{"id":4268,"date":"2013-08-02T15:18:12","date_gmt":"2013-08-02T13:18:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=4268"},"modified":"2023-06-15T07:08:39","modified_gmt":"2023-06-15T05:08:39","slug":"vichyssoise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2013\/08\/vichyssoise.htm","title":{"rendered":"Vichyssoise"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2013\/08\/vichyssoise.htm#comments'>2 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div><p>In der Gem\u00fcsekiste war Lauch, es ist Sommer, ich hatte noch nie eine Vichyssoise gemacht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4270\" alt=\"vichyssoise\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/vichyssoise.jpg\" width=\"550\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/vichyssoise.jpg 550w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/vichyssoise-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><br \/>\n<small>Foto: Frau Rau<\/small><\/p>\n<p>Das Wort &#8222;Vichyssoise&#8220; kannte ich seit fr\u00fcher Jugend. Begegnet war es mir vielleicht bei <em>Es muss nicht immer Kaviar sein<\/em>, oder in der Anekdotensammlung im B\u00fccherschrank meiner Eltern, die voll war von Orten, Begriffen und Personen, die mir nichts sagten. (Ganz erstaunlich, wie viel Weltwissen man aus leicht verstaubten Anekdotensammlungen gewinnen kann.) Richtig auseinandergesetzt habe ich mich mit Vichyssoise aber erst &#8211; wie viele meiner Generation &#8211; bei <em>The Secret of Monkey Island<\/em>, als es darum ging, einen Aushilfskoch um seine Stelle zu bringen, indem man eine &#8211; erst m\u00fchsam zu fangende &#8211; Ratte in der Vichyssoise platzierte, um dann selber die frei gewordene Stelle als Koch antreten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Vichyssoise gestern war richtig gut. Mein Rezept ist ein Gemisch aus verschiedenen im Web gefundenen Rezepte. F\u00fcr vier Portionen:<\/p>\n<ul>\n<li>2 Essl\u00f6ffel Oliven\u00f6l<\/li>\n<li>2 Knoblauchzehen, kleingemacht<\/li>\n<li>400 g Lauch, m\u00f6glichst viel vom wei\u00dfen Anteil<\/li>\n<li>350 g Kartoffeln, grob gew\u00fcrfelt<\/li>\n<li>1.4 Liter H\u00fchnerbr\u00fche (Nachtrag: eher d\u00fcnn, also halb Wasser, halb Br\u00fche)<\/li>\n<li>1\/2 Becher Sahne (oder mehr), Salz, Pfeffer<\/li>\n<\/ul>\n<p>Den Lauch waschen, gut abtrocknen, in St\u00fccke schneiden, in dem Oliven\u00f6l mit dem Knoblauch ein paar Minuten m\u00f6glichst and\u00fcnsten. Dann die Kartoffeln dazu und mit der Br\u00fche auff\u00fcllen. Eine Dreiviertelstunde kochen, danach mit dem P\u00fcrierstab durchmixen. Nachsalzen, Sahne dazu geben. Ein anderes Rezept schlug Joghurt statt Sahne vor, probiere ich beim n\u00e4chsten Mal. <\/p>\n<p>Kalt werden lassen, danach in den K\u00fchlschrank. Traditionell mit Schnittlauch dekorieren, Petersilie sehe ich auch gelegentlich, ich hatte noch Basilikum \u00fcbrig. Geht alles. Traditionell kommt \u00fcbrigens kein Knoblauch hinein.<\/p>\n<p>Erstaunt war ich dar\u00fcber, wie wunderbar glatt die Suppe ist, auch ohne dass ich sie durch ein Sieb gestrichen habe. Kein bisschen von der leicht kr\u00fcmeligen Konsistenz, die ich sonst von P\u00fcrierstabsuppen kenne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(2 Kommentare.) In der Gem\u00fcsekiste war Lauch, es ist Sommer, ich hatte noch nie eine Vichyssoise gemacht. Foto: Frau Rau Das Wort &#8222;Vichyssoise&#8220; kannte ich seit fr\u00fcher Jugend. 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