend die F\u00e4higkeit zu Abstraktion und flexiblem Denken, zu eigenst\u00e4ndiger Probleml\u00f6sung und zur zielgerichteten Zusammenarbeit in der Gruppe entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1990 (der vorherige Lehrplan):<\/h4>\n\n\n\n<p>Gymnasialbildung entfaltet die F\u00e4higkeit zur Ordnung der Vorstellungswelt, zu Abstraktion und Theoriebildung. Sie entwickelt die musischen F\u00e4higkeiten und leitet zu einem angemessenen Umgang mit den Emotionen an. Sie f\u00f6rdert in besonderem Ma\u00df Verantwortungsbereitschaft und Verantwortungsf\u00e4higkeit auf der Grundlage eines geschichtlich begr\u00fcndeten Verst\u00e4ndnisses der abendl\u00e4ndischen Kultur. Das Gymnasium ist deshalb eine Schule f\u00fcr Kinder und Jugendliche, die sich als in besonderem Ma\u00dfe geistig beweglich, lernbegierig und phantasievoll erweisen, die schnell, zielstrebig und differenziert lernen k\u00f6nnen, ein gutes Ged\u00e4chtnis haben, sich gern selbst\u00e4ndig, ausdauernd und von verschiedenen Seiten mit Denk- und Gestaltungsaufgaben besch\u00e4ftigen und in allem die Bereitschaft erkennen lassen, die Anstrengungen auf sich zu nehmen, die der Bildungsweg des Gymnasiums ihnen abverlangt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundschulinformation 1978 (meine Schule damals)<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/gymnasium1978.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"550\" height=\"189\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/gymnasium1978-550x189.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3511\" title=\"gymnasium1978\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/gymnasium1978-550x189.jpg 550w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/gymnasium1978-150x51.jpg 150w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/gymnasium1978-1024x352.jpg 1024w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/gymnasium1978.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8212; Sch\u00f6n w\u00e4ren nat\u00fcrlich noch \u00e4ltere Lehrpl\u00e4ne, aber die habe ich leider online nirgendwo mehr gefunden. Das w\u00e4re doch ein sch\u00f6ner Vergleich; gerne auch als Leseverstehensaufgabe f\u00fcr Sch\u00fcler.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nat\u00fcrlich entwickeln sich die Sch\u00fcler in den einzelnen Jahrgangsstufen. Deshalb hier ein \u00dcberblick, wie sich der aktuelle Lehrplan &#8211; fachunabh\u00e4ngig &#8211; Sch\u00fcler altersabh\u00e4ngig vorstellt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erwartungen an die einzelnen Jahrgangsstufen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jahrgangsstufe 5:<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Wechsel von der Grundschule ans Gymnasium bringt f\u00fcr die Sch\u00fcler gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen mit sich: Sie besuchen eine neue Schule mit einem noch ungewohnten Schulleben und neuen Mitsch\u00fclern. H\u00e4ufig gehen damit auch \u00c4nderungen im Freundeskreis einher. Zudem m\u00fcssen sie sich anders als bisher auf st\u00fcndlich wechselnde F\u00e4cher und Lehrkr\u00e4fte mit je unterschiedlichen Anforderungen an Vorbereitung, Mitarbeit und Arbeitsweisen einstellen. Erst im Lauf des Schuljahrs gewinnen die Kinder eine gewisse Sicherheit bei der Lern- und Arbeitsorganisation.<br>Die Sch\u00fcler zeigen in der Regel eine ausgepr\u00e4gte Wissbegierde, Freude am Entdecken, hohe Motivation und Leistungsbereitschaft. Allerdings stehen dem eine begrenzte Ausdauer und Konzentrationsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jahrgangsstufe 6:<\/h4>\n\n\n\n<p>Den Sch\u00fclern sind im Unterschied zur vorhergehenden Jahrgangsstufe das Schulleben und die schulischen Abl\u00e4ufe vertraut, was ihnen zunehmend Sicherheit verleiht. In der Regel nimmt die Bedeutung der Klassengemeinschaft \u2013 auch im Zusammenhang mit einzelnen Gruppen \u2013 nun deutlich zu. Dabei kann die Zugeh\u00f6rigkeit zu diesen Gruppen sehr schnell wechseln.<br>Durch das Einsetzen neuer F\u00e4cher, insbesondere die zweite Fremdsprache, stellen sich den Kindern zus\u00e4tzliche Herausforderungen. Dies kommt ihrer nach wie vor ausgepr\u00e4gten Neugier und Wissbegierde sowie der Begeisterungsf\u00e4higkeit f\u00fcr Neues entgegen, bedeutet aber auch eine Mehrbelastung.<br>Die vielf\u00e4ltigen neuen Anregungen tragen zu einer verst\u00e4rkten Wahrnehmung der Lebenswelt bei.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jahrgangsstufe 7:<\/h4>\n\n\n\n<p>Die meisten Sch\u00fcler dieser Altersstufe befinden sich in der Pubert\u00e4t oder treten in diese Entwicklungsphase ein. Dies hat Auswirkungen sowohl auf die Beziehungen der Jugendlichen untereinander im schulischen wie im privaten Umfeld als auch auf die Einstellung und das Verhalten gegen\u00fcber den Erwachsenen. Wenn in diesem Alter mitunter gro\u00dfe Stimmungsschwankungen auftreten oder rigide Positionen vertreten werden, so ist dies ein Spiegel der Unsicherheit in dieser Phase des Umbruchs.<br>Gleichzeitig vollzieht sich bei vielen der \u00dcbergang vom anschaulichen zum abstrahierenden Denken, was ihnen ein zunehmend systematisches Herangehen an Frage- und Aufgabenstellungen erm\u00f6glicht und sie Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten leichter wahrnehmen und beschreiben l\u00e4sst.<br>Ausdauer und Konzentrationsf\u00e4higkeit beginnen sich nun st\u00e4rker auszupr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jahrgangsstufe 8:<\/h4>\n\n\n\n<p>In dieser Jahrgangsstufe zeigt sich ein h\u00e4ufig sehr uneinheitliches Bild bei den Jugendlichen. Entwicklungsunterschiede, insbesondere zwischen M\u00e4dchen und Jungen, werden sichtbar hinsichtlich Selbst\u00e4ndigkeit, k\u00f6rperlicher Entwicklung sowie emotionaler und sozialer Reife.<br>Viele Sch\u00fcler suchen st\u00e4rker als bisher nach Orientierung und Identit\u00e4t, nicht selten zeigen sie auch Verhaltensauff\u00e4lligkeiten. Sie beginnen, bisher Akzeptiertes grunds\u00e4tzlich infrage zu stellen sowie eigene Standpunkte zu entwickeln und zu vertreten. Zudem ist vielfach ein wachsendes Interesse an Kausalzusammenh\u00e4ngen und differenzierteren Fragestellungen zu beobachten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jahrgangsstufe 9:<\/h4>\n\n\n\n<p>Die meisten Sch\u00fcler dieser Jahrgangsstufe entwickeln eine wachsende Bereitschaft zur Reflexion und damit einhergehend in steigendem Ma\u00df die F\u00e4higkeit zu logischer Argumentation.<br>Im Selbstbild oft noch schwankend, neigen viele Jugendliche dieser Altersstufe, z. B. infolge mangelnder Akzeptanz der eigenen K\u00f6rperlichkeit, zu scheinbar widerspr\u00fcchlichen Gef\u00fchlen und Verhaltensweisen: Einerseits wollen sie ernst genommen werden, wollen mitreden und zeigen den zunehmenden Drang, sich selbst\u00e4ndig mit Problemen und eigenen Wegen der Probleml\u00f6sung auseinanderzusetzen. Andererseits wird der Einsatz f\u00fcr schulische Belange h\u00e4ufig je nach Neigung dosiert zugunsten au\u00dferschulischer Interessen. Tradierte Werte und Autorit\u00e4ten werden immer mehr infrage gestellt; die Abgrenzung von der Erwachsenenwelt ist deutlich. Das Interesse an weltanschaulichen und politischen Fragen w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jahrgangsstufe 10:<\/h4>\n\n\n\n<p>In dieser Altersstufe zeigen die jungen Menschen in der Regel ein zunehmendes Bewusstsein f\u00fcr die Konsequenzen des eigenen Handelns; ihr Verantwortungsbewusstsein bildet sich weiter aus. Noch spielt die Anpassung an die Gruppe eine wichtige Rolle, jedoch gewinnt das Eingehen partnerschaftlicher Bindungen eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung. Diese Ver\u00e4nderungen beeinflussen h\u00e4ufig das Interesse am schulischen Lernen. Die Auseinandersetzung mit Autorit\u00e4ten dient auch als Mittel zur Selbsterfahrung.<br>Die Aufgeschlossenheit gegen\u00fcber logischer Argumentation sowie das Interesse an komplexen Zusammenh\u00e4ngen und Sinnfindung wachsen mit der Selbst\u00e4ndigkeit im Denken: Priorit\u00e4ten werden immer mehr nach eigenen Wertma\u00dfst\u00e4ben gesetzt, was manchmal mit Fehleinsch\u00e4tzung, auch der eigenen Person, verbunden sein kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jahrgangsstufe 11\/12:<\/h4>\n\n\n\n<p>Mit der gestiegenen geistigen Leistungsf\u00e4higkeit in den letzten beiden Jahrgangsstufen am Gymnasium geht bei den meisten Sch\u00fclern ein zunehmend selbst\u00e4ndigeres Denken und Arbeiten sowie ein zielgerichteteres und verantwortungsbewussteres Handeln einher.<br>In diesem Zusammenhang kristallisiert sich bei ihnen eine gro\u00dfe Bereitschaft und Offenheit heraus f\u00fcr psychologische und philosophische Fragen, die das Selbst- und Weltverst\u00e4ndnis betreffen. Sie differenzieren ihre bisherigen Wertvorstellungen weiter aus, auch im Hinblick auf die eigene Lebensplanung (Ausbau eines eigenen sozialen Netzes, beginnende Abl\u00f6sung vom Elternhaus, Berufs- und Studienwahlentscheidung). Bei vielen Sch\u00fclern gewinnen das strategische Verhalten in Bezug auf die Schule und au\u00dferschulische Aktivit\u00e4ten weiter an Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die unteren Jahrgangsstufen sehe ich ganz gut getroffen. Die h\u00f6heren sind vielleicht etwas optimistisch. Wie ist denn das gemeint: &#8222;Bei vielen Sch\u00fclern gewinnen das strategische Verhalten in Bezug auf die Schule und au\u00dferschulische Aktivit\u00e4ten weiter an Bedeutung&#8220;? Ist das tats\u00e4chlich als Eupehmismus zu verstehen f\u00fcr: &#8222;Schule ist weniger wichtig als der Nebenjob und Partys und man macht nur das N\u00f6tigste&#8220; oder war das anders gemeint? Das muss doch wohl anders gemeint gewesen sein, oder?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr jedes Fach gibt es f\u00fcr jede Jahrgangstufe eine eigene Beschreibung. Hier nur ein Beispiel, <a href=\"http:\/\/www.isb.bayern.de\/isb\/index.asp?QNav=4&amp;STyp=14\">alle Lehrpl\u00e4ne hier<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fachspezifische Erwartungen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Deutsch 12:<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Deutschunterricht der abschlie\u00dfenden Jahrgangsstufe des Gymnasiums vertiefen die Sch\u00fcler ihre sprachlich-literarische und geistesgeschichtlich-kulturelle Bildung; sie stellen eigene Erfahrungen und Einstellungen in gr\u00f6\u00dfere Zusammenh\u00e4nge und finden dadurch zu fundierten Standpunkten und Werthaltungen.<br>Die Sch\u00fcler verstehen, analysieren und nutzen Sprache zun\u00e4chst als Medium zwischenmenschlicher Kommunikation; sie \u00fcben sich in den unterschiedlichen Formen des Vortragens und des Gespr\u00e4chs, st\u00e4rken ihr Selbstvertrauen in der Anwendung ihrer rhetorischen F\u00e4higkeiten und entwickeln Freude an m\u00fcndlicher Sprachgestaltung.<br>Erschlie\u00dfende und argumentative Formen des Schreibens stellen f\u00fcr die Sch\u00fcler sicher beherrschte Mittel dar, ein eigenes, durchdachtes Verst\u00e4ndnis von literarischen Texten und Sachtexten zu formulieren und mitzuteilen sowie Thesen und Positionen abw\u00e4gend und wirksam darzulegen. Die in den Vorjahren erworbenen soliden orthographischen, grammatischen und stilistischen Fertigkeiten bilden hierf\u00fcr eine unverzichtbare Voraussetzung.<br>Die jungen Erwachsenen erfahren auch, dass Sprache das wichtigste Medium f\u00fcr die Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Leben ist. Sie erweitern ihr Verst\u00e4ndnis von Sprache und erkennen deren Leistung ebenso wie ihre Offenheit f\u00fcr Ver\u00e4nderungen und die Notwendigkeit von Normierungen.<br>Bei der wissenschaftsprop\u00e4deutisch ausgerichteten Behandlung literarischer Werke vor allem des 20. Jahrhunderts erwerben die Sch\u00fcler Aufgeschlossenheit f\u00fcr Themen und Stoffe der Literatur, erschlie\u00dfen sich weitere kulturelle Zusammenh\u00e4nge und erweitern ihren literaturhistorischen Orientierungsrahmen. Offenheit f\u00fcr Fragen der \u00c4sthetik und eine ausgepr\u00e4gte Wahrnehmungsf\u00e4higkeit werden zur Basis f\u00fcr eine differenzierte Weltsicht und f\u00fcr die Identit\u00e4tsfindung, aber auch f\u00fcr eine lebenslange Lesebereitschaft. Die methodenbewusste Besch\u00e4ftigung mit anspruchsvollen Sachtexten verhilft den Sch\u00fclern dazu, sich reflektierend mit den eigenen Wertvorstellungen wie mit fremden Standpunkten und Fragen von grunds\u00e4tzlicher Bedeutung auseinanderzusetzen und sich f\u00fcr die Gestaltung der eigenen Lebenswelt zu engagieren.<br>Elektronische Medien werden als Werkzeug der Information und Kommunikation gel\u00e4ufig verwendet. Die erworbene Medienkompetenz st\u00fctzt sich besonders auf ethische und \u00e4sthetische Beurteilungskriterien. Die Sch\u00fcler erkennen und erfahren den wesentlichen Beitrag, den die Schulung der Wahrnehmungsf\u00e4higkeit und eine prinzipielle Offenheit f\u00fcr Fragen der \u00c4sthetik f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsbildung und das Weltverst\u00e4ndnis leisten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nachtrag: Es gibt keinen aktuellen Anlasse f\u00fcr diese Zusammenstellung. Meine Gedanken haben angefangen als Kommentar bei <a href=\"http:\/\/www.skolnet.de\/unterricht\/erhellende-momente\/\">einem Skolnet-Blogeintrag<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(17 Kommentare.) Ein kurzer \u00dcberblick dar\u00fcber, wie sich das Kultusministerium beziehungsweise die Bayerische Regierung einen Sch\u00fcler am Gymnasium vorstellen. Es geht hier \u00fcbrigens nicht um das Abitur, sondern um das Gymnasium &#8211; zum Abitur f\u00fchren ja auch andere Wege. 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