{"id":61917,"date":"2024-05-13T06:00:00","date_gmt":"2024-05-13T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=61917"},"modified":"2024-05-13T17:59:30","modified_gmt":"2024-05-13T15:59:30","slug":"von-holzfaellern-und-monstern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2024\/05\/von-holzfaellern-und-monstern.htm","title":{"rendered":"Von Holzf\u00e4llern und Monstern"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2024\/05\/von-holzfaellern-und-monstern.htm#comments'>10 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kryptozoologie<\/h2>\n\n\n\n<p>Das ist die Pseudowissenschaft von den sagenhaften Lebewesen. Ein <em>Kryptid<\/em> ist ein unwahrscheinliches Wesen, dass es nach dieser Wissenschaft gegeben k\u00f6nnte, das aber nach Lehrmeinung als erfunden gilt (und das nat\u00fcrlich auch ist): Das Monster von Loch Ness, Bigfoot, Yeti, der Mothman, und noch viele weitere. Es gibt Leute, die glauben das ernsthaft.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-container-coregroup-is-layout-97829e9f wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-right:var(--wp--preset--spacing--40);padding-left:var(--wp--preset--spacing--40)\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-right\">Fu\u00dfnote: B\u00fcchlein meiner fr\u00fchen Jugend<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"303\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/frankensteins_gruselkabinett.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61929\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/frankensteins_gruselkabinett.jpg 200w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/frankensteins_gruselkabinett-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/frankensteins_gruselkabinett-99x150.jpg 99w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Carey Miller, <em>Frankensteins Gruselkabinett von A-Z. <\/em>Schneider 1977. <em>(A Dictionary of Monsters and Mysterious Beasts<\/em>, Pan 1974)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch ist wie f\u00fcr mich gemacht: Alphabetisch geordnet, kurze Texte, an der Grenze zwischen Realit\u00e4t und Fiktion. Gekauft in der vierten oder f\u00fcnften Klasse bei Schreibwaren Laschke in der Hofackerstra\u00dfe. Was man daraus alles lernen konnte, ohne das mitzukriegen: Garuda, Ganescha, Grendel, Hanuman, Kappa, Sasquatch. Die meisten dieser Figuren sind mythologische Sagengestalten, der Sasquatch ist ein moderner Kryptid.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pseudo-Kryptozoologie<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"270\" height=\"392\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/giraffes.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4735\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/giraffes.jpg 270w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/giraffes-103x150.jpg 103w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>So nenne ich das, wenn man nur so tut, als w\u00fcrde man Pseudowissenschaft betreiben. Scherzhafte Pseudowissenschaft also. Ein bisschen geh\u00f6rt auch <em>Giraffes? Giraffes!<\/em> dazu (<a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2004\/10\/alles-ueber-die-giraffe-mcsweeneys-iii.htm\">Blogeintrag<\/a>), ein Sachbuch \u00fcber Giraffen, das voller Unwahrheiten \u00fcber Giraffen ist. Aber es gibt auch B\u00fccher \u00fcber Kryptiden, die das nicht so ernst nehmen &#8211; L\u00fcgengeschichten, letztlich. Dazu sp\u00e4ter, erst ein Exkurs zu Holzf\u00e4llern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Holzf\u00e4llereien<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"140\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holzfaeller-140x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61947\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holzfaeller-140x300.jpg 140w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holzfaeller-70x150.jpg 70w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/holzfaeller.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><small>Ich in skandinavischer Holzf\u00e4llerhose und ebensolchem Hemd aus den 1950er Jahren. (Die Weste ist neu.)<\/small><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die jungen Leute verbinden wahrscheinlich gar nichts mehr mit Holzf\u00e4llern. Wir Alten kennen wenigstens noch das Lied von Monty Python, aber auch das war ja bereits Parodie. Vor hundertzwanzig Jahren in Nordamerika war das anders: Da waren Holzf\u00e4ller noch ganz unironisch die starken M\u00e4nner, lebten in einsamen Camps, und f\u00e4llten m\u00e4chtige Koniferen mit ihren \u00c4xten. O. Henry hat \u00fcber sie geschrieben, Jack London, immer wieder begegnet man ihnen in der Literatur. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein legend\u00e4rer solcher Holzf\u00e4ller ist Paul Bunyan. Legend\u00e4r, weil es ihn nie gegeben hat, er ist riesengro\u00df und riesenstark, hat alle Werkzeuge erfunden, die man beim Holzf\u00e4llen braucht, und einen enormen Appetit. Geschichten um ihn sind L\u00fcgengeschichten wie die um M\u00fcnchhausen. Und wie bei diesem ist auch die Publikationsgeschichte schwierig, sehr fr\u00fch schon wurde Paul Bunyan ein Werbemaskottchen, und laut Wikipedia wird debattiert, wie viel echte Folklore \u00fcberhaupt hinter den meisten Bunyan-Geschichten steckt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fearsome Creatures<\/h2>\n\n\n\n<p>Das war eigentlich der Kern dieses Blogeintrags, das, was ich als Pseudo-Kryptozoologie bezeichnet habe, was man auch <em>fantasy field guide<\/em> nennen kann. 1910 erschien zum ersten Mal ein Buch mit diesem Titel: <em>Fearsome Creatures of the Lumberwoods<\/em> von William T. Cox. Die <em>Lumberwoods<\/em> sind die W\u00e4lder, in denen B\u00e4ume gef\u00e4llt werden, um Bauholz (lumber) aus ihnen zu s\u00e4gen. Das Wort finde ich allerdings nur im Zusammenhang mit den legend\u00e4ren <em>creatures<\/em> oder <em>critters<\/em>, die sich dort herumtreiben sollen, es ist also vielleicht kein neutrales Wort f\u00fcr irgendwelche W\u00e4lder, sondern impliziert gleich, dass es dort eben ungeheuerliche Gestalten gibt. Und diese Gestalten z\u00e4hlen Cox und seine Nachfolger auf, basierend auf echten <em>folk tales,<\/em> sehr \u00e4hnlich den L\u00fcgengeschichten um Paul Bunyan, aber zusammengehalten durch die Klammer eines Bestiariums. <\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es den Gillygaloo, einen Vogel, der w\u00fcrfelf\u00f6rmige Eier legt, wei\u00df mit schwarzen Flecken, die man f\u00fcrs Gl\u00fccksspiel verwenden kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Da ist das Tier mit dem zum Lasso umgeformten Schnabel, und das andere, das Z\u00e4hne verschie\u00dfen kann wie Patronenkugeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Wapaloosie ist ein eigentlich v\u00f6llig harmloses, aber sehr kletterfreudiges Tierchen. Handschuhe, aus dem Fell des Wapaloosies gemacht, beginnen zu klettern, wenn sie eine Holzstange oder einen Baum ber\u00fchren. (Das klingt nach einer L\u00fcgengeschichte, wie sie auch bei M\u00fcnchhausen stehen k\u00f6nnte, da wird viel mit Wolfspelzen gearbeitet. Aber lebendige Handschuhe habe ich dort keine gefunden.) Zu einem gro\u00dfen Ungl\u00fcck kommt es in einer Fassung, als aus dem Fell auch eine Reihe von Schals hergestellt wird, mit denen die \u00f6rtliche Birdwatcher\u2019s Fellowship Society in den Wald geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ist die hochgiftige Reifen-Schlange, die ihren eigenen Schwanz in den Mund nimmt und in dieser radf\u00f6rmigen Form mit hoher Geschwindigkeit ihre Opfer verfolgt. Wenn ihre Z\u00e4hne das Opfer verfehlen und etwa in Holz schlagen, schwillt dieses als Folge des starken Gifts enorm an. In einer modernen Fassung wird solches Holz weiterverwendet und zu Zahnstochern geschnitzt, was nat\u00fcrlich eine Katastrophe nach sich zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichten sind immer wieder modernisiert und neugeschrieben worden. Hier sind die Fassungen, die ich kenne:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>William T. Cox: <em>Fearsome Creatures of the Lumberwoods, With a Few Desert and Mountain Beasts<\/em> (1910)<\/li>\n\n\n\n<li>Lake Shore Kearney: <em>The Hodag and Other Tales of the Logging Camps<\/em> (1928) &#8211; <a href=\"http:\/\/www.lib.lumberwoods.org\/hodag\/title.html\">hier immerhin online lesbar<\/a> (Seitenzahlen wie in der Originalausgabe), sonst nirgendwo zu finden und nur antiquarisch f\u00fcr 250 Dollar und mehr in der urspr\u00fcnglichen, wohl einzigen Ausgabe. Die Bayerische Staatsbibliothek hat kein Exemplar, aber in G\u00f6ttingen soll es eines geben.<\/li>\n\n\n\n<li>Henry H. Tryon: <em>Fearsome Critters<\/em> (1939)<\/li>\n\n\n\n<li>Hal Johnson: <em>Fearsome Creatures of the Lumberwoods<\/em> (2017)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Keines dieser B\u00fccher ist je auf Deutsch \u00fcbersetzt worden, soweit ich wei\u00df. Johnson macht sich im Nachwort selber dar\u00fcber lustig, dass all die Vorl\u00e4uferb\u00fccher nicht im Druck und schwer aufzufinden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wikipedia: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Fearsome_critters\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Fearsome_critters<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"532\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/fearmsome_hugag_coert_dubois.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-62025\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/fearmsome_hugag_coert_dubois.png 532w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/fearmsome_hugag_coert_dubois-300x271.png 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/fearmsome_hugag_coert_dubois-150x135.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Illustration von Coert DuBois<br>(aus Cox, Fearsome Creartures)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Exkurs: Erz\u00e4hlsituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Tryon beschreibt in seinem Vorwort, wie zwei erfahrene Waldarbeiter &#8211; Sam und Walter &#8211; einem j\u00fcngeren, der im Wald ein Ger\u00e4usch geh\u00f6rt hat, einen B\u00e4ren aufbinden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>This lad opened the way by remarking that on the trail back to camp that after noon he had heard an extraordinary, screech-like cry which he could not identify. Given this opening, the team-play developed between the two older men was simply marvellous . \u201cHow did it go?\u201d inquired Sam, full of seeming fatherly interest. \u201cOh, I don\u2019t think I could imitate it,\u201d replied the lad. A moment\u2019s pause. \u201cReckon it was one o\u2019 them tree-squeaks,\u201d put in Walter at the precise psychological moment; \u201cthey&#8217;re common hereabouts in July.\u201d \u201cWhat\u2019s a tree-squeak like?\u201d asked the victim, deliberately putting his foot in the trap. \u201cWa-al&#8211;\u201d drawled Sam, and the game was on. It was like watching two highly skilled bridge players. Sam would lead with a colorful bit of description, and Walter would follow suit with an arresting spot of personal experience, every detail being set forth with the utmost solemnity, and with exactly the correct degree of emphasis.<\/p>\n<cite>Henry H. Tryon: <em>Fearsome Critters<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das erinnert mich an die Scherz-Auftr\u00e4ge, mit denen man Lehrlinge hereinzulegen pflegte, Lufthaken holen und so weiter. Ich hatte schon bef\u00fcrchtet, dass die niemand sammelt, bevor sie verloren gehen, aber Wikipedia to the rescue: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Humorarchiv\/Liste_der_Ausbildungsinitiationsriten\">Wikipedia:Humorarchiv\/Liste der Ausbildungsinitiationsriten<\/a>. (&#8222;Diese Seite geh\u00f6rt zum Humorarchiv der deutschsprachigen Wikipedia.&#8220;)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Exkurs: Hunt the Wumpus<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein fr\u00fches, sehr einflussreiches Computerspiel von Gregory Yob, 1972 in BASIC programmiert, ist &#8222;Hunt the Wumpus&#8220; (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hunt_the_Wumpus\">Wikipedia<\/a> und ein ausf\u00fchrlicher <a href=\"https:\/\/www.filfre.net\/2011\/05\/hunt-the-wumpus-part-2\/\">englischsprachiger Blogeintrag<\/a>). Zu den fr\u00fchestens <em>fearsome creatures<\/em> geh\u00f6rt bereits die <em>Wampus Cat<\/em> (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Wampus_cat\">Wikipedia<\/a>). Kommt da der Name her?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Exkurs: Jackalope<\/h3>\n\n\n\n<p>In dieser Podcast-Episode kann man viel \u00fcber dieses Tier erfahren: <a href=\"https:\/\/99percentinvisible.org\/episode\/tale-of-the-jackalope\/\">https:\/\/99percentinvisible.org\/episode\/tale-of-the-jackalope\/<\/a> Seit den 1930er Jahren werden aus Scherz und f\u00fcr Touristen ausgestopfte Jackalopes hergestellt, indem man Gabelbockh\u00f6rner auf Hasenk\u00f6rper verpflanzt. Siehe n\u00e4chsten Abschnitt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hiesige Entsprechungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Wolpertinger f\u00e4llt einem nat\u00fcrlich ein, oder die Nixe aus Goethes Fischer, oder der Rasselbock, dessen Spuren ich im Harz gefunden habe:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rasselbock_klein-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61932\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rasselbock_klein-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rasselbock_klein-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rasselbock_klein-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rasselbock_klein-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/rasselbock_klein.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Siehe auch: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elwetritsch\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elwetritsch<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gravity Falls<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Episoden der Cartoon-Serie <em>Gravity Falls<\/em> spielen in Oregon im Nordwesten der USA, in waldiger, einsamer Gegend, wo sich merkw\u00fcrdige und unheimliche Vorkommnisse h\u00e4ufen. (Das ist der Staat s\u00fcdlich von Washington, wo Twin Peaks spielt &#8211; dunkle und unheimliche W\u00e4lder jeweils, Kleinst\u00e4dte mit schr\u00e4gen Typen.) Besonders der junge Dipper versucht, die Vorkommnisse zu erforschen. In diesem Kurzbeitrag zur Serie taucht einer der Holzf\u00e4ller in einer Nebenrolle auf, aber vor allem ist Dipper auf der Suche nach dem <em>Hide-Behind<\/em>, einem Kryptiden, der unglaublich schwer zu finden ist, weil er sich immer dann genau hinter etwas oder hinter einem selber versteckt, wenn man sich nach ihm umdreht:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Gravity Falls - Dipper&#039;s Guide To The Unexplained - The Hide Behind\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/mJJgybKQyT8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">(Link: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/mJJgybKQyT8\">https:\/\/youtu.be\/mJJgybKQyT8<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Hide-Behind ist eine klassische <em>fearsome creature<\/em>, auch wenn er noch nicht bei Cox 1910 dabei ist, sondern erst bei Kearney 1928. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Silver John<\/h2>\n\n\n\n<p>In den Geschichten von Manly Wade Wellman zieht sein Serienheld Silver John mit einer Gitarre durch die Appalachen und trifft unheimliche Gestalten, unter anderem auch den <em>Behinder<\/em>, eine Hidebehind-Variante. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einsatz in der Schule<\/h2>\n\n\n\n<p>Man ist ja auch Bildungsblog. So ein Bestiarium scheint mir eine sch\u00f6ne Idee, Beschreibungen mit Erz\u00e4hlung zu kombinieren. Das Kultusministerium steht auf solche Kombinationen, unsinnigerweise. Eine schildernde Erz\u00e4hlung, wie man die Jagd plant und beginnt, oder sich anschleicht, oder der Spur folgt; davor oder danach eine &#8211; dann wohl: sachlichere Beschreibung als Lexikoneintrag. Mit Zeichnung dazu. Und das Bestiarum gibt einen Rahmen, der die Aufs\u00e4tze der Sch\u00fclerInnen verbindet.<\/p>\n\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/c718f2b5b6b94ae8a8fb3967c6c678c5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(10 Kommentare.) Kryptozoologie Das ist die Pseudowissenschaft von den sagenhaften Lebewesen. 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