{"id":69690,"date":"2026-11-06T06:47:53","date_gmt":"2026-11-06T05:47:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=69690"},"modified":"2026-11-06T08:39:49","modified_gmt":"2026-11-06T07:39:49","slug":"ferienwoche-rollenspielen-2026-quitten-pastakurs-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2026\/11\/ferienwoche-rollenspielen-2026-quitten-pastakurs-stuttgart.htm","title":{"rendered":"Ferienwoche: Rollenspielen 2026, Quitten, Pastakurs, Stuttgart"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rollenspielen 2026<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Freitag ein paar Stunden nach der Schule durfte ich wie schon seit vielen Jahren jedes Wochenende Anfang November beim Rollenspiel mitmachen, Pen and Paper, Call-of-Cthulhu-Kampagne seit 1932 oder so, in einer parallelen Zeitlinie. Inzwischen ist November 1943, wir k\u00e4mpfen weiter gegen Nazis und okkultes Treiben. Diesmal waren wir gerade vom R\u00fcckweg von Malta (<a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2025\/11\/rollenspielen-2025.htm\">Rollenspielen 2025<\/a>), \u00fcber Tunis und Casablanca, als wir zu einem \u00fcberraschenden Einsatz in S\u00fcdafrika gerufen wurden. Also machten wir uns dorthin auf und l\u00f6sten in Clanwilliam (damals 2500 Einwohner, heute dreimal so viel) das R\u00e4tsel um geheimnisvolle Alptr\u00e4ume und Wesen aus den Traumlanden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1400\" height=\"1050\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/coc_2026.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-69693\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Bild sieht man uns \u00fcber eine originale Wehrmacht-Karte gebeugt. Schon etwas gruslig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quitten 70 Kilo<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom Rollenspiel fuhr ich Montag vormittag direkt zu meinen Eltern, die dieses Jahr wirklich zum letzten Mal ihre tolle Quittengelee machen w\u00fcrden und denen ich dabei half. (<a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2024\/10\/quittengelee-nach-art-meiner-eltern.htm\">Bilder 2024.<\/a>) Die Quitten waren deutlich weniger saftig und mit geradezu angebackenem Flaum, ich hatte die Aufgabe, sie zu schneiden, meine Mutter garte sie in zwei Schnellkocht\u00f6pfen, mein Vater presste sie dann in einem Ger\u00e4t (das schon einer Weile nicht mehr richtig funktioniert) aus, der Saft kam in Beh\u00e4lter, ich trug den Rest zum M\u00fcll. Ab n\u00e4chstem Jahr \u00fcbernehme ich das Herstellen der Quittenmarmelade ganz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuhause dann Frau Rau geherzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pastakurs<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Dienstag mit Frau Rau zum Schwimmen gefahren, und am Abend mit Frau Rau zu einem Pastakurs im Eataly gefahren, das war ein Geschenk von ihr f\u00fcr mich. Schwerpunkt Cacio e pepe, Carbonara und Amatriciana, au\u00dferdem machten wir die Pasta selber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vermutlich ist das mit Cacio e pepe wie damals beim C64 bei einem Sidescroller namens Skramble oder einem Vorl\u00e4ufer davon: da kam ich auch nie an einem bestimmten Hindernis vorbei, bis ich jemanden das ganz einfach passieren sah, woraufhin es mir auch nie wieder Schwierigkeiten bereitete.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stuttgart, Wielandsh\u00f6he<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Mittwoch mit Frau Rau nach Stuttgart gefahren, in der Wielandsh\u00f6he essen gewesen. Die Wielandsh\u00f6he ist gleichzeit eine Haltestelle der Zahnradbahn dort, wie cool ist das denn. Die Zahnradbahn sieht f\u00fcr mich als Laien aus wie eine normale Stadtbahn, aber man merkt beim Fahren schon, dass etwas anders ist. Wir haben sehr gut gegessen, es hat mich gefreut, dass das beste Gericht die Linsen waren, und mein Schmorfleisch m\u00f6chte ich auch einmal so zart und saftigweich hinkriegen. Hier ein Foto von mir auf der Toilette:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1400\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/stuttgart_essen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-69699\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stuttgart, Staatsgalerie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Donnerstag waren wir dann noch in der Staatsgalerie Stuttgart. Spannende Sachen gesehen, Piraten- und Ruinenst\u00fccke, aber auch etwas Modernes wie das Werk <strong>&#8222;And then I found, that the world is round (Und dann fand ich, dass die Welt rund ist)&#8220;<\/strong> von Martin Kippenberger aus dem Jahr 1983. Es besteht in Mischtechnik auf Leinwand vor allem aus nicht eben gut, aber doch eindeutig zu lesenden Buchstaben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erstens finde ich die \u00dcbersetzung holprig, <em>finden<\/em> ist nicht nicht das gleiche wie <em>herausfinden<\/em>. Vermutlich geh\u00f6rt die \u00dcbersetzung nicht zum eigentlichen Titel, sondern ist vom Museum hinzugef\u00fcgt? Zweitens ist das Komma vor dem Nebensatz falsch, oder sagen wir: nach heutigen Gepflogenheiten eher un\u00fcblich. Aber im Englischen ist man da flexibler. Aber drittens und vor allem bilden die Buchstaben des Kunstwerks den lesbaren Text: &#8222;AND THEN I FOUND THAT THE WORD IS r.&#8220; <em>Word,<\/em> nicht <em>World<\/em>. Also was jetzt, ist das alles Absicht? Ein unaufmerksamer K\u00fcnstler, der einen Buchstaben vergessen hat und das dann selber im Titel korrigiert? Museale Kulanz? Ein Spiel mit der Diskrepanz von Titel und Dargestelltem? Primat des Bildes \u00fcber das Wort? Das kann man mir doch nicht einfach so vorsetzen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit <em>word<\/em> statt <em>world<\/em> ist das \u00fcbrigens viel sch\u00f6ner. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rollenspielen 2026 Am Freitag ein paar Stunden nach der Schule durfte ich wie schon seit vielen Jahren jedes Wochenende Anfang November beim Rollenspiel mitmachen, Pen and Paper, Call-of-Cthulhu-Kampagne seit 1932 oder so, in einer parallelen Zeitlinie. Inzwischen ist November 1943, wir k\u00e4mpfen weiter gegen Nazis und okkultes Treiben. 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