{"id":67703,"date":"2025-12-29T07:51:11","date_gmt":"2025-12-29T06:51:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=67703"},"modified":"2026-01-06T08:30:04","modified_gmt":"2026-01-06T07:30:04","slug":"umstieg-auf-linux-altes-macbook-und-weitere-schritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2025\/12\/umstieg-auf-linux-altes-macbook-und-weitere-schritte.htm","title":{"rendered":"Umstieg auf Linux: Altes MacBook und weitere Schritte (Linux 2)"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2025\/12\/umstieg-auf-linux-altes-macbook-und-weitere-schritte.htm#comments'>5 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Linux auf dem MacBook<\/h2>\n\n\n\n<p>Frau Rau hat ein altes MacBook Pro, gekauft 2014, das vor einem halben Jahr durch einen neueren Rechner ersetzt wurde. Ersetzt deshalb, weil Apple deklariert hatte, dass der Rechner zu alt f\u00fcr ein Update des Betriebssystems war, \u00e4hnlich wie bei dieser Windows11-Windows10-Sache, au\u00dferdem funktionierte das viel genutzte AirDrop nur noch ab und zu, und auch sonst ruckelten Kleinigkeiten immer.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit meiner neu gewonnenen Erfahrung ersetzte ich das Apple-Betriebssystem durch Linux Mint. Und zwar nicht, weil ich ein besonders sparsames Betriebssystem suchte, das mit weniger Ressourcen auskam, sondern weil Linux Mint auch auf meinem eigenen Rechner das vertraute System ist. Das ging &#8211; bis auf die Kamera &#8211; so gut wie problemlos, siehe weiter unten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft: Dieser alte Rechner, von dem Apple m\u00f6chte, dass man ihn wegwirft, l\u00e4uft pfenniggut. Er ist ein bisschen gr\u00f6\u00dfer und schwerer als mein Schulger\u00e4t und hat keinen Touchscreen, auch der Akku h\u00e4lt nicht mehr so lange &#8211; Kunstst\u00fcck, bei dem Alter; ich hoffe, Apple oder eine wilde Schrauberei wechselt ihn mir irgendwann mal aus. Dennoch: pfenniggut. Und das soll M\u00fcll sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter unten wird es wieder technisch, daf\u00fcr ist zwischendrin ein Textadventure versteckt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Distributionen<\/h2>\n\n\n\n<p>Einen Tag darauf ersetzte ich das Linux Mint auf dem Apple durch Linux Ubuntu, weil ich mir so noch ein anderes Linux ansehen konnte. Schlie\u00dflich lerne ich mehr, wenn ich mit zwei verschiedenen Linuxen arbeite.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich, Klugschei\u00dfermodus, ist das sogar immer das gleiche Linux. Linux hei\u00dft eigentlich nur der zentrale Teil des Betriebssystems, der Kernel. Was man oft meint, wenn man sagt &#8222;Welches Linux nutzt du denn?&#8220;, hei\u00dft eigentlich <em>Distribution,<\/em> oder Distro f\u00fcr die coolen Kids. Die verschiedenen Linux-Distributionen hei\u00dfen zum Beispiel openSUSE oder Red Hat oder Debian, und dazu gibt es jeweils Derivate: Von Debian ist zum Beispiel Ubuntu abgeleitet, und von Ubuntu wiederum Mint. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Linux-Distributionen\">Wikipedia: Liste von Linux-Distributionen<\/a>, mit Stammb\u00e4umen.)<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ein Debian-Stammbaum, Lupe n\u00f6tig:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_debian_distributions_timeline.svg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67762\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Andreas Lundqvist, Donjan Rodic. Modified by <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:Michaeldsuarez\">Michaeldsuarez<\/a>. &#8211; <a href=\"http:\/\/futurist.se\/gldt\/2012\/10\/29\/gnulinux-distribution-timeline-12-10\/\">http:\/\/futurist.se\/gldt\/2012\/10\/29\/gnulinux-distribution-timeline-12-10\/<\/a> Lizenz: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/www.gnu.org\/licenses\/fdl-1.3.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GFDL 1.3<\/a> URL: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Linux-Distributionen#\/media\/Datei:DebianFamilyTree1210.svg\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Linux-Distributionen#\/media\/Datei:DebianFamilyTree1210.svg<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nachtrag: Eine Woche sp\u00e4ter dann doch wieder Mint installiert. Der einzige Vorteil von Ubuntu: Ich kann mit Alt-Tab wechseln, auch wenn ich gerade ein Kontextmen\u00fc offen habe. Bei Mint dann wenigstens Xfce eingerichtet, eine der alternativen Benutzeroberfl\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hardware-Probleme<\/h2>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich war sowohl bei Mint als auch bei Ubuntu das MacBook erst einmal ohne Internet: Das System erkannte das eingebaute WLAN-Modul nicht, weil es keinen (propriet\u00e4ren) Treiber dazu hatte. Also konnte ich nichts ins WLAN. Ethernet konnte ich auch nicht anschlie\u00dfen, weil das Ger\u00e4t schon 2013 keinen Ethernet-Anschluss hatte. Vermutlich irgendeinen Apple-Sonderweg-Stecker? Ich h\u00e4tte meinen USB-auf-Ethernet-Adapter verwenden k\u00f6nnen, vielleicht h\u00e4tte das auch funktioniert; aber davor hatte ich schon mein Handy mit einem USB-C- auf USB-A-Kabel angesteckt und einen USB-Hotspot er\u00f6ffnet. (WLAN-Hotspot h\u00e4tte mir nichts gebracht, weil der Rechner ja keinen funktionierenden WLAN-Empf\u00e4nger hatte.) Damit ging das Aktualisieren, der fehlende Treiber wurde installiert, danach alles bestens.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings: Weder bei Ubuntu noch bei Mint habe ich die integrierte Kamera zum Laufen gekriegt. Das funktioniert also beim MacBook nicht automatisch, und basteln will und kann ich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>(Die integrierte Kamera an meinem Fr\u00fcher-Windows-Laptop funktionierte sofort, ebenso die USB-Kamera an meinem Monitor und das externe USB-CD-Laufwerk.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Software: AirDrop, Remote Control, Fritzbox-Verbindung<\/h2>\n\n\n\n<p>AirDrop geht nicht mit Linux. Daf\u00fcr habe ich auf allen meinen Ger\u00e4ten, auch am Handy, LocalSend installiert. Das ist ein wirklich sch\u00f6nes Programm, mit dem man sehr einfach und komfortabel Dateien tauschen kann. (Falls Firewall: Port freigeben.)<\/p>\n\n\n\n<p>Gleich mal VNC (Virtual Network Computing) ausprobiert, also das Einloggen an Rechner A von Rechner B aus, wobei man den Bildschirm von Rechner A dann als Fenster in Rechner B sieht. Funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die VPN-Verbindung zu meinem Router (Fritzbox) funktioniert, das hei\u00dft, ich kann damit auch von unterwegs auf mein NAS zugreifen. Unter Windows habe ich das nicht mehr zum Laufen gekriegt. Unter Mint ging das erst einmal &#8211; auch nach Installation des entsprechenden Pakets &#8211; nicht: Wenn man unter &#8222;Netzwerke&#8220; versucht, eine Cisco-VPN-Verbindung anzulegen, kommt ein: &#8222;Fehler: VPN-Verbindungsbearbeitung kann nicht geladen werden&#8220;. L\u00f6sung: Die Verbindung wird vielmehr unter &#8222;Erweiterte Netzwerkkonfiguration&#8220; angelegt, dann wird sie sp\u00e4ter auch unter Netzwerke angezeigt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Exkurs: Der MUD-Server<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbst mein altes Evennia-Projekt l\u00e4uft unter Linux wieder. Evennia ist ein in Python geschriebener MUD-Server. Ein MUD oder Multi-User Dungeon ist eine Art Textadventure, bei dem mehrere Spieler und Spielerinnen gleichzeitig im textbasierten Dungeon unterwegs sind, also &#8222;go east&#8220; und &#8222;examine the throne&#8220; tippen, einander treffen und miteinander reden und interagieren k\u00f6nnen, je nach den Regeln der Welt. Ich habe mich nie gro\u00df damit besch\u00e4ftigt, aber kenne das Prinzip.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor ein paar Jahren wollte ich f\u00fcr meine Informatikdidaktik-Vorlesung im Corona-Distanzunterricht mit einer solchen textbasierten Miniwelt beginnen, zum Kennenlernen, hatte nach einem einfach zu administrierenden System gesucht und mich f\u00fcr Evennia entschieden. Der Server lief auf meinem Rechner zuhause, ich hatte den Port freigegeben, so dass sich die Studierenden webbasiert &#8211; einen MUD-Client sollte sich ja niemand installieren m\u00fcssen &#8211; dort einloggen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte ein paar R\u00e4ume der LMU modelliert und auch ein kleines Labyrinth eingebaut. Ziel war es, die mir verloren gegangenen Pr\u00e4sentationsfolien zu sammeln, die es als einzelne Objekte in der Spielwelt zu finden und anzusehen gab &#8211; je Folienseite ein Objekt, also keine doppelten, man musste vielmehr zusammenarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"764\" height=\"286\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_webclient.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-67766\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_webclient.png 764w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_webclient-300x112.png 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_webclient-700x262.png 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_webclient-150x56.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"689\" height=\"694\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_map_lmu.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-67733\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_map_lmu.png 689w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_map_lmu-298x300.png 298w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/evennia_map_lmu-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 689px) 100vw, 689px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>(In Lecture Room 161 ging es los, L 105 war das Sekretariat. Cliff by the coast? War vielleicht gar nicht erreichbar, sondern ein Dummy, ich wei\u00df es nicht mehr.)<\/p>\n\n\n\n<p>Das hatte technisch auch funktioniert, die armen Studierenden aber v\u00f6llig \u00fcberfordert. Im Nachhinein&#8230; bin ich kl\u00fcger.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Projekt schlief dann ein, ein paar Updates und Python-Neuinstallationen sp\u00e4ter lief es nicht mehr; ich hatte auch nur halbherzig Interesse daran. Auf Linux habe ich vor ein paar Tagen einfach die neueste und verbesserte Evennia-Version installiert und den alten Projektordner kopiert, mit einem Befehl migriert, und jetzt l\u00e4uft fast alles wieder. Lediglich die Code-Anpassungen, die ich nicht sein lassen konnte, fehlen noch, aber die Welt steht. Jetzt k\u00f6nnte ich das also mal f\u00fcr die Schule verwenden, wenn ich wollte. So eine Welt anzulegen ist aber schon ein St\u00fcck Arbeit, ich w\u00fcrde dann nat\u00fcrlich ein St\u00fcck Schulgeb\u00e4ude modellieren statt Uni. N\u00e4chstes Jahr biete ich ein W-Seminar &#8222;Computer games as text&#8220; an, vielleicht geht da etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>(Hier so ausf\u00fchrlich, weil ich wohl nie dar\u00fcber gebloggt habe. Ich scheine es ja nicht n\u00f6tig zu haben, tse.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anpassen: Standardverzeichnisse<\/h2>\n\n\n\n<p>Standardm\u00e4\u00dfig hat man nach dem Anmelden ein Home-Verzeichnis mit Unterverzeichnissen wie: Bilder, Dokumente, Downloads, Musik, \u00d6ffentlich, Videos. Wie die hei\u00dfen und wo die sich befinden, legt man einfach in der Textdatei <code>~\/.config\/user-dirs.dirs<\/code> fest (~ steht f\u00fcr das Homeverzeichnis). <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht kann man das auch anderswie \u00e4ndern. Aber mich beruhigt es, das sozusagen schwarz auf wei\u00df in eine Datei zu schreiben, woraufhin das dann gilt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anpassen: Kontextmen\u00fc mit Vorlagen<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich auch mit dem Kontextmen\u00fc. Ich bin es gew\u00f6hnt, mit der rechten Maustaste irgendwohin zu klicken und in einem Kontextmen\u00fc Angebote zu kriegen. Klicke ich auf einen leeren Explorerbereich, will ich ein neues Verzeichnis anlegen k\u00f6nnen, oder eine neue Textdatei. Unter Nemo (Mint-Standard) kriege ich nur die Textdatei, kann aber erst einmal keine neue Calc-Datei oder .odt-Datei anlegen. Unter Nautilus (Ubuntu-Standard) kriege ich nicht mal die Textdatei!<\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung: Es gibt ein Verzeichnis f\u00fcr Vorlagen. In diesem lege ich eine leere odt-Datei an und nenne sie &#8222;Textdokument (Writer)&#8220;, und eine leere ods-Datei und nenne sie &#8222;Tabellendokument (Calc)&#8220;. Und schon erscheinen ab jetzt im Kontextmen\u00fc unter &#8222;Neues Dokument anlegen&#8220; auch die beiden Auswahlelemente &#8222;Textdokument (Writer)&#8220; und &#8222;Tabellendokument (Calc)&#8220;. Wenn ich mehr Vorlagen m\u00f6chtem lege ich dort mehr Vorlagendateien an, wenn die Men\u00fceintr\u00e4ge anders hei\u00dfen sollen, benenne ich sie um. Wenn ich Vorlagen f\u00fcr halbgef\u00fcllte &#8211; statt leere &#8211; Dokumente &#8211; m\u00f6chte, lege ich diese an. Ich begr\u00fc\u00dfe das ob seiner Nachvollziehbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"630\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_vorlagen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-67756\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_vorlagen.png 630w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_vorlagen-300x169.png 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_vorlagen-150x84.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das gibt es in Windows alles auch, ich habe mich nur nie darum gek\u00fcmmert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anpassen; Kontextmen\u00fc mit Nemo Actions<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn ich eine Verkn\u00fcpfung zu einer Datei oder einem Verzeichnis anlegen will, klicke ich mit der rechten Maustaste darauf, und w\u00e4hle im Kontextmen\u00fc &#8222;Verkn\u00fcpfung anlegen&#8220;. Wenn ich mich allerdings gerade in einem schreibgesch\u00fctzten Verzeichnis befinde, ist der entsprechende Men\u00fceintrag ausgegraut. Ich muss also entweder das \u00fcbergeordnete Verzeichnis als Superuser mit Schreibrechten betreten: umst\u00e4ndlich. Oder ich muss mich mich in die Kommandozeile begeben und dort schreiben <code>ln -s &lt;Zielname&gt; &lt;Linkname&gt;<\/code>: auch umst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder ich lege mir einen eigenen Kontextmen\u00fc-Eintrag an:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"502\" height=\"312\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_actions.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-67757\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_actions.png 502w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_actions-300x186.png 300w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/linux_kontextmenu_actions-150x93.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dazu habe ich im Verzeichnis ~\/.local\/share\/nemo\/actions eine Datei <code>&lt;irgendwas&gt;.nemo_action<\/code> mit folgendem Inhalt angelegt:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>&#91;Nemo Action]\nActive=true\nName=Verkn\u00fcpfung in Home erstellen\nComment=Lege eine Verkn\u00fcpfung in Home an\nExec=ln -s %F \"\/home\/rau\/Verkn\u00fcpfung mit %N\" \nIcon-Name=folder_home\nSelection=s\nExtensions=any;\nQuote=double<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p>Damit habe ich einen Kontextmen\u00fceintrag erzeugt, den angezeigten Namen im Men\u00fc und ein Icon daf\u00fcr angegeben, die Anwendbarkeit auf &#8222;einzelnes Objekt&#8220; gesetzt, und zwar von beliebigem Typ &#8211; und ausgef\u00fchrt wird dann beim Aufruf die Zeile <code>ln -s %F \"\/home\/rau\/Verkn\u00fcpfung mit %N\"<\/code>, also das eigentliche Anlegen. <\/p>\n\n\n\n<p><em>(Danach<\/em> habe ich gesehen, dass es ein zentrales Systen f\u00fcr Nemo Actions gibt, wo ich eine \u00e4quivalente Datei auch einfach h\u00e4tte herunterladen k\u00f6nnen. Das gilt auch f\u00fcr die anderen Men\u00fc-Eintr\u00e4ge, die ich auf \u00e4hnliche Weise angelegt habe. Nun,habe ich wenigstens etwas gelernt dabei.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich kann au\u00dferdem schon:<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Script zum Zwecke eines Backups schreiben, das mir dann&#8230;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>einen verschl\u00fcsselten VeraCrypt-Container auf meiner angesteckten Backup-Festplatte \u00f6ffnet (woraufhin ich das Passwort eingebe, k\u00f6nnte ich nat\u00fcrlich auch ins Script schreiben),<\/li>\n\n\n\n<li>den verschl\u00fcsselten Teil meiner lokal gespeicherten Daten in diesen Container synchronisiert,<\/li>\n\n\n\n<li>danach den VeraCrypt-Container schlie\u00dft,<\/li>\n\n\n\n<li>den unverschl\u00fcsselten Teil meiner lokal gespeicherten Daten anderswohin auf die Backup-Festplatte synchronisiert,<\/li>\n\n\n\n<li>danach die Festplatte aush\u00e4ngt, so dass ich sie sicher ausstecken kann.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Und ich kann einen Systemdienst anlegen, der dieses Script automatisch startet, sobald ich die Backup-Festplatte einstecke. Den werde ich aber doch nicht nutzen, denn wenn ich etwas aus der Backup-Festplatte holen will, mag ich ja gerade nicht, dass das Backup automatisch losgeht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Man kann viel anpassen in Linux. Das l\u00e4uft oft so, dass man eine Datei in ein Verzeichnis kopiert oder eine Textdatei bearbeitet. Mir verleiht diese Nachvollziehbarkeit Sicherheit und hilft mir, das System zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Anpassen ist nicht leicht, man kann es aber auch lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Hardware-Unters\u00fctzung hat Linux  traditionell einen schlechten Ruf. Das klappte gut, aber nicht vollst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles fast so wie fr\u00fcher, mit config.sys und autoexec.bat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(5 Kommentare.) Linux auf dem MacBook Frau Rau hat ein altes MacBook Pro, gekauft 2014, das vor einem halben Jahr durch einen neueren Rechner ersetzt wurde. 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