{"id":857,"date":"2007-01-26T06:26:57","date_gmt":"2007-01-26T05:26:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2007\/01\/computerspiele-objektorientiert.htm"},"modified":"2023-05-10T09:03:15","modified_gmt":"2023-05-10T07:03:15","slug":"computerspiele-objektorientiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2007\/01\/computerspiele-objektorientiert.htm","title":{"rendered":"Computerspiele objektorientiert"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2007\/01\/computerspiele-objektorientiert.htm#comments'>6 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der 6. Klasse lernen Sch\u00fcler anhand von Vektorgraphik-Programmen, was Klassen und Objekte sind. Das ist noch anschaulich. Sp\u00e4ter und in der 7. Klasse sollen die Sch\u00fcler dann auch bei der Textverarbeitung und im Internet objektorientiert arbeiten und Zeichen, Abs\u00e4tze, Textfelder, E-Mails und Hyperlinks als Objekte begreifen. Das halte ich f\u00fcr nicht mehr so anschaulich. Wieviel bringt es, die Klasse Hyperlink mit den Attributen &#8222;Verweisziel&#8220; und &#8222;Verweistext&#8220; zu verdeutlichen? Die Punktschreibweise zu \u00fcben mit MeineMail.Empf\u00e4nger=bla@blubb.de und MeineMail.Absenden(Empf\u00e4nger)? Ich glaube nicht, dass die Sch\u00fcler diese abstrakteren Objekte wirklich als Objekt verstehen.<br>Allerdings soll man nat\u00fcrlich den Umgang mit Internet und E-Mails lernen, und warum nicht objektorientiert. Aber was Objekte sind, kann man aber meiner Meinung nach besser zeigen durch Modellieren in Form von Spieleprogrammierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.teachersnews.net\/te68\/index.nsf\/url\/EF302D326E08FC54C125726D00341A84\">&#8222;Grundschulkinder entwickeln Computerspiele&#8220;<\/a> habe ich bei TeachersNews gelesen (weitere Links dort).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.gamemaker.nl\/\">GameMaker<\/a> ist ein kommerzielles, aber in der einfachen Version kostenloses Programm, mit dem man Spiele programmieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2006\/11\/textadventures-im-informatikunterricht.htm\">Textadventures im Informatikunterricht<\/a> habe ich selber mal ausprobiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L&#8217;s blog zitiert unter <a href=\"http:\/\/haspe.homeip.net:8080\/cgi-bin\/pyblosxom.cgi\/Didaktik_der_Informatik\/2007-01-20_Johnny-Can.html\">&#8222;Why Johnny can&#8217;t program&#8220;<\/a> einen Blogeintrag \u00fcber verschiedene Arten, in der Schule ins Programmieren einzusteigen. Dar\u00fcber bin ich auch zu <a href=\"http:\/\/alice.org\/\">Alice<\/a> gekommen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/alice_cowboys.jpg\" alt=\"alice_cowboys.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Alice kann man in einer 3D-Umgebung objektorientiert programmieren lernen. Zuerst stellt man sich aus einer umfangreichen Bibliothek eine Welt zusammen, mit einem Saloon, einem Sheriff und einem Cowboy etwa. Jedes Objekt kennt die Methoden <em>move, turn, roll, resize; say, think; move to, move toward, move away from, turn to face<\/em> und etliche weitere. Neue Methoden kann man aus den alten zusammenbauen. Wenn man den Cowboy wirklich elegant zur Waffe greifen lassen m\u00f6chte, braucht man eine Methode <em>draw gun<\/em>, und die setzt sich aus verschiedenen move-Methoden der einzelnen Gliedma\u00dfen zusammen. (Jedes K\u00f6rperteil besteht aus einem oder mehreren 3D-Objekten.)<br>Aus einem kleinen Code-Men\u00fc kann man Kontrollstrukturen zusammenbasteln: Welche Methoden nacheinander oder gleichzeitig aufgerufen werden sollen, Wiederholungen, if-Abfragen. Durch das drag-and-drop-Verfahren sieht man den produzierten Code, kann aber keine Syntaxfehler produzieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/archiv\/alice_sheriff2.png\" alt=\"alice_sheriff2.png\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Theoretisch kann man kleine Spielfilme damit drehen, oder einfache Spiele programmieren. W\u00fcrde ich gern mal ausprobieren. Nachteil: Es gibt noch keine Exportfunktion, man kann also die Filme\/Programme nicht stolz im Web herumzeigen. Ist au\u00dferdem nur auf Englisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Der Vollst\u00e4ndigkeit halber: Imperativ programmieren lernen die Sch\u00fcler bei uns mit <a href=\"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2006\/05\/geheimnisvolle-ruinenstadt-mit-robot-karol.htm\">Robot Karol<\/a>, in Zukunft vielleicht auch mit dem <a href=\"http:\/\/www-is.informatik.uni-oldenburg.de\/~dibo\/hamster\/\">Java-Hamster-Modell<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(6 Kommentare.) In der 6. Klasse lernen Sch\u00fcler anhand von Vektorgraphik-Programmen, was Klassen und Objekte sind. Das ist noch anschaulich. Sp\u00e4ter und in der 7. Klasse sollen die Sch\u00fcler dann auch bei der Textverarbeitung und im Internet objektorientiert arbeiten und Zeichen, Abs\u00e4tze, Textfelder, E-Mails und Hyperlinks als Objekte begreifen. 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