{"id":69410,"date":"2026-09-01T12:26:48","date_gmt":"2026-09-01T10:26:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=69410"},"modified":"2026-09-01T12:26:48","modified_gmt":"2026-09-01T10:26:48","slug":"was-ich-in-den-ferien-so-mache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2026\/09\/was-ich-in-den-ferien-so-mache.htm","title":{"rendered":"Was ich in den Ferien so mache"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2026\/09\/was-ich-in-den-ferien-so-mache.htm#comments'>2 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Festplatte aufr\u00e4umen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Zum Aufr\u00e4umen speziell der Links gibt es bald einen eigenen Blogeintrag.) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Daten auf der Festplatte sind fein s\u00e4uberlich sortiert, die meisten jedenfalls. F\u00fcr die tempor\u00e4ren, noch nicht einsortierten Projekte und Dateien habe ich ein eigenes Aufr\u00e4um-Verzeichnis. Das ist nur rudiment\u00e4r strukturiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als das dennoch einmal zu un\u00fcbersichtlich wurde, legte ich an anderer Stelle ein weiteres Verzeichnis an, f\u00fcr die *wirklich* tempor\u00e4ren Dateien. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ging weiter, wie es weiter gehen musste. (F\u00fchle mich erinnert an George Carlin, A Place for my Stuff, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JLoge6QzcGY\">hier bei Youtube<\/a>.)  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einem gr\u00f6\u00dferen Aufr\u00e4umen gibt es jetzt nur noch die endg\u00fcltig einsortierten Dateien, das strukturierte Arbeitsverzeichnis, und ein einziges Verzeichnis namens AUFR\u00c4UMEN, mit, uh, Unterverzeichnissen. (Und den Downloads-Ordner, aber \u00fcber den reden wir nicht, okay? Wenigstens mein Desktop ist sauber, \u00fcbrigens.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufr\u00e4umen hei\u00dft: Umsortieren, umbenennen, l\u00f6schen. Das Ziel war, dass alle Verzeichnisse nur noch dreispaltig sind, also etwa so:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/festplatte_aufraeuemen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-69423\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/festplatte_aufraeuemen.png 1920w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/festplatte_aufraeuemen-1536x864.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Mir wollte mal jemand andrehen, dass eine ordentliche Struktur nur immer maximal 7 Unterstrukturen hat. Ja, ne. Wobei das da oben ja Teil des AUFR\u00c4UMEN-Verzeichnisses ist, die sortierten Sachen sind tats\u00e4chlich sortierter.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. CDs und DVDs digitalisieren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also, noch mehr digitalisieren, genauer gesagt: in mp3 und mp4 umwandeln. Mit einem Gro\u00dfteil der Datentr\u00e4ger habe ich das schon vor Jahren gemacht (und sie dann weggegeben), jetzt kam fast der ganze Rest dran.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum mp3 statt etwas Modernerem: Damit alles einheitlich in einem Format ist, f\u00fcr wenn ich das in der Zukunft alles mal \u00e4ndern sollen m\u00fcsste, wenn auch mp3 ausstirbt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Sammlungen Aufr\u00e4umen: Regalsituation<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit wurden schon ein paar Regalbereiche frei, mit dem Aussortieren zumindest einiger B\u00fccher und dem Auslagern anderen Materials in mein Schulb\u00fcro bin ich jetzt in der ungewohnten Situation, dass ich etwas mehr Regalfl\u00e4che habe als in Regale zu stellende Objekte. Ich habe sogar ein paar Ordner aus dem Keller geholt und den Inhalt einer der Kisten unter dem Bett in die Regale gestellte. Dennoch, ein bisschen Platz bleibt weiterhin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Ich habe allerdings auch mit sehr, sehr viel Regalfl\u00e4che angefangen.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Recherchieren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Fernsehen von einer kleinen Gemeinde Bayerischen Wald gesehen, in der sozusagen zum \u00f6rtlichen Stammtisch geh\u00f6rt, dass alle Mitmachenden st\u00e4ndig ein kleines Holzdings mit sich f\u00fchren m\u00fcssen; wer auf die Herausforderung, es zu zeigen, nicht reagieren kann, muss einen Kasten Bier oder eine Runde oder so etwas zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das kam mir sehr milit\u00e4rischen Ursprungs vor, vielleicht alter Brauch unter Offizieren im 19. Jahrhundert, sp\u00e4ter dann ins nachahmende Kleinb\u00fcrgertum heruntergesickert&#8230; und bei der Bundeswehr gab es zu Zeiten der Wehrpflicht ja auch das Ma\u00dfband. Das war ein aufrollbares Zentimeterma\u00df, das man, sofern partizipierend, in den letzten 100 Diensttagen mit sich f\u00fchren musste, jeden Tag um 1 Zentimeter gekappt. Wer es nicht dabei oder nicht aktuell hatte, musste auch irgendetwas mit Bier machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute gibt es das wohl nicht mehr, man ist ja auch freiwillig dabei. Allerdings gibt es &#8222;Coins&#8220;, entnahm ich einem einschl\u00e4gigen Forum. Wenn man auf eine Herausforderung nicht die Coin zeigen kann (verboten wohl: beim Duschen und beim Strammstehen, erlaubt aber: kurz vor dem Fallschirmabsprung), muss man auch etwas mit Bier machen. Die genauen Regeln unterscheiden sich von Abteilung zu Abteilung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von diesen Coins hatte ich noch nie im Leben geh\u00f6rt. Stellt sich heraus: Die kommen als &#8222;challenge coins&#8220; aus den USA: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Challenge_coin\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Challenge_coin<\/a> Ursprung unklar, vielleicht deutlich \u00e4lter; \u00e4lteste Exemplare aber ab 1950. Man kriegt eine solche Coin als eine Erinnerung, wenn man bei einer gr\u00f6\u00dferen Veranstaltung dabei war. So wie man auf Science-Fiction-Cons zumindest fr\u00fcher eine Henkeltasse mit Aufdruck und Erinnerung kriegte, aber die sind schwerer mit sich zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Filme aufsehen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Festplatte, siehe oben, sind auch sehr viele Filme, die es noch anzuschauen gilt. Diesmal war es <em>Lockruf des Goldes,<\/em> der Weihnachts-Fernsehvierteiler 1975; die \u00c4lteren erinnern sich an das Prinzip. Diesmal ging es um Motive und Handlungsteile aus Jack Londons gleichnamigem Roman und anderen Werken, etwa <em>Alaska-Kid (Smoke Bellew).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem, weil es ein ganz aus der Mode gekommenes Format ist. Oder war das \u00fcberhaupt je Mode; gab es je solche Formate au\u00dferhalb des Weihnachtsvierteilers? Das Erz\u00e4hltempo ist ganz ungewohnt, mal viele Details, mal eine zusammenfassende Erz\u00e4hlerstimme, lange Stellen ohne Dialog; manche Geschichten bleiben Fragment. Hier Teil 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=atlRV9L0jME\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=atlRV9L0jME<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Postauto verfolgen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Rau erwartete ein DHL-P\u00e4ckchen, eine wiederholte Sendung, nachdem die erste mit &#8222;Adressat unbekannt&#8220; zur\u00fcckgeschickt wurde. Es kommt nicht oft, aber doch nicht zum ersten Mal, vor, dass die DHL-Zustellenden die an sich v\u00f6llig korrekte Adresse nicht finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn auch die Sendung schon f\u00fcr Samstag angek\u00fcndigt war, wurde sie doch auf den folgenden Werktag verschoben. Das geschieht nicht selten. F\u00fcr den Montag bat ich um den Link mit den Zustelldaten. Morgens um 9 Uhr waren &#8222;etwas mehr als 30 Stopps&#8220; vor unserem angek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Einkaufenspazieren machte ich einen kleinen Umweg und fand tats\u00e4chlich das DHL-Auto, um 12:34 Uhr an der Goethestra\u00dfe umschaltend von 20 auf &#8222;etwas mehr als 10 Stopps&#8220;. Den n\u00e4chsten Stopp spazierte ich mit, unweit des McDonalds am Goetheplatz, aber es ging keineswegs um eine Pause, sondern um einen ganz regul\u00e4ren Stopp. Weiterfahrt 12:41 Uhr Richtung Schlachthofviertel. Damit trennten sich unsere Wege, ich ging heim und verfolgte den Rest am Rechner. 13:51 Uhr: Sprung von &#8222;etwas mehr als 10&#8220; auf &#8222;9 Stopps&#8220;, so steht es jedenfalls in meinen Notizen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 14:37 Uhr stand ich dann unten am EIngangsbereich und <s>lauerte dem Fahrer auf<\/s> hielt dem Fahrer die T\u00fcr auf. Und ja, als er den Namen von Frau Rau nicht bei den Klingeln fand, wies ich darauf hin, dass auf der gegen\u00fcberliegenden Seite noch einmal weitere Klingeln sind, und dass ich auch gerne gleich das P\u00e4ckchen \u00fcbernehmen k\u00f6nnte. Zwei weitere f\u00fcr eine Nachbarin kriegte ich gleich dazu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(2 Kommentare.) 1. Festplatte aufr\u00e4umen (Zum Aufr\u00e4umen speziell der Links gibt es bald einen eigenen Blogeintrag.) Meine Daten auf der Festplatte sind fein s\u00e4uberlich sortiert, die meisten jedenfalls. F\u00fcr die tempor\u00e4ren, noch nicht einsortierten Projekte und Dateien habe ich ein eigenes Aufr\u00e4um-Verzeichnis. Das ist nur rudiment\u00e4r strukturiert. 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