{"id":6108,"date":"2014-06-18T07:09:16","date_gmt":"2014-06-18T05:09:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=6108"},"modified":"2019-06-02T14:34:09","modified_gmt":"2019-06-02T12:34:09","slug":"zombies-run","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2014\/06\/zombies-run.htm","title":{"rendered":"Zombies, Run!"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2014\/06\/zombies-run.htm#comments'>4 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div><p>Diese App gibt es jetzt im dritten Jahr, aber vielleicht kennen sie doch noch ein paar nicht. Ich bin jedenfalls erst vor kurzem darauf gesto\u00dfen worden.<\/p>\n<p>Und zwar: Ich raffe mich sehr viel seltener zum Strampeln am Crosstrainer oder Joggen auf, als gesund f\u00fcr mich w\u00e4re. Der Gl\u00fcckshormongewinn danach ist gerade mal nicht gro\u00df genug. Aber in den letzten zwei Wochen bin ich doch fast jeden zweiten Tag gelaufen. Das kam durch die App <em>Zombies, Run!<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.zombiesrungame.com\/\">Webseite<\/a>, <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.sixtostart.zombiesrun&amp;hl=de\">Google Playstore<\/a>). Die ist genial.<\/p>\n<p>Man l\u00e4uft mit Kopfh\u00f6rern im Ohr, und dem Tablet\/Handy am anderen Ende. Und man bekommt w\u00e4hrend des Laufens eine Geschichte erz\u00e4hlt, sozusagen. Der Hintergrund: Wir sind in der nahen Zukunft, aber nach der Zombie-Apokalypse*. Die \u00fcberlebenden Menschen haben sich in kleinen Gemeinschaften verschanzt, Ein- und Ausg\u00e4nge sind streng bewacht. Drau\u00dfen treiben sich die klassischen Zombiehorden herum &#8211; schlurfend, hungrig, hirnlos, und wer gebissen wird, wird selbst zum Zombie. Treibstoff ist teuer und nur sp\u00e4rlich vorhanden, deswegen werden f\u00fcr viele Auftr\u00e4ge laufende Boten eingesetzt, sogenannte <em>runner<\/em>.<br \/>\nMan selbst spielt <em>Runner Five<\/em>, neu angekommen in Abel Township, der nach und nach verschiedene Auftr\u00e4ge erledigen muss.<\/p>\n<h4>Story-Modus<\/h4>\n<p>So ein Auftrag besteht zum Beispiel darin, sich mit dem Boten einer anderen Basis zu treffen, um Nachrichten oder Material zu tauschen. Oder man muss laufen, um eine Horde Zombies abzulenken, die sich der eigenen Basis n\u00e4hert. Ich musste auch schon mal verirrten Wanderern helfen oder die Nachbarbasis vor einem drohenden \u00dcberfall warnen. Informationen erhalte ich dabei \u00fcber Funk von meiner Basis, die mich und die Situation um mich herum im Auge beh\u00e4lt; der Kopfh\u00f6rer ist also quasi meine Verbindung zur eigenen Basis. Au\u00dferdem h\u00f6re ich noch den Dialogteil anderer Menschen, auf die ich geplant oder ungeplant treffe. (Selber ist man eher der starke, ruhige Typ: Die eigene Stimme h\u00f6rt man nicht.) Und das Grunzen der Zombies h\u00f6re ich nat\u00fcrlich auch, wenn ich ihnen zu nahe komme. Im Zug dieser Missionen entwickelt sich auch eine gr\u00f6\u00dfere Geschichte, zu der bei jeder Mission der eine oder andere Puzzlestein beigetragen wird.<\/p>\n<p>(Ich bin leicht zu manipulieren: Jedenfalls f\u00fchle ich mich richtig gut, wenn ich den Zombies noch einmal davongelaufen bin, wenn mir mein Partner versichert &#8222;You&#8217;re doing fine&#8220;, wenn ich den Auftrag erf\u00fcllt habe.)<\/p>\n<p>Season 1 enth\u00e4lt 23 dieser Missionen. Eine typische solche Mission dauert etwa drei\u00dfig Minuten &#8211; wahlweise doppelt so viel &#8211; und besteht aus sechs Audiosegmenten mit Funkkontakt oder Dialogteilen. Die Audiosegmente sind kurz und f\u00fcllen keineswegs die ganze Laufzeit. Dazwischen sammelt man noch zufallsgesteuert Fundsachen ein &#8211; Dosen mit Lebensmitteln, Kleidung, Verbandsmaterial -, was auch jedesmal zu einer kurzen Audionachricht f\u00fchrt, so dass immer ein bisschen was los ist. Den Rest der Zeit \u00fcber h\u00f6rt man Musik von der eigenen Handy-Playliste, notfalls unterbrochen durch wichtige Mitteilungen.<\/p>\n<p><em>Nachtrag: Nicht nur Margaret Atwood hat einen Gastauftritt, als sie selbst (Season 2, Episode S4), auch die Autorin Naomi Alderman und andere Mitglieder des Produktionsteams sind zu h\u00f6ren. Zum Ende des Radio Mode von Staffel 1 gibt es eine Reihe von Quasi-Radio-Beitr\u00e4gen unter dem Titel &#8222;This Zombie Life&#8220;. Das sind kurze Geschichten, in denen (fiktive) Zuh\u00f6rer des (fiktiven) Senders ihre Erinnerungen erz\u00e4hlen. Eine Naomi Alderman erz\u00e4hlt darin, wie es auch vor der Zombie-Apokalypse gro\u00dfes Leid gab, n\u00e4mlich in den B\u00fcros und Kanzleien. Einer der Angestellten dort kam infiziert zu einer Konferenz, und fing mitten unter dem Reden an, andere Teilnehmer zu bei\u00dfen, und redete &#8211; ganz Zombie, ganz automatisch &#8211; best\u00e4ndig weiter. Siehe auch Jonathan Coulton, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=S6vnM9I7HIo&amp;feature=kp\">Re: Your Brains<\/a>. <a href=\"http:\/\/zombiesrun.wikia.com\/wiki\/File:This_Zombie_Life\">Hier kann man &#8222;This Zombie Life&#8220; anh\u00f6ren.<\/a><\/em><\/p>\n<h4>Die Musik dazu<\/h4>\n<p>Und das ist ganz wichtig: Sich eine eigene Zombie-Musikliste zusammenstellen. Besonders gut geeignet: Der Soundtrack zu <em>Radioactive Dreams<\/em>**, dann auch der Soundtrack zu <em>Shock Treatment<\/em>; Jonathan Coulton (I Feel Fantastic, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=S6vnM9I7HIo&amp;feature=kp\">Re: Your Brains<\/a>, Skullcrusher Mountain), alle Lieder, die etwas mit Laufen oder Wettrennen zu tun haben (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=L2KLIO7WRm0\">The Ballad of Thunder Road<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8dStp5hq294\">Por una cabeza<\/a>), Monsterlieder (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FeZftK2kO6U&amp;feature=kp\">Monster Mash<\/a>) oder Lieder mit sch\u00f6nem Laufrhythmus (lies: Foxtrott, Credence Clearwater Revival, Willie Nelson). Selbst Maurice Chevalier kommt gut nach der Zombie-Apokalypse.<\/p>\n<h4>Basisbasteln<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend der L\u00e4ufe sammelt man Ausr\u00fcstung ein. Zusammen mit den Materialpunkten, die man nach jeder Mission erh\u00e4lt, benutzt man diese, um an der Basis &#8211; Abel Township &#8211; herumbasteln:<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6118\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zombies_run.jpg\" alt=\"zombies,_run\" width=\"400\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zombies_run.jpg 400w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zombies_run-93x150.jpg 93w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/zombies_run-343x550.jpg 343w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/center><\/p>\n<p>Es gibt eine maximale und eine aktuelle Einwohnerzahl; ein Ma\u00df f\u00fcr die Sicherheit und die Zufriedenheit der Bewohner. Man baut neue Geb\u00e4ude und erweitert die vorhandenen, um diese Werte zu verbessern.<\/p>\n<p>Frecherweise wird meine Basis auch noch regelm\u00e4\u00dfig, oder zufallsgesteuert, von Zombiehorden angegriffen. Alle drei Tage? Immer wenn ich mal zwei Tage nicht gelaufen bin? Einfach so? Jedenfalls machen die mir die Mauer kaputt, so dass ich erworbene Punkte ausgeben muss, um sie zu reparieren. Wenn ich das nicht mache&#8230; ich wei\u00df es nicht, ich will es auch nicht ausprobieren. Farmville bei Facebook und dergleichen hat mich nie interessiert, aber die Sicherheit von Abel Township liegt in meinen H\u00e4nden, so dass ich regelm\u00e4\u00dfig weiterlaufen muss. Ein Pokemon am Leben zu erhalten ist harmlos dagegen.<\/p>\n<p>(Ich bin so leicht zu manipulieren.)<\/p>\n<h4>Nebenmissionen<\/h4>\n<p>Neben dem Story Modus gibt es noch weitere Missionen, etwa &#8222;Airdrop&#8220;: Da w\u00e4hle ich mir einen Ort auf der Karte aus (der echten Karte meiner Umgebung), muss dorthin laufen, um ein mit dem Fallschirm abgeworfenes Ausr\u00fcstungspaket abzuholen und zur Basis zu bringen. Plot-Elemente gibt es da wenige, aber die \u00fcblichen Zufallsfunde und ein paar Nachrichten auch.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann ich auch nur &#8222;Radio Abel&#8220; zuh\u00f6ren. Das ist der Radiosender meiner Basis: Zwei Moderatoren, die sich unterhalten, Nachrichten aus der Umgebung melden, so eine Art Zombie-Wetterbericht f\u00fcr die Region, und Musik aus ihrer Plattensammlung spielen. &#8222;One of my favourite tracks&#8220;, &#8222;a classic&#8220; &#8211; in Wirklichkeit nat\u00fcrlich Lieder aus meiner eigenen Zombie-Liederliste.<\/p>\n<p>Ich schw\u00f6re: Das erste Mal, als ich sie anh\u00f6rte, sprachen die beiden \u00fcber Tom Waits &#8211; und dann kam auch prompt ein Lied von Tom Waits. Zufall? Kann ich mir nicht vorstellen. Die App kennt nat\u00fcrlich meine Liederliste, und man kann vielleicht davon ausgehen, dass Leute mit dieser App auch mindestens ein Lied von Tom Waits auf ihrer Liste haben, so dass es sich lohnt, ein kurzes Radio-Abel-Segment zu schreiben, in dem konkret dieser K\u00fcnstler erw\u00e4hnt wird.<br \/>\nDas war bisher das einzige Mal, das das passiert ist. Also doch Zufall? Viel mehr andere Musiker d\u00fcrfte ich nicht im meiner Liste haben, f\u00fcr die sich so ein Scherz lohnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><em>Nachtrag: Nachdem ich online die Skripte gefunden habe, kann ich best\u00e4tigen, dass die zweite Episode der ersten Staffel von Radio Abel mit Tom Waits endet. Dass ich den dann geh\u00f6rt habe, mag Zufall sein oder nicht. Aber eben habe ich mitten in der Episode &#8222;We Are Golden&#8220;, in der die Helden durch ein zur Geisterbahn aufgepepptes Herrenhaus fliehen, von Zombies verfolgt, in einem Labor mit Experimenten, das Lied &#8222;Monster Mash&#8220; (Bobby Pickett) von meiner Playlist geh\u00f6rt: &#8222;<span class=\"js-about-item-abstr\">I was working in the lab, late one night \/ When my eyes beheld an eerie sight&#8230;&#8220; Das kann doch kein Zufall sein!<\/span><\/em><\/p>\n<h4>Das Eintauchen in die Welt<\/h4>\n<p>Es ist erstaunlich, wie wenig es braucht, um mich in diese Welt zu versetzen. Das geh\u00f6rte Wort. Ein Grunzer von links, ein Grunzer von rechts. Das Auswerten der Liederliste &#8211; auch wenn das nur ein Anfang ist. Man k\u00f6nnte noch viel mehr machen, und es gibt schon andere Spiele (die nichts mit Laufen zu tun haben), die damit arbeiten. Man stelle sich jetzt noch eine Videobrille vor, die einem Bilder von Zombies in der N\u00e4he ins Auge wirft. Und \u00fcber die Ortskoordinaten kann man Stra\u00dfennamen und Sehensw\u00fcrdigkeiten abfragen, aus denen m\u00fcsste man algorithmisch interessante Nachrichten erzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Missionen im Story-Modus sind alle fest geschrieben, scripted, mit sehr nettem britischen Understatement \u00fcbrigens. Eine neue Textsorte mit neuer Erz\u00e4hlsituation \u00fcbrigens. Der heilige Gral f\u00fcr zuk\u00fcnftige Projekte sind wohl algorithmisch konstruierte Geschichte; es gibt schon Forschung dazu.<\/p>\n<p><em>Nachtrag: Ich habe gelesen, dass die Auswahl an Radio-Abel-Beitr\u00e4gen, die man h\u00f6rt, zumindest manchmal abh\u00e4ngt vom aktuellen Moral-Wert der Siedlung. Sind die Bewohner zu unzufrieden, soll es h\u00f6renswerte Kommentare dazu im Radio geben.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>*Die Zombie-Apokalypse<\/strong><\/p>\n<p>In weiten Kreisen ist das ein so bekannter Topos, den man den nicht erkl\u00e4ren muss. Sicherheitshalber: Menschen mutieren zu Zombies, meist aufgrund eines fiktiven Virus oder einer anderen Biowaffe. Wer von einem Zombie gebissen wird, wird bald selber zu einem, und die Zombies bei\u00dfen viel und gerne. Wenn die Zombies erst mal da sind, verbreiten sie sich epidemieartig. Die Zivilisation, wie wir sie kennen, bricht zusammen. &#8211; Beim W-Seminar n\u00e4chstes Jahr stellt mir hoffentlich ein Teilnehmer in einer Arbeit zusammen, wie sich der Zombie-Boom der letzten zehn (?) Jahre entwickelt hat. Urban-Horror-Computerspiele, dann Filme?<\/p>\n<p>Das amerikanische Milit\u00e4r hat schon \u00dcbungen mit Zombies gemacht (<a href=\"file:\/\/\/D:\/Schulkram\/11W%20Seminar\/US-Milit%C3%A4r%20Zombie-Invasion.htm\">Spiegel Online<\/a>, dort auch Links zu pdf), die University of Florida hat eine Katastrophen\u00fcbung dazu geplant (aber wohl nicht durchgef\u00fchrt; pdf \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=Disaster+Preparedness+Simulation+Exercise+%235+%28DR5%29\">Googlesuche<\/a>), und auch die amerikanische Seuchenschutzbeh\u00f6rde <a href=\"http:\/\/blogs.cdc.gov\/publichealthmatters\/2011\/05\/preparedness-101-zombie-apocalypse\/\">hat Anweisungen f\u00fcr den Zombie-Ernstfall herausgegeben<\/a> &#8211; nicht ganz ernst gemeint, aber die empfohlenen Verhaltensweisen bei Naturkatastrophen und Zombiehorden \u00e4hneln sich insgesamt nun mal sehr.<\/p>\n<p>Vom THW oder so ist mir noch nichts bekannt. Aber hier <a href=\"http:\/\/dasnuf.de\/zeug\/in-der-zombieapokalypse-ueberlebt-man-nur-im-team\/\">ein sch\u00f6ner Blogeintrag von Frau Nuf<\/a>, die erkl\u00e4rt, wie man sich bei einem sportlichen Zombie Run f\u00fchlt.<\/p>\n<h4>** Radioactive Dreams<\/h4>\n<p>Das ist <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Radioactive_Dreams\">ein wenig bekannter Film aus dem Jahr 1985<\/a> mit einem gewissen Kultstatus. Der Regisseur wird in manchen Kreisen mit Ed Wood verglichen; zumindest dieser fr\u00fche Film von ihm ist aber solide, wenn auch preiswert, gemacht. Der Ausgangspunkt: zwei Jungen verbringen die Zeit des Atomkriegs und das Jahrzehnt danach in einem Bunker; keine Erwachsenen, keine Erziehung, aber jede Menge amerikanische Krimis. Als junge M\u00e4nner verlassen die beiden &#8211; Phillip Chandler und Marlowe Hammer &#8211; endlich den Bunker und finden sich in einer postapokalyptischen Welt wieder, voller Mutanten, Menschenfresser, Discogangs, skrupelloser sch\u00f6nen Frauen, und alle jagen sie einem MacGuffin hinterher, an die beiden Helden gelangen. Dazu viel Off-Sprecher, wie es sich f\u00fcr einen <em>film noir<\/em> geh\u00f6rt. Richtig heldenhaft werden die beiden erst am Schluss, vielleicht sogar erst in der letzten Szene, als sie mit den Schultern zucken, die Welt so akzeptieren, wie sie ist, das beste daraus zu machen versuchen, und in einer Schlussnummer den &#8222;post-nuke shuffle&#8220; tanzen:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Post Nuke Shuffle\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/rzTYzh3C9bY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Bei Youtube findet man eine Version des Films in schlechter VHS-Qualit\u00e4t, also genau so, wie wir die kopierten Filme damals erlebt haben &#8211; aber man braucht schon ein gro\u00dfes Herz f\u00fcr die 1980er, um den Film zu m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Als ich 1987 mit ein paar Freunden nach London fuhr, zum ersten Mal mit dem Reisebus von S\u00fcden kommend, fuhren wir lange Zeit durch &#8211; hm, Vorstadtruinen? Schutthalden? Unser erster Gedanke, die wir das brav aufger\u00e4umte Wohlstandsdeutschland kannten: Da sieht ja alles aus wie bei <em>Radioactive Dreams<\/em>. Alfred Pyun macht wohl h\u00e4ufig Filme im postapokalyptischen Milieu; er hat zwar (habe ich bei Wikipedia gelesen) kein besonderes Interesse daran, aber dieses Setting erlaubt ihm, Filme mit kleinem Budget zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(4 Kommentare.) Diese App gibt es jetzt im dritten Jahr, aber vielleicht kennen sie doch noch ein paar nicht. Ich bin jedenfalls erst vor kurzem darauf gesto\u00dfen worden. Und zwar: Ich raffe mich sehr viel seltener zum Strampeln am Crosstrainer oder Joggen auf, als gesund f\u00fcr mich w\u00e4re. 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