{"id":67154,"date":"2025-12-04T17:26:56","date_gmt":"2025-12-04T16:26:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=67154"},"modified":"2026-04-05T09:53:16","modified_gmt":"2026-04-05T07:53:16","slug":"wohlige-selbstzufriedenheit-umstieg-auf-linux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2025\/12\/wohlige-selbstzufriedenheit-umstieg-auf-linux.htm","title":{"rendered":"Wohlige Selbstzufriedenheit: Umstieg auf Linux (Linux 1)"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2025\/12\/wohlige-selbstzufriedenheit-umstieg-auf-linux.htm#comments'>15 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Fazit<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ich f\u00fchle mich sehr gut beim Arbeiten mit Linux.<\/li>\n\n\n\n<li>Mein Laptop l\u00e4uft deutlich ruhiger und mit weniger L\u00fcftung als unter Windows, das hatte ich so erhofft. Das Kopieren gr\u00f6\u00dferer Dateimengen scheint mir schneller.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr die meisten Privat-AnwenderInnen reicht es v\u00f6llig, wenn ihnen jemand Linux Mint installiert, der Umstieg von Windows ist dann leicht. Grundlagen: Firefox, Thunderbird, Libre Office und Only Office, zur Not sogar MS Office.<\/li>\n\n\n\n<li>Wer sein System intensiver nutzt, muss nacharbeiten, dann ist der Umstieg nicht so einfach, wie man ab und zu liest. Dazu geh\u00f6ren: NAS einrichten und Windows-Programme laufen lassen. Aber auch das ist machbar.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Umzug war auch deshalb leicht, weil mein gro\u00dfes Daten-Archiv, also alles au\u00dfer den passwortgesch\u00fctzten Daten und dem aktuellen Arbeitsverzeichnis, extern auf einem NAS liegen und nicht auf dem Rechner und damit vom Umzug nicht betroffen sind. (Quasi lokale Privatcloud. Gibt es schon Wetterberichte f\u00fcr Cloud-Dienste? Lokal sonnig, die Amazon-Cloud \u00fcberschwemmt, Microsoft-Cloud st\u00fcrmisch?)<\/li>\n\n\n\n<li>Der Umzug war auch deshalb leicht, weil ich schon seit langem darauf achte, mich nur von Programmen abh\u00e4ngig zu machen, die als Open Source auch f\u00fcr verschiedene Plattformen existieren (Thunderbird, Firefox), und ansonsten offene Formate zu verwenden, die ich in verschiedenen Programmen benutzen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Mein Rubikon war das Umsortieren meiner Musiksammlung. Damit hatte ich die iTunes-Welt verlassen, mehr oder weniger ohne einen Weg der R\u00fcckkehr. Alles andere war harmlos, auch wenn emotional der Schritt am Ende gr\u00f6\u00dfer war als gedacht. &#8222;Aber was, wenn ich das Ger\u00e4t nicht mehr starten kann? Und meine besonders wichtigen Daten, die sind ja verschl\u00fcsselt, da komme ich nicht mehr heran?&#8220; Ja, aber das war unter Windows auch alles so.<\/li>\n\n\n\n<li>I will be insufferable. I mean, even more so.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>H\u00e4tte ich das alles auch geschrieben, wenn der Umstieg nicht so gut geklappt h\u00e4tte und ich reum\u00fctig zu Windows zur\u00fcck gegangen w\u00e4re? Es werden ja doch gerne mal nur die Erfolge ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab Punkt 8 unten wird es technisch, insbesondere 8.3. Das wirkt abschreckend, aber ich m\u00f6chte es dennoch festhalten. Wenn man einfach nur so einen Linuxrechner mit Programmen darauf hingestellt kriegt, muss man das alles nicht wissen, aber ich bin ein halbwegs spezieller Rechnernutzer, und f\u00fcr andere solche schreibe ich das auf. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Warum \u00fcberhaupt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Zum einen, weil ich es kann. Andere Leute neigen &#8211; gerade jetzt vor Weihnachten &#8211; vielleicht zu Spontank\u00e4ufen, weil sie das Geld haben und einen Kick suchen, und ich hole meinen Kick beim Installieren eines neuen Betriebssystems und Neulernen. Im h\u00f6chsten Zustand der Weisheit br\u00e4uchte ich \u00fcberhaupt keinen Kick, aber da bin ich noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem aber: Die Milliard\u00e4re gehen einfach nicht mehr. Bill Gates und Microsoft sind sogar noch die besten davon, stell sich das mal einer vor, Apple dahinter, Meta und Google gehen gar nicht, und die Tech-Bros sind sowieso indiskutabel. Mich wundert, dass der Fall zweier Richter am Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag medial keine gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit findet. Auf Anordnung der US-Regierung wurden denen die Dienste gekappt: Facebook, Googlemail, Paypal, Amazon, Kreditkarten gesperrt. Einfach so. Wie kann man sich da nicht l\u00f6sen und digitale Souver\u00e4nit\u00e4t zur\u00fcckgewinnen wollen?<\/p>\n\n\n\n<p>Dass man das nicht so einfach kann, das verstehe ich. Und es muss ja auch nicht jeder sofort. Aber wenn ich zumindest wechsle, schubse ich das Overton-Fenster ein bisschen in meine Richtung, bis irgendwann in vielleicht schon wenigen Jahrzehnten selbst die bayerische Regierung keine <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/waehrend-den-haag-aussteigt-bayern-schliesst-milliarden-deal-mit-microsoft-zr-94028610.html\">Microsoft-Gro\u00dfeink\u00e4ufe<\/a> macht, sondern <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/microsoft-wie-schleswig-holstein-ohne-word-teams-und-co-auskommen-will-01\/100122293.html\">wie Schleswig-Holstein<\/a> auf Open Source setzt. (Links alle mit Werbung.) So wie die K\u00f6rndlfresser in den fr\u00fchen 1980er Jahren den Boden f\u00fcr heutiges vegetarisches Leben geschaffen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem Arbeitskreis neulich habe ich geh\u00f6rt, dass eine Schule auf Linux und Libre Office statt Microsoft umgestellt hat. Das war eine sehr mutige Schulleitung; ich bewundere sie. Das Kollegium flucht sicher rauf und runter, letztlich wegen Word, Powerpoint und OneNote, denke ich, alles andere m\u00fcsste verschmerz- und vermittelbar sein. Ich w\u00e4re da gerne Vermittler. Dass die schulische Technik da insgesamt nicht funktionieren wird, w\u00e4re bei einem Microsoft ja auch nicht anders.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch habe ich an Windows 11 \u00fcbrigens wenig auszusetzen. Sogenannte KI begegnet mir nur im Texteditor; ich habe mir das System so eingerichtet, dass ich darin sehr schnell bin (mit einem Programm zum Anpassen des Startmen\u00fcs, nat\u00fcrlich), also eigentlich alles gut.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Sicherheitshalber: Windows als Reserve<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich habe meinen Rechner zum einen mit Dual Boot eingerichtet, kann mich also beim Startvorgang entscheiden, ob ich Linux oder Windows 11 will, siehe unten 8.1. Voreingestellt ist Linux.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem habe ich ein virtuelles Windows 10 unter Linux eingerichtet, so wie ich fr\u00fcher ein virtuelles Linux unter Windows hatte. Das geht mit dem einfach zu installierenden Programm VirtualBox. Man braucht dazu nur eine .iso-Datei mit Windows 11 oder Windows 10 oder was auch immer; ich habe mich f\u00fcr Windows 10 entschieden, weil ich im Sommer f\u00fcr \u20ac4,30 zwei Lizenzschl\u00fcssel daf\u00fcr gekauft habe. Vermutlich ginge das auch mit meinem Windows 11; ich wei\u00df nicht, wie das mit den Lizenzen funktioniert, ob ich quasi einen neuen Rechner anmelden kann und meinen alten abmelden &#8211; wahrscheinlich macht Microsoft das so unm\u00f6glich wie m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende sieht das dann so aus:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1720\" height=\"720\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-67440\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10.png 1720w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10-300x126.png 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10-700x293.png 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10-150x63.png 150w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10-1536x643.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1720px) 100vw, 1720px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Rechts Windows 10 in einem beliebig zu vergr\u00f6\u00dfernden Fenster, darin ge\u00f6ffnet Firefox und au\u00dferdem im Windows-Explorer dasselbe Download-Verzeichnis, das der Linux-Explorer links zeigt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich also mal dringend ein Windows br\u00e4uchte, h\u00e4tte ich eines. Da macht der L\u00fcfter, zumindest bei meinen aktuellen Einstellungen, aber durchaus Ger\u00e4usche; vielleicht kann ich noch etwas daran schrauben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Umstellungserfahrungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Es sind die Kleinigkeiten:<\/p>\n\n\n\n<p>Ich brauche nicht mehr das Zusatzprogramm, dass mein Windows-Startmen\u00fc weiterhin so praktisch funktionieren l\u00e4sst wie vor ein paar Generationen; daf\u00fcr muss ich mich an andere Tastenk\u00fcrzel und Suchm\u00f6glichkeiten gew\u00f6hnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Verzeichnisse und Dateien im Explorer, der hier Nemo hei\u00dft, getrennt dargestellt werden, statt streng alphabetisch und damit gemischt, ist ohnehin schon standardm\u00e4\u00dfig eingestellt. Aber dass &#8222;+&#8220; oder &#8222;-&#8220; oder &#8222;!&#8220; am Anfang der Namen f\u00fcr die alphabetische Folge ignoriert wird, bringt mir mein vertrautes System durcheinander, manche Verzeichnisse a) ganz am Anfang zu platzieren und b) mit einem einfachen Tastendruck ausw\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.(Mit anderen Dateimanagern als Nemo geht das allerdings schon, etwa PCManFM, auf den ich dann vielleicht umsteige.)<\/p>\n\n\n\n<p>An den Anfang k\u00f6nnte man jetzt etwas h\u00e4ngen, indem man es als &#8222;Favorit&#8220; markiert, aber das will ich nicht, auch wenn Favoriten praktisch sind. Gut ist, dass man dieses Nach-Vorne-R\u00fccken ausschalten kann, denn die Favoriten sind schon praktisch: Nicht nur erscheinen sie im Startmen\u00fc als Eintrag, sie werden dort vor allem im Suchtextfeld schnell gefunden. (Macht Windows vielleicht auch so; ich habe das nie benutzt.) &#8222;Lesezeichen&#8220; gibt es auch noch, die werden aber nur in Nemo angezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wechsle viel mit Alt+Tab zwischen offenen Fenstern; in Linux Mint geht das dann nicht, wenn man sich gerade in einem Kontextmen\u00fc befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Backup hat sich nicht viel ge\u00e4ndert: Das NAS benutzt eigene, integrierte Backup-Software. Weil das Ding nicht besonders gut ist, bricht das Backup aber manchmal ab, wenn ihm irgendeine Datei nicht passt. Dann musste ich mich immer schon raten, welche Datei das wohl war, oder mich mit PuTTY per SSH einlogen und das Backup mit rsync selber durchf\u00fchren; danach ging es auch wieder mit dem NAS. Die gesch\u00fctzten Dateien, die nicht auf dem NAS liegen, kopiere ich getrennt von diesem Vorgang in einen VeraCrypt-Container, auch das schon seit einer Weile mit rsync, f\u00fcr das ich auf Windows das Linux-Subsystem verwenden musste, was jetzt wegf\u00e4llt. Viele meiner gesch\u00fctzten Daten liegen in der ByCS-Cloud, da geschieht das Backup ja automatisch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"522\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_putty_rsync_nas-700x522.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-67413\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_putty_rsync_nas-700x522.png 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_putty_rsync_nas-300x224.png 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_putty_rsync_nas-150x112.png 150w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_putty_rsync_nas.png 757w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>rsync beim Arbeiten. Zu sp\u00e4t daran gedacht, dass zum Hackerimage ja auch geh\u00f6rt, dass dieser Zeilenfluss erkennbar als separates Fenster erkennbar ist, sonst h\u00e4tte ich einen gr\u00f6\u00dferen Ausschnitt gew\u00e4hlt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein frisch aufgesetztes Betriebssystem ist ja ohnehin immer sch\u00f6n. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Linux am Dienstger\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich habe sowohl ein Dienst-iPad (wegen der iPad-Ausr\u00fcstung der SuS) als auch ein Lenovo ThinkPad mit Windows darauf. Letzteres werde ich wohl zur\u00fcckgeben, da Linux nicht vorgesehen ist und demnach niemand etwas dazu entscheiden mag und ich keine Boot-Rechte habe, um es selbst zu installieren. Also werde ich mir stattdessen ein kleines gebrauchtes Klappger\u00e4t mit Linux kaufen, denn ich m\u00f6chte nicht l\u00e4nger Informatik unterrichten und immer Windows zeigen m\u00fcssen. Die SuS sollen zumindest sehen, dass es da noch etwas anderes gibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Ausblick<\/h2>\n\n\n\n<p>Linux ist mein Hauptsystem, da liegen meine aktuellen E-Mail- und Browser-Daten, mein Passwortmanager, meine Musikverwaltung. Windows ist noch als Reserve da f\u00fcr einige wenige Einsatzzwecke. Noch ist Etliches doppelt gespeichert, bald werde ich in Windows noch mehr Programme deinstallieren und auch sonst aufr\u00e4umen, so dass ich die Windows-Partition verkleinern und den gewonnenen Platz dem Linux-System zuschlagen kann. Partitionen \u00e4ndern am laufenden System ist immer besondes spannend, aber mit gen\u00fcgen Backups kann man sich ruhig trauen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. Wem kann ich das empfehlen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Benutzen allein, wenn man den Rechner nur f\u00fcr Routinearbeiten am Rechner nutzt, ist f\u00fcr alle geeignet. Wer sich nicht auskennt, kriegt nicht mal mit, dass es nicht mehr Windows ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zu empfehlen: Wenn man ein iPhone oder andere Apple-Ger\u00e4te hat und diese mit dem MacOS gutzusammenarbeiten, was nicht immer der Fall ist &#8211; dann vermutlich bei MacOS bleiben. Vermute ich, ich bin nicht in der Situation.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ausgefallenere Software benutzt wie in meiner langen Liste oben: Dann muss man sich entweder auskennen oder sich die Software von jemand Kundigem installieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu empfehlen: Allen, die ihre wohlige Selbstzufriedenheit und moralische \u00dcberlegenheit nicht aus anderen Quellen sch\u00f6pfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu empfehlen: Allen, die etwas genauer wissen wollen, was da eigentlich im Betriebssystem vor sich geht. Was eine Partition ist, zum Beispiel. Bei Windows hat man ja auch stets den Verdacht, dass es da irgendwo die eine Stelle gibt, wo eine ganz konkrete Einstellung das erm\u00f6glicht oder verhindert, was einen gerade st\u00f6rt. Bei Linux ist diese Einstellung nicht unbedingt leichter zu finden, aber sie steckt in einer simplen Textdatei in einer Zeile, die man sich anschauen und \u00e4ndern kann, und das zu sehen, verleiht mir ein beruhigendes Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu empfehlen: Allen, die nichts dagegen haben, Jahrzehnte alte Routinen zu \u00e4ndern und neue zu lernen. Das h\u00e4lt fit. Schon nach wenigen Tagen sprach ich flie\u00dfend, wenn auch mit deutlichem Akzent, Linux. <em>Mount! Bash! sudo, xed, apt purge, apt remove <\/em>und <em>apt install!<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">8. Technische Anh\u00e4nge<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.1 Vorbereitung: Dual Boot einrichten<\/h3>\n\n\n\n<p>Reingeschnuppert hatte ich in Linux schon immer wieder mal \u00fcber virtuelle Installationen. Da ich Windows 11 in der Hinterhand behalten wollte, installierte ich Linux als Dual-Boot-System erfolgen, so dass ich beim Starten des Rechners zwischen den beiden Betriebssystemen w\u00e4hlen kann. Mein Vorgehen dazu ist hier ein bisschen technisch und allgemein gehalten, da man sich dazu schon ein wenig auskennen sollte &#8211; also, beim Installieren, nicht beim sp\u00e4teren Benutzen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Man braucht einen bootf\u00e4higen Stick mit Linux darauf. Damit kann man Linux booten und ausprobieren, ohne dass etwas am System ver\u00e4ndert wird, oder, wenn man will, das Linux parallel neben Windows installieren. Damit von USB \u00fcberhaupt gestartet werden kann, muss man in Win 11 w\u00e4hlen: Wiederherstellungsoptionen &gt; Erweiterter Start\/Jetzt neu starten. Und das jedesmal, wenn man von einem Stick booten m\u00f6chte.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn dann ein solcher Stick mit einem Linux darauf eingesteckt ist, folgt man der Anleitung. Ich hatte vorher unter Windows eine Partition erstellt und leerger\u00e4umt, in die hat sich Linux installiert; sonst h\u00e4tte es auch die Partition mit Windows darauf verkleinert, denke ich, aber darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Beim Partitionieren sollte man aber wissen, was man tut. Aufpassen: Beim Installieren das Home-Verzeichnis gleich verschl\u00fcsseln lassen!<\/li>\n\n\n\n<li>Danach kann man beim regul\u00e4ren Booten w\u00e4hlen, mit was man starten will. Die voreingestellte Bootreihenfolge kann man sp\u00e4ter \u00e4ndern: <a href=\"https:\/\/easylinuxtipsproject.blogspot.com\/p\/tips-1.html#ID1\">https:\/\/easylinuxtipsproject.blogspot.com\/p\/tips-1.html#ID1<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Und damit hat man neben dem Windows ein funktionierendes Linux zum Einrichten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.2 Installieren von Software<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Linux erst einmal installiert ist, geht es zum sch\u00f6nen Schritt der Softwareinstallation. Was es da nicht alles gibt, das man haben m\u00f6chte! Man kann dabei auf verschiedene Arten Software installieren. Am einfachsten ist das \u00fcber die Anwendungsverwaltung, da sucht man nach Programmen und w\u00e4hlt aus, was man haben will. Auch noch einfach: Programmpakete aus dem Internet herunterladen und installieren, auch wenn man nat\u00fcrlich bei allem aufpassen muss, was man aus dem Internet herunterl\u00e4dt. F\u00fcr wieder andere Programme muss man die Kommandozeile benutzen oder mit Wine den Zugang zu Windows-Software erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit fast allen der folgenden Programme habe ich auch schon in Windows gearbeitet, das ist also keine gro\u00dfe Umstellung n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.2.1 Via Anwendungsverwaltung (=sehr leicht)<\/h4>\n\n\n\n<p>In der Anwendungsverwaltung sind verschiedene Paketquellen installiert. Die kann man damit durchsuchen und aus ihnen Programme herunterladen und installieren. Das geht sehr bequem.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Firefox (im Terminal mit firefox -p starten, damit man Profile erstellen oder ausw\u00e4hlen kann; das erleichtert den Umzug, dabei auf gleiche Version achten)<\/li>\n\n\n\n<li>Thunderbird (im Terminal mit  thunderbird -p starten, damit man Profile erstellen oder ausw\u00e4hlen kann; das erleichtert den Umzug, dabei auf gleiche Version achten)<\/li>\n\n\n\n<li>Filezilla (ich habe mein Filezilla-Profil gerne an einer separaten Stelle, die man in der Datei fzdefaults.xml angibt, die man anlegen oder \u00e4ndern muss und dann unter ~\/.config\/filezilla\/ speichert. Da gibt es leider keinen Profilmanager, den man mit filezilla -p starten k\u00f6nnte <a href=\"https:\/\/forum.filezilla-project.org\/viewtopic.php?t=42284\">https:\/\/forum.filezilla-project.org\/viewtopic.php?t=42284<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Gimp<\/li>\n\n\n\n<li>Libre Office<\/li>\n\n\n\n<li>Calibre (aber: damit das auch mit dem NAS geht, muss das mit Samba\/cifs verbundene NAS unter Verwendung des  Parameters <code>nobrl<\/code>, das hei\u00dft ohne Byte-Range Lock, angeschlossen werden)<\/li>\n\n\n\n<li>AusweisApp &#8211; aber wenn man die Firewall eingeschaltet hat, funktioniert die Koppelung mit dem Handy erst einmal nicht, man gibt also ein  <code>sudo ufw allow 24727\/udp<\/code> oder gibt den Port unter den Firewall-Regeln frei: <a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/r\/de_EDV\/comments\/1ap8bl6\/ausweisapp2_kopplung_unter_linux_mint\/\">https:\/\/www.reddit.com\/r\/de_EDV\/comments\/1ap8bl6\/ausweisapp2_kopplung_unter_linux_mint\/<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Handbrake<\/li>\n\n\n\n<li>Inkscape<\/li>\n\n\n\n<li>Mediathek View (<a href=\"https:\/\/forum.mediathekview.de\/topic\/5913\/linux-mint-no-java-runtime-was-found\/6\">https:\/\/forum.mediathekview.de\/topic\/5913\/linux-mint-no-java-runtime-was-found\/6<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Jupyter Notebook<\/li>\n\n\n\n<li>7zip (aber: Kontextmen\u00fc in Nemo m\u00fcsste man anpassen analog wie hier: <a href=\"https:\/\/github.com\/badmotorfinger\/nemo-peazip-context-menu\">https:\/\/github.com\/badmotorfinger\/nemo-peazip-context-menu<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>OpenBoard<\/li>\n\n\n\n<li>Audacity<\/li>\n\n\n\n<li>KeePassXC<\/li>\n\n\n\n<li>VLC<\/li>\n\n\n\n<li>Youtubedl-gui zum Herunterladen von Youtube-Videos (in Erg\u00e4nzung zu meinem Windows-\u00c4quivalent)<\/li>\n\n\n\n<li>Puddletag (stattMp3tag Editor)<\/li>\n\n\n\n<li><s>Rhythmbox<\/s> Quod Libet (statt iTunes, siehe Bastelarbeiten unten)<\/li>\n\n\n\n<li>gPodder (statt iTunes, siehe Bastelarbeiten unten)<\/li>\n\n\n\n<li>Winetricks (um Windows-Programme installieren zu k\u00f6nnen)<\/li>\n\n\n\n<li>DOSBox (um alte DOS-Spiele laufen zu lassen, <em>Alone in the Dark<\/em> und so)<\/li>\n\n\n\n<li>VirtualBox (um Windows in einer virtuellen Umgebung installieren zu k\u00f6nnen, zum Beispiel ein Windows 10)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.2.2 Au\u00dferhalb der Anwendungsverwaltung (=auch noch leicht)<\/h4>\n\n\n\n<p>Dazu muss man entweder ein AppImage herunterladen, das ist so eine Art portables Paket, bei dem nichts installiert oder am System ge\u00e4ndert werden muss. Oder, h\u00e4ufiger, man l\u00e4dt von einer zuverl\u00e4ssigen Webseite ein Installationspaket herunter, das bei Ubuntu und Mint und anderen Debian-Derivaten die Endung <code>.deb<\/code> tr\u00e4gt. Oder man f\u00fcgt eine Paketquelle zum Anwendungsmanager hinzu und kann sich dann aus diesem bedienen. Die folgenden Programme lie\u00dfen sich so problemlos installieren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Obsidian (das gibt es zwar auch in der Anwendungsverwaltung, aber weniger Platz braucht bei mir das unter <a href=\"https:\/\/obsidian.md\/download\">https:\/\/obsidian.md\/download<\/a> heruntergeladene .deb-Paket)<\/li>\n\n\n\n<li>ByCS Drive (der Anleitung dort folgen; Einschr\u00e4nkung: Es gibt nicht die M\u00f6glichkeit, virtuelle Dateien zu verwenden, das nutze ich aber auch unter Windows nicht.)<\/li>\n\n\n\n<li>BlueJ<\/li>\n\n\n\n<li>Greenfoot<\/li>\n\n\n\n<li>VeraCrypt<\/li>\n\n\n\n<li>Only Office (statt dem alten Microsoft Office 2016, das ich wohl unter Wine installieren k\u00f6nnte, aber Only Office ist voll kompatibel mit dem ByCS-Office-Dateien, das ist mir ohnehin wichtiger)<\/li>\n\n\n\n<li>Signal: <a href=\"https:\/\/signal.org\/de\/download\/linux\/\">https:\/\/signal.org\/de\/download\/linux\/<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>MuseScore (das gibt es zwar auch in der Anwendungsverwaltung, also \u00fcber den Anwendungsmanager, aber nicht in der Version 4, sondern nur in 3 oder 2, und die sind nicht abw\u00e4rtskompatibel)<\/li>\n\n\n\n<li>Steam (das gibt es zwar in der Anwendungsverwaltung, ich war aber nicht gl\u00fccklich damit). Gespeichert werden die Spiele aber au\u00dferhalb meines Home-Verzeichnisses: <a href=\"https:\/\/askubuntu.com\/questions\/260288\/how-can-i-change-where-steam-installs-games\">https:\/\/askubuntu.com\/questions\/260288\/how-can-i-change-where-steam-installs-games<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>LocalSend (Alternative zu AirDrop, plattform\u00fcbergreifend)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.2.3 Noch nicht ausprobiert, m\u00fcsste aber gehen<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Android Studio <a href=\"https:\/\/developer.android.com\/studio\/install\">https:\/\/developer.android.com\/studio\/install<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Eclipse (<a href=\"https:\/\/www.eclipse.org\/downloads\/packages\/\">https:\/\/www.eclipse.org\/downloads\/packages\/<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>(Nachtrag: Geht.)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.2.4 Via Winetricks (=zumindest etwas Bastelarbeit)<\/h4>\n\n\n\n<p>Wine ist eine Schnittstelle, mit der man Windows-Programme, die erst einmal nicht f\u00fcr Linux gedacht sind (&#8222;nicht nativ&#8220;), sondern f\u00fcr Windows, dennoch unter Linux laufen lassen kann. Ich benutze dazu Winetricks, das mir das Abreiten mit Wine erleichtert. An Windows-Programmen habe ich installiert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Irfanview (f\u00fcr die Thumbnail-Funktion)<\/li>\n\n\n\n<li>Kindle (nicht wirklich getestet, weil nicht mehr gebraucht)<\/li>\n\n\n\n<li>Notepad++ (vermutlich steige ich auf Linux-\u00c4quivalent um)<\/li>\n\n\n\n<li>Avidemux<\/li>\n\n\n\n<li>mein legal erworbenes Windows-Programm zum Herunterladen von Youtube-Videos (auch wenn es Linux-Alternativen gibt)<\/li>\n\n\n\n<li>Media Monkey, zur Verwaltung meiner Old-Time-Radio-Sammlung (auch wenn Rhythmbox eine gute Alternative ist)<\/li>\n\n\n\n<li>Mp3tag Editor (auch hier gibt es Linux-\u00c4quivalente)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ob ich diese Programme \u00fcberhaupt brauche, wei\u00df ich noch nicht. Irfanview wohl f\u00fcr die Kollegiumsfotos.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.2.5 Software mit Bastel-Anteil<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Orange Data Mining: Was ein Gefrickel; letztlich \u00fcber Conda, halbwegs, mit Modifikation der vorgeschlagnen Skripte und nach viel Herumtreiberei.<\/li>\n\n\n\n<li>Rhythmbox: Das l\u00e4sst sich zwar &#8211; siehe oben &#8211; einfach installieren oder ist bereits vorinstalliert, aber wenn man von iTunes umziehen will, muss man doch etwas basteln. Erstens geht Rhythmbox standardm\u00e4\u00dfig davon aus, dass alle Musik in einem einzigen Verzeichnis (mit Unterverzeichnissen) liegt. Bei meiner bereits vorhandenen Sammlung ist das nicht so, und das will ich auch teilweise beibehalten, weil ich dann in Rhythmbox verschiedene Verzeichnisse einzeln ausw\u00e4hlen kann. Dazu muss ich dconf-tools installieren und darin ein wenig herumschreiben, das ist aber ganz leicht: <a href=\"https:\/\/askubuntu.com\/questions\/189265\/how-do-i-edit-the-list-of-music-library-locations-in-rhythmbox\">https:\/\/askubuntu.com\/questions\/189265\/how-do-i-edit-the-list-of-music-library-locations-in-rhythmbox<\/a>. Zweitens will ich vom bisher verwendeten iTunes umziehen: Bewertungen, Podcasts-Abonnements und Playlists. F\u00fcr Podcasts ist mir Rhythmbox nicht geeignet. Playlists kann ich aus iTunes im .m3u-Format exportieren und in Rhythmbox importieren, allerdings hat sich der Speicherort bei den Liedern ver\u00e4ndert, so dass ich da mit Suchen-Ersetzen im Texteditor anpassen muss. Es kursieren auch Python-Skripte, die das k\u00f6nnen, aber ich mache das lieber selber. Auch f\u00fcr Bewertungen (die ja standardm\u00e4\u00dfig nicht in den Datei-Metadaten gespeichert sind, sondern in der Musikdatenbank) gibt es Skripte, aber ich mache das lieber so: In iTunes nach Bewertung sortieren, die Anzahl der Sternchen in den Kommentar kopieren, und in Rhythmbox dann wieder andersherum zur\u00fcck. Ich lerne daraus: In Zukunft nicht mit Bewertungen arbeiten, sondern m\u00f6glichst mit Playlists, da sich die exportieren lassen. (Bewertungen werden h\u00e4ufig nicht in den Datei-Tags gespeichert.)<\/li>\n\n\n\n<li>gPodder als Podcast-Client: Abonnenments lassen sich aus iTunes als OPML-Datei exportieren, auch wenn diese Funktion arg versteckt ist. Sie lassen sich in gPodder gut importieren. Standardm\u00e4\u00dfig wird der Dateiname aus dem Feed verwendet, oder eine Form davon, und der ist oft ganz furchtbar kryptisch. Man kann aber einstellen, dass der Dateiname aus den Datums- und Titel-Tags erstellt werden soll, das ist schon besser. Daran denken, das Downloadverzeichnis zu modifizieren: <a href=\"https:\/\/gpodder.github.io\/docs\/extensions\/renameafterdownload.html\">https:\/\/gpodder.github.io\/docs\/extensions\/renameafterdownload.html<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/forums.linuxmint.com\/viewtopic.php?t=407516\">https:\/\/forums.linuxmint.com\/viewtopic.php?t=407516<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Keine neue Software, aber ein wenig Bastelarbeit, ist das Umziehen von Windows-Verweisen: Ich habe viele Verweise auf Webseiten nicht als Lesezeichen, sondern als Verkn\u00fcpfung gespeichert, indem ich die Adresse aus dem Browser in ein Verzeichnis gezogen habe. Das sind letztlich kleine Textdateien, die unter anderem die Ziel-URL enthalten. Linux nutzt daf\u00fcr ebenfalls kleine Textdateien, aber in einem anderen Format. Man kann die Windows-Links in einem Verzeichnis mit einem Python-Skript konvertieren: <a href=\"https:\/\/jmoorewv.com\/guides\/programming\/python\/bulk-convert-windows-url-shortcuts-to-linux-link-shortcuts\/\">https:\/\/jmoorewv.com\/guides\/programming\/python\/bulk-convert-windows-url-shortcuts-to-linux-link-shortcuts\/<\/a>, oder sich ein winziges Kommandozeilenskript herunterladen und die .url-Dateien damit assoziieren, dann geht alles wie gewohnt mit dem Doppelklick auf die .url-Datei: <a href=\"https:\/\/github.com\/macp3o\/url-utils\">https:\/\/github.com\/macp3o\/url-utils<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.2.6 Was mir noch fehlt<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Programm zum Verwalten meiner E-Books. Calibre nutze ich gern, aber nicht daf\u00fcr; meine B\u00fccher m\u00fcssen in den von mir ausgesuchten Verzeichnissen bleiben. Unter Windows nutzte ich Alfa, aber davon w\u00e4re der Abschied nicht schwer.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein simples Videoschnittprogramm, so wie der alte Windows Movie Maker. Da gibt es sicher irgendetwas. Im Moment habe ich ohnehin nichts zu schneiden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.2.7 Was auch mit Wine nicht geht<\/h4>\n\n\n\n<p>Das sind Programme, auf die ich tats\u00e4chlich verzichten muss. WhatsApp l\u00e4uft immerhin im Browser, aber das benutze ich ohnehin selten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>WhatsApp (oder jedenfalls nicht ganz einfach): stattdessen <a href=\"https:\/\/web.whatsapp.com\/\">https:\/\/web.whatsapp.com\/<\/a>, was f\u00fcr mich genauso gut ist<\/li>\n\n\n\n<li>Remember the Milk: stattdessen <a href=\"https:\/\/www.rememberthemilk.com\/app\/\">https:\/\/www.rememberthemilk.com\/app\/<\/a>, was f\u00fcr mich eher noch besser ist<\/li>\n\n\n\n<li>WinTV-dualHD Hauppauge: mein TV-Stick; <s>mit viel Bastelei geht das vielleicht, aber dann kaufe ich lieber einen neuen Stick mit expliziter Linux-Unterst\u00fctzung &#8211; <\/s>aber mit dem vorinstallierten Hypnotix kann ich \u00d6ffentlich-Rechtliches und manches Internationale sehen; ansonsten gibt es ja noch Live-Streams, und irgendwann, wer wei\u00df ich, probiere ich mal das mit dem nichtlinearen Fernsehen aus (Nachtrag: Funktioniert jetzt auch)<\/li>\n\n\n\n<li>ActivePresenter: damit habe ich bisher immer Screencasts aufgenommen und nachbearbeitet; ich habe es gerne, aber nur selten verwendet und mich noch nicht nach Ersatz umgesehen<\/li>\n\n\n\n<li>Untis: das funktioniert zwar unter Wine, aber die Schnittstelle zur Datenbankverbindung kriegt man nicht zum Laufen; solange die Stadt nicht auf Virtual Untis umstellt, brauche ich daf\u00fcr gelegentlich noch Windows<\/li>\n\n\n\n<li>Windows Movie Maker: das ganz alte, l\u00e4ngst nicht mehr ausgelieferte Videoschnittprogramm, das ich f\u00fcr Konvertierungen bestimmter Art gerne genutzt habe &#8211; gerne wenn es um gekippte Aufnahmen in Nichtstandard-Dimensionen ging; selten gebraucht, noch nicht nach Ersatz umgesehen<\/li>\n\n\n\n<li>ByCS Messenger Client: Ich habe nicht versucht, ihn \u00fcber Wine zu installieren, am Ende geht das sogar. Aber ich mag den so sehr nicht, dass es mir reicht, wenn ich ihn auf dem Handy habe.<\/li>\n\n\n\n<li>Inform 7. Das hat mich \u00fcberrascht. Es gibt zwar ein Flatpak-Paket herunterzuladen, aber das ist (aus technischen Gr\u00fcnden) sehr gro\u00df; das mache ich nicht. Damit l\u00e4uft das aber! Das .deb-Paket mit der aktuellen Version kann ich wegen nicht erf\u00fcllbaren Abh\u00e4ngigkeiten nicht installieren (Abh\u00e4nggkeit nicht erf\u00fcllbar: libjavascriptcoregtk-4.0-18). Irgendwann schaffe ich das aber.<\/li>\n\n\n\n<li>Everything &#8211; das ist ein sagenhaftes kleines Windows-Programm, mit dem sich alle \u00fcberwachten Festplatten nach einzelnen W\u00f6rtern, also Datei- und Verzeichnisnamen, durchsuchen lassen. Und zwar \u00e4u\u00dferst schnell und zuverl\u00e4ssig und rasant aktualisiert bei irgendwelchen \u00c4nderungen aug der Festplatte. Besser als mit Windows-Bordmitteln, geht aber nur mit NTFS-Laufwerken. Vielleicht ist das gar nicht n\u00f6tig bei meinem Linux? Als Ersatz wird vorgeschlagen: <a href=\"https:\/\/www.voidtools.com\/forum\/viewtopic.php?t=6917\">https:\/\/www.voidtools.com\/forum\/viewtopic.php?t=6917<\/a> und <a href=\"https:\/\/askubuntu.com\/questions\/103755\/is-there-a-equivalent-application-to-everything-search-engine-windows-on-ubunt\">https:\/\/askubuntu.com\/questions\/103755\/is-there-a-equivalent-application-to-everything-search-engine-windows-on-ubunt<\/a>, aber ich behelfe mich noch mit Bordmitteln.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das sind vertretbare Einschr\u00e4nkungen im Austausch gegen diese wohlige  Selbstzufriedenheit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.3 NAS-Verzeichnisse mounten und Laufwerke verlinken (sehr technisch)<\/h4>\n\n\n\n<p>Das wird jetzt so abschreckend, dass ich zur freundlichen \u00dcberbl\u00e4tterung rate. Es betrifft ohnehin nur Leute wie mich!<\/p>\n\n\n\n<p>1. Lokale Laufwerke, technisch eigentlich: <strong>Partitionen werden mir unmittelbar im Explorer dargestellt,<\/strong> etwa die Partition mit Windows darauf. Auf die kann ich auch zugreifen; wenn Windows nicht heruntergefahren, sondern im Ruhemodus ist, dann nur mit Leseberechtigung<\/p>\n\n\n\n<p>2. <strong>Ebenfalls im Explorer taucht von Anfang an mein NAS auf,<\/strong> und zwar unter &#8222;Netzwerk&#8220; auf, ganz wie man das von Windows kennt. Ich kann bequem dorthin navigieren und muss nur meine Zugangsdaten eingeben, um auf die Verzeichnisse dort zugreifen zu k\u00f6nnen, da der Zugang passwortgesch\u00fctzt ist. Mein NAS ist letztlich ein kleiner Linux-Rechner, der in einer Ecke der Wohnung steht und knapp 3 Terabyte Filme, Bilder und B\u00fccher enth\u00e4lt. Ich habe nicht das sch\u00f6ne Luxusmodel von Synology, sondern das nicht sehr komfortable Einsteigermodell WDMyCloud, vor inzwischen auch schon neun Jahren gekauft. An die Dateien auf diesem Rechner m\u00f6chte ich nat\u00fcrlich auch von Linux aus heran. <\/p>\n\n\n\n<p>3. Aber das ist mir so zu umst\u00e4ndlich. <strong>Ich m\u00f6chte an einem oder mehreren Orten meiner Wahl eine Link haben, einen Verweis,<\/strong> den ich nur anklicken muss, um unmittelbar auf, sagen wir, das Film-Verzeichnis auf dem NAS zu gelangen. Diese Links hei\u00dfen bei Windows Verkn\u00fcpfungen und bei Linux Symlinks. Wenn sie sich auf Verzeichnisse beziehen, sehen sie im Explorer wie Verzeichnisse aus, nur mit einem kleinen Pfeil daran. Ich kann sie im Explorer im Kontextmen\u00fc erstellen, wenn ich das eingeschaltet habe und Schreibrechte an diesem Ort habe, oder per Kommandozeile auch von einem anderen Ort aus: <code>ln -s \/media\/rau\/WORK\/Downloads \/home\/rau\/Downloads<\/code> erstellt eine Verkn\u00fcpfung auf das das Verzeichnis im ersten Argument (wo die Daten wirklich sind) am Ort, der im zweiten Argument angegeben ist.<\/p>\n\n\n\n<p>4. <strong>Allerdings funktionieren diese Symlinks nicht unmittelbar \u00fcber eine Netzwerkverbindung, sondern nur mit Dateien und Verzeichnissen.<\/strong> Deshalb muss ich das mit dem <em>Einh\u00e4ngen<\/em> oder <em>Mounten<\/em> erkl\u00e4ren. Das ist eigentlich so wie bei Windows, nur dass man sich das bei Linux bewusst macht: Ich habe zum Beispiel in meinem Windows ein &#8222;Laufwerk M:&#8220; in meinem Explorer, in dem verschiedene Sachen gespeichert sind. Dieses Laufwerk ist aber technisch keines, nicht einmal eine Partition, sondern einfach nur ein Unterverzeichnis auf meinem NAS, das ich aber ansprechen und verwenden kann wie ein Laufwerk. &#8222;Laufwerk M:&#8220; ist sozusagen nur der virtuelle Pfad dorthin statt des tats\u00e4chlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>5. In Linux l\u00e4uft das \u00e4hnlich, aber nicht gleich: <strong>F\u00fcr jede Partition (vulgo: Laufwerk), gibt es ein <em>Verzeichnis<\/em>, das irgendwo angelegt wird, <\/strong>gerne auch automatisch, beim Start, gerne unter \/mnt oder \/media, aber theoretisch \u00fcberall. Das ist erst einmal ein Dummyverzeichnis, ein leeres Verzeichnis, das mit dem Laufwerk verbunden ist, ein virtueller Pfad zum tats\u00e4chlichen Speicherort. Aus Anwendungssicht benutzt man die Partition (oder das Netzwerk-Verzeichnis) wie ein ganz regul\u00e4res Verzeichnis, oder anders: man sieht dem Verzeichnis nicht an, welche Partition sich dahinter verbirgt, falls \u00fcberhaupt. Das geschieht alles automatisch beim Start, wenn man m\u00f6chte, man kann das \u00fcber die Laufwerke-App aber auch manuell konfigurieren und sich das Verzeichnis aussuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>6. Konkret muss ich das vor allem entscheiden f\u00fcr die Frage, <strong>wo meine Musiksammlung virtuell gespeichert sein soll.<\/strong> <em>Tats\u00e4chlich<\/em> ist deren NAS-Adresse so etwas wie smb:\/\/<code>192.168.178.34\/Public\/MAIN\/Audio<\/code>. Wo soll Linux aber <em>denken,<\/em> dass sie ist, also: wo sollen Programme danach suchen? Windows habe ich vorgegaukelt, sie sei unter <code>M:\/Audio.<\/code> Ich habe bei Linux zwei M\u00f6glichkeiten, einh\u00e4ngen oder verlinken, die aus Anwendungssicht gleichwertig sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ich kann dieses eine Verzeichnis zum Beispiel in <code>\/home\/rau\/Musik<\/code> <em>einh\u00e4ngen<\/em> (in Windows: &#8222;als Laufwerk anzeigen&#8220;), <\/li>\n\n\n\n<li>oder ich kann das ganze NAS unter <code>\/media\/rau\/LittleMirror\/Public<\/code> oder unter <code>\/mnt\/NAS<\/code> oder wo auch immer ich will <em>einh\u00e4ngen<\/em> (in Windows: &#8222;als Laufwerk anzeigen&#8220;) und dann <code>\/home\/rau\/Musik<\/code> zu einem Link auf <code>\/Einh\u00e4ngungsort\/Public<\/code>\/MAIN\/Audio <em>verlinken <\/em>(in Windows: &#8222;eine Verkn\u00fcpfung anlegen&#8220;)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese vielen Entscheidungsm\u00f6glichkeiten machen mich verr\u00fcckt! Weil das ja auch etztlich alles egal, nur eine Sortierfrage ist. Die zweite Option ist besser. Aber was m\u00f6chte ich, dass mein iTunes-\u00c4quivalent als Speicherort der Datei verwendet, damit ich sp\u00e4ter leicht umziehen kann? Doch gleich <code>\/mnt\/Musik<\/code> oder <code>\/mnt\/NAS\/Musik<\/code>? <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1107\" height=\"711\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_explorer_nemo.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-67449\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_explorer_nemo.png 1107w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_explorer_nemo-300x193.png 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_explorer_nemo-700x450.png 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_explorer_nemo-150x96.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1107px) 100vw, 1107px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Das Bild zeigt einen Ausschnit aus dem Explorer, in einer von verschiedenen Ansichten. Die Icons mit den Pfeilen sind Verkn\u00fcpfungen (Symlinks) auf den Inhalt anderer Verzeichnisse. Die befinden sich letztendlich auf derselben Festplatte\/Partition, teilweise auf einer anderen, teilweise auf einem \u00fcber das Netzwerk verbundenen Sevrer &#8211; das spielt auf dieser Ebene keine Rolle. Das Icon &#8222;LittleMirrorPublic&#8220; mit dem Funksignal ist keine Verkn\u00fcpfung, sondern als direkt verbundenes Netzlaufwerk erkennbar. <em><em>Ich \u00fcberlege noch, wie ich das am Ende haben m\u00f6chte.<\/em><\/em> (Die Sternchen und das Schloss-Symbol bedeuten auch etwas, ist hier nicht wichtig.) <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>7. Ohne automatisches Booten geht das mit dem Befehl <code>mount<\/code> \u00fcber die Kommandozeile oder ein Bash-Skript (das \u00c4quivalent zu .bat unter Windows), indem man ein leeres Dummy-Verzeichnis anlegt und das NAS-Verzeichnis damit assoziiert (<a href=\"https:\/\/www.abrandao.com\/2022\/01\/fix-mount-error95-operation-not-supported-smb\/\">https:\/\/www.abrandao.com\/2022\/01\/fix-mount-error95-operation-not-supported-smb\/<\/a>). Der Befehl dazu sieht <em>ungef\u00e4hr<\/em> so aus: <\/p>\n\n\n\n<p><code>sudo mount -t cifs -o uid=1000,gid=1000,vers=2.0,credentials=\/home\/rau\/credentials_nas \/\/192.168.178.34\/Public \/home\/rau\/Public<\/code> <\/p>\n\n\n\n<p>Die selbst erstellte Textdatei &#8222;credentials_nas&#8220; enth\u00e4lt Benutzername und Passwort dazu, man kann diese aber auch unmittelbar als Parameter \u00fcbergeben, also:<\/p>\n\n\n\n<p> <code>sudo mount -t cifs -o uid=1000,gid=1000,vers=2.0,username=XXX,password=YYY \/\/192.168.178.34\/Public \/home\/rau\/Public<\/code><\/p>\n\n\n\n<p> Das vorletzte Element ist das einzuh\u00e4ngende Objekt, das letzte Element der leere Ordner, in dem das Objekt eingeh\u00e4ngt wird. Was die Parameter alle genau bedeuten, wei\u00df ich noch nicht. Das mit dem uid\/gid hat etwas mit Rechten zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>8. Wenn das automatisch beim Booten geschehen soll, erg\u00e4nzt man sehr vorsichtig (!) in \/etc\/fstab (das ist die Datei, die beim Booten herangezogen wird, um Partitionen zu mounten) die Anweisung, dass etwas eingeh\u00e4ngt werden  soll. Damit musste ich lange k\u00e4mpfen. Bei mir funktioniert jedenfalls:<\/p>\n\n\n\n<p><code>\/\/192.168.178.34\/Public \/media\/rau\/LittleMirror\/Public\/ cifs user,uid=1000,credentials=\/home\/rau\/bin\/credentials_nas,iocharset=utf8 0 0<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>So wird das <code>Public-<\/code>Verzeichnis auf dem NAS nach dem Starten am angegebenen Ort automatisch eingeh\u00e4ngt. Und darauf verweisen dann meine Verkn\u00fcpfungen. Ist das umst\u00e4ndlicher als bei Windows oder, vermutlich, MacOS? Ganz sicher! Liegt das an meinem komischen NAS, dessen Passwortschutz? Vielleicht. Ich bleibe jedenfalls dran.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8.4 Hibernate\/Ruhezustand<\/h4>\n\n\n\n<p>Den muss man bei Windows eigens einschalten, und auch bei Linux ist er inzwischen meistens ausgeschaltet. Und das Einrichten ist leider keine Kleinigkeit. Mit dem hier nachzulesenden Shell-Skript hat es bei mir aber geklappt: <a href=\"https:\/\/forums.linuxmint.com\/viewtopic.php?p=2509306#p2509306\">https:\/\/forums.linuxmint.com\/viewtopic.php?p=2509306#p2509306<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">9. Weiterer Anhang: N\u00fctzliche Befehle und Kram, den ich mir notieren wollte<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich mache ja auch Linux, weil ich die Kommandozeile benutzen und mich cool f\u00fchlen m\u00f6chte. Nat\u00fcrlich geht auch alles im Datei-Explorer. Hier Notizen f\u00fcr mich:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><code>dpkg -l<\/code> zeigte alle installierten Pakete<\/li>\n\n\n\n<li><code>sudo apt install paketname<\/code> installiert \u00fcber die Kommandozeile ein Paket (aus den Anwendungsquellen)<\/li>\n\n\n\n<li><code>sudo apt purge paketname<\/code> l\u00f6scht \u00fcber die Kommandozeile das Paket und alle Konfiguriationsdateien bis auf die im Homeverzeichnis<\/li>\n\n\n\n<li><code>sudo apt remove paketname<\/code> l\u00f6scht \u00fcber die Kommandozeile das Paket, aber keinerlei Konfigurationsdateien<\/li>\n\n\n\n<li><code>conda activate\/deactivate<\/code> und <code>conda config --set auto_activate_base false<\/code> &#8211; hat etwas mit Environments zu tun, das erkl\u00e4re ich hier nicht, sondern notiere das nur, weil ich mir das nicht merken kann<\/li>\n\n\n\n<li><code>rm - r<\/code> dir l\u00f6scht ein Verzeichnis samt Inhalt<\/li>\n\n\n\n<li><code>xed<\/code> hei\u00dft der der Editor unter Linux Mint<\/li>\n\n\n\n<li>symlink erstellen zum Beispiel: <code>ln -s \/media\/rau\/WORK\/Downloads \/home\/rau\/Downloads<\/code><\/li>\n\n\n\n<li>Standardverzeichnisse \u00e4ndern: <code>~\/.config\/user-dirs.dirs<\/code> wohl nur innerhalb von home, jedenfalls nicht auf andere Partition &gt; besser \u00fcber Symlink l\u00f6sen<\/li>\n\n\n\n<li>Ruhezustand in Windows aktivieren oder deaktivieren: <code>powercfg.exe \/hibernate on <\/code>beziehungsweise <code>off<\/code><\/li>\n\n\n\n<li>Desktop-Hinweise: <a href=\"https:\/\/www.pcwelt.de\/article\/1173210\/linux_mint_cinnamon-desktop_optimieren.html\">https:\/\/www.pcwelt.de\/article\/1173210\/linux_mint_cinnamon-desktop_optimieren.html<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Umgebungsvariablen, globale: <code>\/etc\/environment<\/code> (z.B. f\u00fcr gPodder GPODDER_DOWNLOAD_DIR oder  GPODDER_HOME)<\/li>\n\n\n\n<li>Wine-Problem, mal zu l\u00f6sen: wenn mir &#8222;\/home\/rau\/.local\/share\/wineprefixes&#8220; nicht passt, kann ich das Verzeichnis \u00e4ndern: <code>WINEPREFIX=\/mnt\/WORK\/wineprefixes, <\/code>dann <code><code>wine winecfg<\/code><\/code> &#8211; aber das geht nuicht auf NTFS, wenn die root geh\u00f6ren statt dem User. L\u00f6sung letztlich: Nur das Laufwerk auslagen <a href=\"https:\/\/askubuntu.com\/questions\/576888\/how-to-change-the-directory-wine-of-wine-to-a-different-directory\">https:\/\/askubuntu.com\/questions\/576888\/how-to-change-the-directory-wine-of-wine-to-a-different-directory<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Favoriten manuell bearbeiten: <code>dconf-editor<\/code>, dann <code>org.x.apps.favorites<\/code><\/li>\n\n\n\n<li>sha512sum Dateiname zur Checksummen\u00fcberpr\u00fcfung<\/li>\n\n\n\n<li>.config\/user-dirs.dirs enth\u00e4lt Standard-Verzeichnisse<\/li>\n\n\n\n<li>Paste in bash terminal: Strg+Shift+V (Mac: Command+V? Command+Shift+V?)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nachtrag:<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hier gibt es einen Erfahrungsberichts eines Wissenschaftlers \u00fcber den Wechsel von Windows zu Linux im wissenschaftlichen Alltag, &#8222;Erfolgreiche Flucht aus dem goldenen K\u00e4fig&#8220; <a href=\"https:\/\/osl.hypotheses.org\/19779\">https:\/\/osl.hypotheses.org\/19779<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(15 Kommentare.) 1. Fazit H\u00e4tte ich das alles auch geschrieben, wenn der Umstieg nicht so gut geklappt h\u00e4tte und ich reum\u00fctig zu Windows zur\u00fcck gegangen w\u00e4re? Es werden ja doch gerne mal nur die Erfolge ver\u00f6ffentlicht. Ab Punkt 8 unten wird es technisch, insbesondere 8.3. Das wirkt abschreckend, aber ich m\u00f6chte es dennoch festhalten. Wenn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":67440,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[227,333,74],"class_list":["post-67154","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-informatik","tag-informatik","tag-linux","tag-software"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_virtualbox_win10.png","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67154"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67154\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68478,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67154\/revisions\/68478"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67440"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}