{"id":7511,"date":"2016-05-07T18:58:27","date_gmt":"2016-05-07T16:58:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=7511"},"modified":"2023-06-12T09:39:20","modified_gmt":"2023-06-12T07:39:20","slug":"weitere-abiturbeobachtungen-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2016\/05\/weitere-abiturbeobachtungen-kunst.htm","title":{"rendered":"Weitere Abiturbeobachtungen: Kunst"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2016\/05\/weitere-abiturbeobachtungen-kunst.htm#comments'>4 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2013\/05\/anlaesslich-meiner-ersten-abituraufsicht-im-fach-musik-heute.htm\">Vor drei Jahren<\/a> hatte ich meine erste Aufsicht im Fach Musik, letzte Woche war ich zum ersten Mal bei Kunst dabei. Das war sogar noch spannender.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Kunst-Abitur k\u00f6nnen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zwischen drei Themen w\u00e4hlen, die alle einen praktischen und einen theoretischen Teil haben, jeweils unterschiedlich gewichtet. F\u00fcr den praktischen Teil bringen die Sch\u00fcler selber mit:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bleistifte<\/li>\n\n\n\n<li>Bunt- und Filzstifte<\/li>\n\n\n\n<li>Fineliner<\/li>\n\n\n\n<li>Tusche und Federn<\/li>\n\n\n\n<li>Deckfarben und Pinsel<\/li>\n\n\n\n<li>Schere, Cutter<\/li>\n\n\n\n<li>verschiedene Klebemittel (Fl\u00fcssigkleber, Klebestift, Tesafilm)<\/li>\n\n\n\n<li>Lineal<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Liste des Materials, das von der Schule bereitzuhalten ist, ist deutlich l\u00e4nger. F\u00fcr dieses Jahr zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>schnitzf\u00e4hige Seife<\/li>\n\n\n\n<li>eine Tube Zahnpasta<\/li>\n\n\n\n<li>Nylonstr\u00fcmpfe (ein Strumpf pro Sch\u00fcler)<\/li>\n\n\n\n<li>milchige Lotion (insgesamt eine Tube)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und nat\u00fcrlich Papiere und Kartons, Werkzeug, Zeichenmaterial. Der arme Kunstlehrer kriegt diese Liste ein paar Tage vorher und muss das Zeug dann einkaufen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"239\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/kunst_abitur.jpg\" alt=\"Kunst-Abitur Material\" class=\"wp-image-7515\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/kunst_abitur.jpg 700w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/kunst_abitur-150x51.jpg 150w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/kunst_abitur-300x102.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufbewahrt werden m\u00fcssen Abiturarbeiten ja zwei Jahre; das gilt &#8211; nehme ich mal an &#8211; auch f\u00fcr die mit diesem Material gestalteten Werke. Zahnpasta aund Handcreme halten ja hoffentlich so lange&#8230; Tats\u00e4chlich fotografiert der findige Kunstlehrer die Werke mehrfach, druckt sie auf dem Farblaser im Kunstraum aus und legt die entstandenen Ausdrucke in die Mappe mit Material. Mappe, ja: Denn w\u00e4hrend in den anderen F\u00e4chern 8 bis 20 Seiten beschriebenes Papier (A4) abgegeben werden, besteht eine Kunst-Abituraufgabe aus vielen Teilaufgaben, bei denen Zeichnungen und Gem\u00e4lde in Wasserfarben entstehen, auf Papier oder Karton, in kleinen und gro\u00dfen Formaten. Da ist das Einsammeln umst\u00e4ndlicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sch\u00f6n ist auch zu sehen, wie selbstst\u00e4ndig die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit dem Material im Kunstraum umgehen. Stehen auf, waschen Pinsel aus, stecken die Hei\u00dfklebepistole ein, kleben einfach mal was, machen am Tisch weiter. Das hat mir gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212; Im Eck des Kunstraums steht \u00fcbrigens ein Trockenschrank:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"533\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/trockenschrank.jpg\" alt=\"Trockenschrank f\u00fcr Kunstunterricht\" class=\"wp-image-7520\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/trockenschrank.jpg 400w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/trockenschrank-113x150.jpg 113w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/trockenschrank-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klar, wenn eine Klasse am Ende einer Stunde zwei Dutzend frische Bilder hat, die noch trocknen m\u00fcssen, dann kann man die weder am Platz liegen lassen (weil die n\u00e4chste Klasse kommt) noch einfach aufeinander legen (weil noch feucht). Daf\u00fcr gibt es dann so eine Trockenschrank. Unten in ein Drahtfach wird das Bild gelegt, dann das n\u00e4chste Drahtfach daraufgeklappt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(4 Kommentare.) Vor drei Jahren hatte ich meine erste Aufsicht im Fach Musik, letzte Woche war ich zum ersten Mal bei Kunst dabei. Das war sogar noch spannender. Im Kunst-Abitur k\u00f6nnen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zwischen drei Themen w\u00e4hlen, die alle einen praktischen und einen theoretischen Teil haben, jeweils unterschiedlich gewichtet. 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