{"id":399,"date":"2008-09-02T09:55:20","date_gmt":"2008-09-02T07:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=399"},"modified":"2012-01-05T09:44:36","modified_gmt":"2012-01-05T08:44:36","slug":"erzaehlspiele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2008\/09\/erzaehlspiele.htm","title":{"rendered":"Es war einmal (und viel mehr \u00fcber weitere Erz\u00e4hlspiele, als ich eigentlich zu schreiben vorhatte)"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2008\/09\/erzaehlspiele.htm#comments'>7 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float:right; margin-left:10px;\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/es_war_einmal.jpg\" alt=\"\" title=\"es_war_einmal\" width=\"180\" height=\"240\" class=\"alignnone size-full wp-image-1950\" \/><\/p>\n<h4>1. Es war einmal<\/h4>\n<p>Nachdem es vorgestern schon ums Erz\u00e4hlen ging, will ich mir auch endlich diesen Eintrag von der Liste schreiben: Bei Amigo ist 1997 das Spiel <strong>Es war einmal<\/strong> erschienen, die deutsche Ausgabe von <strong><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Once_Upon_a_Time_(game)\">Once upon a time<\/a><\/strong> (Atlas Games 1994, zweite Ausgabe 1995).<\/p>\n<p>&#8222;Es war einmal&#8220; ist einigerma\u00dfen bekannt und auch im normalen Spielwarenhandel zu bekommen. Das Spiel besteht aus \u00fcber hundert Erz\u00e4hlerkarten, jeweils mit typischen M\u00e4rchenmotiven: <strong>Charaktere<\/strong> (<em>Kind, Prinzessin, Monster<\/em>), <strong>Gegenst\u00e4nde<\/strong> (<em>Schl\u00fcssel, Krone, Baum<\/em>), <strong>Orte<\/strong> (<em>Heim, Kapelle, Kerker<\/em>), <strong>Eigenschaften<\/strong> (<em>versteckt, wundersch\u00f6n, blind<\/em>) und <strong>Ereignisse<\/strong> (<em>Falle, Wettbewerb, jemand wird verletzt<\/em>). Jeder Spieler kriegt eine Handvoll dieser Karten und au\u00dferdem eine von ein paar Dutzend <strong>Zielkarten<\/strong>, auf die er mit seiner Geschichte hinarbeitet. Diese Zielkarten lauten etwa &#8222;So erkannte er, wie treu sein Bruder gewesen war&#8220; oder &#8222;Und als der Bann gebrochen war, waren sie frei.&#8220;<br \/>\nEin Spieler f\u00e4ngt an, eine M\u00e4rchengeschichte zu erz\u00e4hlen. Wenn er ein Element nennt, zu dem er die passende Karte hat (Charakter, Gegenstand, Ort und so weiter), dann kann er die Karte ablegen. Er darf solange erz\u00e4hlen, bis er unterbrochen wird, nicht mehr weiter wei\u00df oder nach seiner letzten Karte zu seinem vorgegebenen Schluss kommt.<br \/>\nUnterbrochen werden kann der aktuelle Erz\u00e4hler durch die anderen Spieler unter anderem dann, wenn einer von diesen eine Karte hat, die zu einem gerade verwendeten Element der Erz\u00e4hlung passt. Dann ist der unterbrechende Spieler dran und erz\u00e4hlt die M\u00e4rchengeschichte weiter &#8211; nun wiederum bem\u00fcht, <em>seine<\/em> Karten loszuwerden und zu seinem Ende zu kommen. Aber auch er kann bei passender Gelegenheit unterbrochen werden, und so geht das, bis das M\u00e4rchen zu einem Ende erz\u00e4hlt ist.<\/p>\n<p>Das waren fast schon die ganzen Regeln. Es gibt noch ein paar weitere, die f\u00fcr einen guten Erz\u00e4hlfluss sorgen sollen. Aber wenn das Spiel Spa\u00df machen soll, dann helfen alle Regeln nicht viel: Die Mitspieler d\u00fcrfen nicht auf Teufel komm raus versuchen, die anderen zu schlagen, und sie m\u00fcssen sich z\u00fcgeln, und lieber aufgeben, als den anderen eine zu verquere L\u00f6sung zu pr\u00e4sentieren. Ich habe, ehrlich gesagt, nur einmal zwei Runden von &#8222;Es war einmal&#8220; gespielt. Ich fand das Spiel leicht, aber manche in der Gruppe hatten Schwierigkeiten, von einem gegebenen Punkt in der Erz\u00e4hlung zu ihrem Ende zu kommen &#8211; auch ohne dass die Mitspieler dazwischenfunkten. Dabei muss man nat\u00fcrlich keinesfalls nur mit den Karten erz\u00e4hlen, die man auf der Hand h\u00e4lt, sondern kann ganz beliebige Wege einschlagen. Man darf die Karten halt nicht aus den Augen verlieren, da man sie schlie\u00dflich loswerden will.<\/p>\n<p>Ich hatte mir nach dem letzten Spiel den Anfang Kartenfolge notiert, wei\u00df aber nicht mehr, wie das M\u00e4rchen dazu ging: Ruine + zwei Liebende + magischer Ring + Schwert + Stiefmutter + Dieb + Fest + Plan + Koch + Verfolgung + Esel + Ruine + Fenster + Fee<\/p>\n<p>Nach der Fee wurde es problematisch. Die Fee erz\u00e4hlte dem fliehenden Liebespaar, das in der Ruine \u00fcbernachtete, n\u00e4mlich von der Zeit, als die Ruine noch ein stattliches Schloss gewesen war. Und schon waren wir in einer Binnenerz\u00e4hlung. Irgendwann hatte in der Binnenhandlung eine Figur dann noch einen Traum, und wir steckten noch eine Binnenebene tiefer drin. Das hat uns \u00fcberfordert &#8211; also sollte man das am Anfang besser vermeiden. (Unter kontrollierten Bedingungen k\u00f6nnen verschachtelte Erz\u00e4hlungen toll sein. Mein Favorit, mal aus dem W\u00fchltisch gezogen: <em>The Arabian Nightmare<\/em> von Robert Irwin.)<\/p>\n<p>Eine deutsche Besprechung <a href=\"http:\/\/www.reich-der-spiele.com\/kritiken\/EsWarEinmal\">gibt es hier<\/a>. Ausf\u00fchrliche <a href=\"http:\/\/www.boardgamegeek.com\/thread\/163731\">Kritik mit Hinweisen zur Spieltaktik<\/a> bei boardgamegeek.<\/p>\n<p>Bei <a href=\"http:\/\/www.atlas-games.com\/onceuponatime\/index.php\">Atlas Games<\/a> kann man die englischen Spielregeln und eine Liste der Karten herunterladen. Die pdf-Datei zum Einsatz im Klassenzimmer ist eher oberfl\u00e4chlich. Trotzdem kann man das Spiel vielleicht mal in der Schule einsetzen, im Fach Englisch oder Deutsch, ich habe es aber noch nie getan.<\/p>\n<h4>2. Dark Tales<\/h4>\n<p>F\u00fcr das englische Spiel gibt es ein Erweiterungsset <strong>Dark Tales<\/strong> mit etwas grusligeren Karten, die man unter das Spiel mischen kann. Zu den Zielkarten geh\u00f6ren &#8222;His wound was healed but his heart remained broken forever&#8220; und &#8222;He lived the rest of his life as a beggar &#8230;which was perfectly just.&#8220; Ereigniskarten sind: Geister, Teufel, Ausgesto\u00dfene, M\u00f6rder, Gr\u00e4ber, aber nichts viel Schauerlicheres. Lovecraft&#8217;sche Geschichten kommen dabei nicht heraus. (Dabei k\u00f6nnte mir da auch ein nettes Set vorstellen: &#8222;Wahnsinn&#8220;, &#8222;Unangenehmer Geruch&#8220;, &#8222;Altes Buch&#8220;, &#8222;Bibliothek&#8220;, &#8222;unirdische Geometrien&#8220;.)  <\/p>\n<h4>3. Dark Cults<\/h4>\n<p>Tats\u00e4chlich kenne ich mindestens ein vergleichbares Spiel mit Lovecraft-Elementen, <strong>Dark Cults: The Horror Story Game<\/strong> (Kenneth Rahman 1983). Das Spiel ist formaler etwas mehr an konventionellen Kartenspielen orientiert, aber doch ein reines Erz\u00e4hlspiel. Das Spiel besteht aus gut hundert Karten, alle mit atmosph\u00e4rischen Tuschezeichnungen versehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/dark_cults.jpg\" alt=\"\" title=\"dark_cults\" class=\"alignnone size-full wp-image-1946\" \/><\/p>\n<p>Nur zwei Personen k\u00f6nnen spielen: Einer \u00fcbernimmt die Rolle des Lebens, einer die des Todes. Beide kriegen einige Karten auf die Hand und ziehen eventuell vom Stapel nach. F\u00fcr die abwechselnd abgelegten Karten kriegt jede Seite unterschiedlich viele Punkte, wer am meisten Punkte macht, hat gewonnen &#8211; aber das ist nat\u00fcrlich nicht die Hauptsache.<\/p>\n<p>Jede Runde stellt einen n\u00e4chtlichen Ausflug dar und beginnt mit einer Start-Karte, auf der steht: &#8222;<strong>This night, upon leaving the old and rumor-ridden brick apartment house,&#8220;<\/strong> &#8211; denn so beginnen Geschichten. An diese Startkarte kann man verschiedene weitere Karten anlegen, das ist auf der Karte selbst durch Anfangsbuchstaben angegeben: Eine <strong>Atmosphere<\/strong>-Karte (<em>old decaying town, obscene and abhorrent graffiti, mournful train whistle<\/em>), eine <strong>Locality<\/strong>-Karte (<em>the bad part of town, the shunned house<\/em>), oder gleich eine <strong>Danger<\/strong>-Karte (<em>ominous black cloud, whirling dimensional passage, slithering mass of revolting black ooze<\/em>). Danger-Karten m\u00fcssen gefolgt werden entweder von weiteren D-Karten, um die Situation noch mehr anzuheizen, von einer <strong>Escape<\/strong>-Karte, mit der der Held der Gefahr entkommt und weiterspaziert, von einer <strong>End<\/strong>-Karte (der Held stirbt) oder einer <strong>Save<\/strong>-Karte, mit der der Held der Gefahr entkommt und den n\u00e4chtlichen Ausflug beendet (etwa <em>a sudden weakness and feeling of fainting ends the nocturnal walk<\/em>). In den beiden letzten F\u00e4llen ist die Runde damit zu Ende.<br \/>\nAn den entsprechenden Stellen k\u00f6nnen auch <strong>Threat<\/strong>-Karten gespielt werden (<em>solemn cluster of figures, echoing footsteps<\/em>), die mit einer Save-Karte aufgel\u00f6st werden k\u00f6nnen, aber meist zu <strong>Character<\/strong>-Karten f\u00fchren, b\u00f6sen oder harmlosen (<em>a ghoulish cannibal<\/em> oder <em>a mangy dog<\/em>). An eine gef\u00e4hrliche Begegnung muss man eine E-Karte anlegen (Escape oder End), bei einer harmlosen geht es mit Atmosphere, Danger oder Locality weiter.<br \/>\nNach bestimmten Situationen darf man auch eine Adverbialkarte mit <em>conjuncts<\/em> oder <em>disjuncts<\/em> wie &#8222;afterwards&#8220; oder &#8222;unexpectedly&#8220; ausspielen, die keine Punkte, aber etwas Struktur in das erz\u00e4hlte Geschehen bringen.<\/p>\n<p>(In den Spielregeln gibt es auch noch Varianten f\u00fcr einen, drei oder vier Spieler und Kopiervorlagen f\u00fcr Object-Karten, die auf eine Locality-Karte folgen und zu einer Begegnung mit einem Charakter oder einer Gefahr f\u00fchren k\u00f6nnen, aber nicht m\u00fcssen.)<\/p>\n<p>An Dark Cults habe ich schon seit Jahren nicht mehr gedacht. Ich habe es nur wenige Male gespielt, es ist halt schwer, einen Mitspieler zu finden, und das Spielformat ist sehr ungew\u00f6hnlich. Ich kann nicht mal beurteilen, ob es ein gutes Spiel ist.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.panix.com\/~sos\/bc\/darkcults.html\">Spielbesprechung<\/a> mit Verbesserungsvorschl\u00e4gen und sehr kurzem Erfahrungsbericht zum Einsatz im Unterricht.<\/li>\n<li>Auf dieser Seite gibt es <a href=\"http:\/\/darkcults.homestead.com\/what.html\">eine weitere Spielvariante<\/a>, man kann dort auch <a href=\"http:\/\/darkcults.homestead.com\/\">alle eingescannten Karten anschauen<\/a>.<\/li>\n<li>Auch das gro\u00dfartige boardgamegeek.com l\u00e4sst einen nicht im Stich: <a href=\"http:\/\/www.boardgamegeek.com\/game\/1784\">Bilder, Besprechungen, Hinweise, Spielregeln<\/a>. Au\u00dferdem kann man eine Datei zum Spielen per Web oder Email herunterladen.\n<p><small>(Und zwar f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/digilander.libero.it\/zak965\/thoth\/\">Thoth Engine<\/a>. Die ist speziell f\u00fcr Kartenspiele geschrieben und es ist mit ihr vergleichsweise einfach, ein papierernes Kartenspiel in elektronische Form zu bringen. Die grafischen Elemente des Spieles, also vor allem die Karten, werden dabei eingescannt. Andere Engines sind <a href=\"http:\/\/cyberboard.brainiac.com\/\">CyberBoard<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.vassalengine.org\/community\/index.php\">Vassal<\/a>. Beide sind wesentlich komplexer, da nicht nur f\u00fcr Kartenspiele gedacht &#8211; sondern f\u00fcr Kingmaker und Dune und Swashbuckler und Gunslinger und Dawn Patrol und all die anderen sch\u00f6nen Spiele meiner Jugend. Mit diesen Engines will ich schon lange mal was machen f\u00fcr den Informatikunterricht, aber dazu m\u00fcsste ich mich erst mal selber reinknien.)<\/small><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu kriegen ist das Spiel wohl kaum mehr. &#8222;Maybe you&#8217;ll find this game lying in the darker corner of some dingy, dust-encrusted games store who used to carry massive amounts of roleplaying material at one time. Or perhaps in a little-known curio shop managed by a withered old man with scarce knowledge of English and a scar running down from under his eyepatch.&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.boardgamegeek.com\/article\/2434717#2434717\">Boardgamegeek-Review<\/a>)<\/p>\n<h4>4. Weitere Erz\u00e4hlspiele, auf die ich noch gesto\u00dfen bin<\/h4>\n<p>Wer nach diesen Spieltiteln googelt, st\u00f6\u00dft bald auf weitere Erz\u00e4hlspiele: <strong>The Extraordinary Adventures of Baron Munchausen<\/strong> [sic], auf Deutsch <strong><a href=\"http:\/\/www.reich-der-spiele.de\/kritiken\/DieUnfasslichenAbenteuerDesFreiherrnVonMuenchhausen.php\">Die unfasslichen Abenteuer des Freiherrn von M\u00fcnchhausen<\/a><\/strong> &#8211; f\u00fcr 6,50 \u20ac ein Schn\u00e4ppchen. Ich kenne das Spiel noch nicht, es hat wohl Rollenspielelemente, aber keine Rollenspielregeln. Ein Erz\u00e4hlspiel halt.<\/p>\n<p><strong>Tales of the Arabian Nights<\/strong>, auf Deutsch <a href=\"http:\/\/www.reich-der-spiele.de\/kritiken\/GeschichtenAus1000undEineNacht.php\"><strong>Geschichten aus 1001 Nacht<\/strong><\/a> klingt eher nach einem gelenkten Spiel, ein Solo-Rollenspiel f\u00fcr mehrere Personen sozusagen. Ist aber vielleicht auch sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Recherchen f\u00fchrten mich ebenfalls zu <strong><a href=\"http:\/\/www.reich-der-spiele.de\/kritiken\/DasMonsterausderSpaetvorstellung.php\">Das Monster aus der Sp\u00e4tvorstellung<\/a><\/strong> (US: <strong>It came from the late, late, late show<\/strong>). Sonst wei\u00df ich nichts \u00fcber das Spiel.<\/p>\n<p>Siehe weiterhin <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pantheon_role_playing_game\">Pantheon<\/a> (hier eine <a href=\"http:\/\/www.rpg.net\/news+reviews\/reviews\/rev_4919.html\">Besprechung<\/a>), und <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Puppetland\/Powerkill\">Puppetland\/Powerkill<\/a>, &#8222;a storytelling game with strings in a grim world of make-believe&#8220; beziehungweise &#8222;a satirical role-playing metagame&#8220;. Das soll es als kostenlosen Download geben, leider warnt mich Google gerade wegen vermuteter Trojanerverseuchung vor der Seite des Autors, so dass ich die Datei nicht herunterladen will. Die bei Wikipedia verlinkten Rezensionen sehen interessant aus.<\/p>\n<h4>5. Weitere Erz\u00e4hlspiele, die ich selber habe<\/h4>\n<p>Kollaborative Rollenspiele, die ich tats\u00e4chlich zu Hause habe, und bei denen die Mitspieler Aufgaben des Spielleiters \u00fcbernehmen oder ihn ganz ersetzen, sind <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/InSpectres\">InSpectres<\/a> und <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Primetime_Adventures\">Primetime Adventures<\/a>. Und <em>Story Paths<\/em> von White Wolf (mit einem fetten <strong>&#8482;<\/strong> dahinter), eine Art Nachfolger der <em><a href=\"http:\/\/www.darkshire.net\/jhkim\/rpg\/systemdesign\/cards\/whimsycards.html\">Whimsy Cards<\/a><\/em> sind eine Vorstufe dazu: Die Spieler kriegen einige wenige Karten und k\u00f6nnen durch deren Ausspielen in bestimmten Situationen dem Spielleiter gewisse Vorgaben machen oder ins Geschehen eingreifen. In diversen Rollenspieltheorie-Foren gibt&#8217;s mehr dazu.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/De_Profundis_(Brief-Rollenspiel)\"><strong>De Profundis<\/strong><\/a> ist ein Erz\u00e4hlspiel aus Polen &#8211; ein Brief-Rollenspiel mit Lovecraft-Elementen. Eigentlich logisch: Bei Lovecraft wird so viel korrespondiert, viele Geschichten sind in Tagebuch- oder Briefform, Zeitungsschnipsel werden mitgeschickt, dass man als Rollenspieler eigentlich gar nicht um einen gemeinsamen Tisch herumsitzen muss, sondern per Post spielen kann. Eine sch\u00f6ne Handschrift ist n\u00fctzlich bei der Gestaltung der Briefe. Die Grenze zwischen Rollenspiel, m\u00fcndlichem und schriftlichem Erz\u00e4hlen verschwimmt dabei. Wer sich darunter etwas vorstellen kann, hat sicher Vergn\u00fcgen dabei, den Links bei Wikipedia zu folgen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.lupo-online.de\/store\/rpg\/index.php?title=De_Profundis_Hilfsmittel\">Hilfsmittel<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.lupo-online.de\/store\/rpg\/index.php?title=De_Profundis_Tipps\">Tipps<\/a> f\u00fcr De Profundis<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/cthulhu-forum.de\/board.php?boardid=59&#038;sid=6df7a293814108caa7e8a62b7edf8b8a\">Fragen<\/a> und <a href=\"http:\/\/cthulhu-forum.de\/board.php?boardid=60&#038;sid=6df7a293814108caa7e8a62b7edf8b8a\">Mitspielersuche<\/a> zu De Profundis im Cthulhu-Forum<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber dazu schreibe ich jetzt nichts mehr. Fass ohne Boden, das ganze Zeug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(7 Kommentare.) 1. Es war einmal Nachdem es vorgestern schon ums Erz\u00e4hlen ging, will ich mir auch endlich diesen Eintrag von der Liste schreiben: Bei Amigo ist 1997 das Spiel Es war einmal erschienen, die deutsche Ausgabe von Once upon a time (Atlas Games 1994, zweite Ausgabe 1995). &#8222;Es war einmal&#8220; ist einigerma\u00dfen bekannt und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1946,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[195,4],"tags":[146,58,49,225],"class_list":["post-399","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lieblingseintraege","category-schule-mal-machen","tag-erzaehlen","tag-hp-lovecraft","tag-maerchen","tag-spiele"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/dark_cults.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=399"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1952,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399\/revisions\/1952"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}