{"id":8022,"date":"2016-08-14T09:09:52","date_gmt":"2016-08-14T07:09:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=8022"},"modified":"2023-06-10T08:05:14","modified_gmt":"2023-06-10T06:05:14","slug":"berry-pie-nach-david-lebovitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2016\/08\/berry-pie-nach-david-lebovitz.htm","title":{"rendered":"Berry Pie (nach David Lebovitz)"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2016\/08\/berry-pie-nach-david-lebovitz.htm#comments'>1 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div><p>Dieses Rezept habe ich schon etliche Male gemacht, und es war immer wieder sehr lecker. Meistens nehme ich Kirschen f\u00fcr die F\u00fcllung, weil Kirschen das Obst sind, das mir familienseits gelegentlich ins Haus schwappt; diesmal waren es ein paar \u00fcbrige, noch nicht ganz reife Mirabellen, die weg sollten. Dazu kaufte ich noch ein paar Him- und Brombeeren und f\u00fcllte mit Rumtopfkirschen auf, die auch noch herumstanden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/berry_pie.jpg\" alt=\"Collage mit Berry Pie in verschiedenen Stadien der Zubereitung\" width=\"600\" height=\"1800\" class=\"alignnone size-full wp-image-8023\" srcset=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/berry_pie.jpg 600w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/berry_pie-50x150.jpg 50w, https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/berry_pie-100x300.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Das Rezept stammt von David Lebovitz aus <em>Ready for Dessert<\/em>. Zuerst macht man den Teig:<\/p>\n<ul>\n<li>350 g Mehl (Typ 405, vielleicht ist auch 550 nicht uninteressant)<\/li>\n<li>1 Essl\u00f6ffel Zucker<\/li>\n<li>1\/2 Teel\u00f6ffel Salz<\/li>\n<\/ul>\n<p>in eine Sch\u00fcssel geben. Dann aus zus\u00e4tzlichen <\/p>\n<ul>\n<li>225 g kalte Butter<\/li>\n<li>80 ml kaltes Wasser<\/li>\n<\/ul>\n<p>einen M\u00fcrbteig herstellen, und zwar folgenderma\u00dfen: Der Deutsche schneidet die Butter klein, gibt das Wasser in die Sch\u00fcssel, und r\u00fchrt durch, bis ein Klumpen Teig entsteht. Der Engl\u00e4nder schneidet die Butter in sehr kleine St\u00fccke <em>and rubs it into the flour:<\/em> Mit einer charakteristischen Bewegung nehmen die Fingerspitzen beider H\u00e4nde jeweils ein wenig Mehl-Butterst\u00fcck-Mischung auf, heben die H\u00e4nde empor, zerreiben dabei mit den Fingerspitzen die Mehl-Butter-Mischung ein wenig und lassen sie dann von oben zur\u00fcck in die Sch\u00fcssel rieseln. Das macht man so lange, bis in der ganzen Sch\u00fcssel eine feinkr\u00fcmelige Mischung entstanden ist, und gibt erst dann das Wasser hinzu. David Lebovitz gibt die eiskalte Butter in 3-cm-W\u00fcrfeln zum Mehl und r\u00fchrt alles mit einer Maschine durch, bis die Butterst\u00fcckchen etwa 6 mm klein sind. Dann kommt das Wasser dazu, je nach Bedarf auch noch ein oder zwei Essl\u00f6ffel mehr.<\/p>\n<p>Den Teig in zwei H\u00e4lften teilen, dicke Scheiben daraus formen und in Klarsichtfolie eine Stunde in den K\u00fchlschrank.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen macht man die F\u00fcllung. In eine Sch\u00fcssel kommen:<\/p>\n<ul>\n<li>900 g  Beeren oder anderes Obst. Mir sind am liebsten Kirschen.<\/li>\n<li>100 g  Zucker (ich nehme Muscovado, weil der so gut riecht, kann sicher auch anderer sein)<\/li>\n<li>2 Essl\u00f6ffel St\u00e4rke (vielleicht auch einen Tick mehr)<\/li>\n<li>1 Essl\u00f6ffel Kirschwasser (Lebovitz schl\u00e4gt alternativ Zitronensaft vor, habe ich noch nicht ausprobiert, weil das Kirschwasser so wunderbar dazu passt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dann eine der beiden Teigscheiben ausrollen und eine Pie-Form damit auskleiden. (Ich habe eine 23-cm-Form aus Metall, beschichtet, mit &#8211; \u00e4sthetisch wichtig &#8211; schr\u00e4gem Rand. Den Teig rollt man dann auf 36 cm Durchmesser aus. Das geht locker, ist sogar eher ein wenig zuviel Teig.) Die F\u00fcllung auf den Boden legen. Das sieht zuerst nach zu viel F\u00fcllung aus, passt aber schon.<br \/>\nDen restlichen Teig ebenso gro\u00df ausrollen, den Rand der Scheibe in der Form mit etwas Wasser bepinseln (damit das nachher gut zusammenh\u00e4lt, und die zweite Scheibe auf die Form legen.<br \/>\nDen Rand zusammenkneifen, <b>und zwar die obere Teigscheibe <em>unter<\/em> die untere legen.<\/b> Im Bild habe ich das anders gemacht, weil ich das Rezept nicht ordentlich gelesen habe, deshalb sieht mein Rand auch nicht so h\u00fcbsch gewellt aus, wie man das aus Garfield und anderen Cartoons kennt. Beim n\u00e4chsten Mal dann.<\/p>\n<p>Den Pie mit einer verkleckerten Mischung aus<\/p>\n<ul>\n<li>1 Eigelb<\/li>\n<li>1 Essl\u00f6ffel Milch<\/li>\n<\/ul>\n<p>bepinseln und mit einem Messer ein paar Luftl\u00f6cher einstechen. Dann<\/p>\n<ul>\n<li>1 Essl\u00f6ffel Zucker<\/li>\n<\/ul>\n<p>darauf streuen und bei 200\u00b0C gut 50 Minuten in den Ofen. Wenn der Teig zu schnell braun wird, eventuell mit Alufolie abdecken.<\/p>\n<p>Der Pie muss danach noch eine Stunde abk\u00fchlen. Das kennt man auch von Garfield, wenn der Pie dann dazu auf dem Fensterbrett steht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(1 Kommentare.) Dieses Rezept habe ich schon etliche Male gemacht, und es war immer wieder sehr lecker. Meistens nehme ich Kirschen f\u00fcr die F\u00fcllung, weil Kirschen das Obst sind, das mir familienseits gelegentlich ins Haus schwappt; diesmal waren es ein paar \u00fcbrige, noch nicht ganz reife Mirabellen, die weg sollten. 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