{"id":9423,"date":"2017-06-11T11:16:51","date_gmt":"2017-06-11T09:16:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/?p=9423"},"modified":"2023-06-09T21:19:49","modified_gmt":"2023-06-09T19:19:49","slug":"wege-zur-hochschulreife-pruefungsanforderungen-i-ii-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2017\/06\/wege-zur-hochschulreife-pruefungsanforderungen-i-ii-iii.htm","title":{"rendered":"Wege zur Hochschulreife, Pr\u00fcfungsanforderungen I-II-III"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:right;'><small>(<a href='https:\/\/www.herr-rau.de\/wordpress\/2017\/06\/wege-zur-hochschulreife-pruefungsanforderungen-i-ii-iii.htm#comments'>2 Kommentare.<\/a>)<\/small> <\/div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Stichw\u00f6rter: Abitur, externe Bewerber, Begabtenabitur, Einheitliche Pr\u00fcfungsanforderungen Abitur, m\u00fcndliche Pr\u00fcfungen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bayern gibt es viele <strong>Wege zur Hochschule.<\/strong> Die allgemeine Hochschulreife kriegt man mit dem Abschluss des Gymnasiums oder der Beruflichen Oberschule; die fachgebundene mit der Fachoberschule. Einen allgemeinen Hochschulzugang erh\u00e4lt man &#8211; nach einem Beratungsgespr\u00e4ch &#8211; auch als Handwerksmeister oder Absolvent einer Fachakademie oder Fachschule. Einen fachgebundenen Hochschulzugang gew\u00e4hrt eine Hochschule auch jemandem mit Berufsausbildung und Berufspraxis, nach einem Beratungsgespr\u00e4ch und einem bestandenen Pr\u00fcfungsverfahren, das in der Hand der Hochschule liegt (<a href=\"https:\/\/www.km.bayern.de\/studenten\/studium-und-abschluesse\/hochschulzugang.html\">Link zu KuMi<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann die allgemeine Hochschulreife auch \u00fcber das <strong>Begabtenabitur<\/strong> erreichen: Dazu braucht man eine abgeschlossene Berufsausbildung und im Anschluss daran eine mindestens f\u00fcnfj\u00e4hrige Berufst\u00e4tigkeit, au\u00dferdem muss man mindestens 25 Jahre alt sein. Das machen nicht viele, glaube ich &#8211; gedacht ist was f\u00fcr Menschen, die besonders begabt sind, aber halt durch die Schullaufbahnentscheidungen kein Abitur erworben haben. (<a href=\"https:\/\/www.km.bayern.de\/eltern\/abschluesse\/hochschulreife\/abschluesse-fuer-externe-bewerber.htmlhttps:\/\/www.km.bayern.de\/eltern\/abschluesse\/hochschulreife\/abschluesse-fuer-externe-bewerber.html\">Details hier beim Kultusministerium.<\/a>) Das Begabtenabitur wird im Kultusministerium abgelegt, es gibt drei schriftliche Pr\u00fcfungen (Deutsch; Mathematik oder Fremdsprache; wissenschaftliches Fachgebiet) und vier m\u00fcndliche (noch einmal das wissenschaftliche Fachgebiet; Mathematik oder Fremdsprache, je nach Wahl der schriftlichen Pr\u00fcfung; Geschichte; ein gesellschaftswissenschaftliches oder ein naturwissenschaftliches Fach). Die schriftlichen Pr\u00fcfungen sind 5 Stunden (wissenschaftliches Gebiet, Deutsch) oder 3 Stunden lang (Fremdsprache), die m\u00fcndlichen jeweils 30 Minuten. Ich habe leider nicht herausgefunden, was alles als &#8222;wissenschaftliches Fachgebiet&#8220; z\u00e4hlt, also ob damit auch Geisteswissenschaften gemeint sind, oder ob sich das mit Bio\/Physik\/Chemie doppeln darf &#8211; das w\u00e4ren ja dann drei Pr\u00fcfungen zu einem Gebiet, das kann ich mir nicht vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich wei\u00df von dieser Begabtenpr\u00fcfungen, weil ich w\u00e4hrend meiner Unizeit daran beteiligt war, im Rahmen des gew\u00e4hlten Fachgebiets Informatik. Die schriftliche Pr\u00fcfung dazu entspricht &#8222;Leistungskursniveau&#8220; &#8211; die Regelungen dazu stammen aus Zeiten, als es noch Leistungskurse gab, und die Pr\u00fcfung dauert ja auch 5 Stunden statt 3 wie im Informatikabitur am Gymnasium. Na ja, nimmt man halt noch die Datenbanken dazu. Tats\u00e4chlich unterscheiden die von der Kultusministekonferenz beschlossenen <strong>Einheitlichen Pr\u00fcfungsanforderungen<\/strong> auch f\u00fcr das Fach Informatik (1989\/2004) zwischen Grund- und Leistungskursniveau:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[Der Schwerpunkt ist bei] den Grundkursen die Vermittlung einer wissenschaftsprop\u00e4deutisch orientierten Grundbildung, den Leistungskursen die systematische, vertiefte und reflektierte wissenschaftsprop\u00e4deutische Arbeit. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundkurse f\u00fchren in grundlegende Sachverhalte, Probleme, Zusammenh\u00e4nge, Strukturen und Fragestellungen des Faches ein. In ihnen werden wesentliche Arbeitsmethoden und grundlegenden Zusammenh\u00e4nge erarbeitet. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen wesentliche informatische Arbeitsmethoden nutzen und fach\u00fcbergreifende bzw. f\u00e4cherverbindende Zusammenh\u00e4nge exemplarisch erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistungskurse befassen sich methodisch ausgewiesener und systematischer als die Grundkurse mit wesentlichen, die Breite, die Komplexit\u00e4t und den Aspektreichtum des Faches Informatik verdeutlichenden Inhalten, Theorien und Modellen. Sie orientieren sich st\u00e4rker an der Systematik der Fachwissenschaft, sind auf sichere und selbstst\u00e4ndige Anwendung informatischer Methoden und ihre \u00dcbertragung und theoretische Reflektion gerichtet. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler lernen im Leistungskursfach fach\u00fcbergreifende bzw. f\u00e4cherverbindende<br>Zusammenh\u00e4nge zu erkennen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Uni hielten wir &#8211; vor allem mein Kollege &#8211; Kontakt zu den Kandidaten f\u00fcr die Informatik-Pr\u00fcfungen und haben sie beraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212; H\u00e4ufiger als die Begabtenpr\u00fcfung d\u00fcrfte die Teilnahme als <strong>Andere Bewerberinnen und Bewerber an Gymnasien<\/strong> sein, obwohl ich keinerlei Zahlen dar\u00fcber habe. Es braucht keine besonderen Bedingungen, um als externer Bewerber das Abitur abzulegen &#8211; im Referendariat habe ich gelernt, dass man nicht automatisch das Recht dazu hat, sondern glaubhaft machen muss, dass man sich ernsthaft vorbereitet hat. Das gilt wohl nicht mehr. (Immer noch gilt, dass man so oder so maximal zwei Versuche hat, das Abitur abzulegen.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als anderer Bewerber hat man acht Pr\u00fcfungen, vier schriftliche und vier m\u00fcndliche. Die schriftlichen sind die drei regul\u00e4ren schriftlichen Abiturpr\u00fcfen, also Deutsch, Mathematik und ein weiteres Fach; dazu kommt eine von der Schule erstellte Pr\u00fcfung. Die m\u00fcndlichen sind dann die restlichen F\u00e4cher &#8211; insgesamt m\u00fcssen Deutsch, Mathematik, zwei Fremdsprachen, Geschichte, eine Naturwissenschaft dabei sein, und ein paar Details beachtet werden (<a href=\"https:\/\/www.km.bayern.de\/eltern\/abschluesse\/hochschulreife\/abschluesse-fuer-externe-bewerber.html\">KuMi-Seite dazu<\/a>). Die m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen dauern 30 Minuten, der Inhalt sind Grundkenntnisse und &#8211; schau an, das wusste ich nicht &#8211; nur die letzten beiden Kurshalbjahre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich hatte bisher nie m\u00fcndliche Pr\u00fcfungen bei anderen Bewerbern, nur schriftliche &#8211; und <strong>m\u00fcndliche Zusatzpr\u00fcfungen.<\/strong> Die sind etwas ganz Besonderes; es gibt sie auch f\u00fcr regul\u00e4re Abiturteilnehmer: Man kann in den schriftlichen F\u00e4chern eine m\u00fcndliche Zusatzpr\u00fcfung machen, 20 Minuten, mit 20 Minuten Vorbereitung, die dann mit den vorliegenden schriftlichen Noten &#8222;im Verh\u00e4ltnis 2:1 gewertet&#8220; wird. Der Stoff ist identisch zu den bereits abgelegten schriftlichen Pr\u00fcfungen, allerdings kann man ein Semester ausschlie\u00dfen und ein Schwerpunktsemester w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rolle dieser Pr\u00fcfungen ist in manchen Kreisen&#8230; umstritten. Man kann an ihnen teilnehmen in der Hoffnung, die Abiturgesamtnote in der Nachkommastelle etwas zu erh\u00f6hen. Das sind die wenigsten. Die meisten m\u00fcssen an den Pr\u00fcfungen teilnehmen, weil sie sonst nicht auf die Mindestpunktzahl im Abitur kommen. Gedacht war das vermutlich als Notl\u00f6sung, aber inzwischen scheint das von vielen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern von vornherein einkalkuiert zu werden &#8211; deshalb auch das gro\u00dfe Drunterunddr\u00fcber bei dem diesj\u00e4hrigen Abiturtermin: Die Korrekturzeit f\u00fcr die Lehrer wurde pl\u00f6tzlich verk\u00fcrzt, damit die Ergebnisse vor den Pfingstferien bekannt gegeben werden k\u00f6nnen, damit die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mehr Zeit haben, sich auf die eventuellen Zusatzpr\u00fcfungen nach den Ferien vorzubereiten. Wir erinnern uns, das ist der gleiche Stoff wie bei der bisherigen Pr\u00fcfung. Ausl\u00f6ser dieser kurzfristigen \u00c4nderung war laut Kultusministerium <em>nicht<\/em> die von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern vorbereitete <a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/abi-nomtenbekanntgabe-am-2-juni\">Petition zur Vorverlegung des Termins<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An meiner Schule gibt es wohl weniger m\u00fcndliche Zusatzpr\u00fcfungen als an anderen, offizielle Zahlen dazu kenne ich keine. (Dabei w\u00e4re das mal interessant.) Trotzdem sind das jedes Jahr einige zus\u00e4tzliche Nachmittage. Das mit dem G8 eingef\u00fchrte Prinzip, in der Oberstufe die &#8211; traditionell immer besseren &#8211; m\u00fcndlichen Leistung gleich zu gewichten wie die schriftlichen, f\u00fchrt dazu, dass es bei den rein schriftlichen Abiturpr\u00fcfungen entt\u00e4uschende Ergebnisse gibt, die durch die Zusatzpr\u00fcfungen nie ganz ausgeglichen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212; Zur\u00fcck zu den anderen Bewerbern: Ich wei\u00df nicht, wie diese sich auf die Pr\u00fcfungen vorbereiten. Zum Teil gibt es wohl Institute daf\u00fcr, aber ich wei\u00df nicht, in welchem Umfang diese besucht werden. Ich habe mal nach Online-Aussagen zu den Pr\u00fcfungen gesucht und <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/Fragen-Brett\/read.php?111,2080984\">in diesem Foren-Thread<\/a> gefunden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gymnasium, an dem ich die Pr\u00fcfungen geschrieben habe, meinte, dass zuletzt vor einigen [Jahren?] der letzte bestanden h\u00e4tte. Auch die Durchfallquote sei hoch. Jedoch kann ich dir Entwarnung geben. So schwer ist es auch wieder nicht, wenn man wei\u00df was man tut.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Autor oder die Autorin des Beitrags klingt insgesamt recht vern\u00fcnftig, schreibt aber auch:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe ungef\u00e4hr 2 Wochen vor Pr\u00fcfungsbeginn mit dem Lernen begonnen(Mathe ungef\u00e4hr 3 Wochen davor). Die m\u00fcndlichen F\u00e4cher sind ziemlich billig.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich vermute mal, dass es sich dabei um eine gro\u00dfe, gro\u00dfe, <em>gro\u00dfe<\/em> Ausnahme handelt. Ich zitiere: &#8222;Auch die Durchfallquote sei hoch.&#8220; Offizielle Zahlen dazu kenne ich keine, und aus meiner Schule darf ich nicht berichten, aber das kann schon stimmen. Ich wei\u00df nicht, wie die anderen Bewerber und Bewerberinnen sich tats\u00e4chlich vorbereiten; nicht alle scheinen zu wissen, was sie erwartet; Kontakt zwischen Instituten und der Schule gibt es wenig. Ich habe geh\u00f6rt, die Zahl der anderen Bewerber steigt jedes Jahr, auch hier w\u00fcsste ich gerne offizielle Zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Exkurs: Einheitliche Pr\u00fcfungsanforderungen, Bildungsstandards, Anforderungsbereiche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt von der Kultuministerkonferenz beschlossene <strong>Einheitliche Pr\u00fcfungsanforderungen f\u00fcr das Abitur<\/strong> mit urspr\u00fcnglich fachspezifisch unterschiedlichen <strong>Anforderungsbereichen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In <strong>Informatik<\/strong> entspricht <strong>EPA I<\/strong> in etwa reiner Reproduktion: die Wiedergabe von Bekanntem; auch die Verwendung ge\u00fcbter Techniken in einem wiederholenden Zusammenhang. <strong>EPA II<\/strong> entspricht spezifischem Transfer: die selbstst\u00e4ndige \u00dcbertragung von Gelerntem auf vergleichbare neue Situationen. <strong>EPA III<\/strong> entspricht f\u00fcr mich dem nichtspezifischen Transfer: die bewusste und selbstst\u00e4ndige Auswahl und Anpassung geeigneter gelernter Methoden und Verfahren in neuartigen Situationen. Im schriftlichen Abitur sollen ein Gro\u00dfteil der Aufgaben EPA II sein, daneben auch EPA I und III (wobei ersteres \u00fcberwiegt). F\u00fcr m\u00fcndliche Pr\u00fcfungen habe ich nur gefunden, dass &#8222;unter Beachtung der Anforderungsbereiche&#8220; grunds\u00e4tzlich jede Note erreichbar sein muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr einige F\u00e4cher, darunter Deutsch, Englisch und Mathematik, gibt es seit 2012 Bildungsstandards f\u00fcr die allgemeine Hochschulreife, die die \u00e4lteren Einheitlichen Pr\u00fcfungsanforderungen von 2002 abl\u00f6sen. Dort sind f\u00fcr alle F\u00e4cher die Anforderungsbereiche so definiert:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anforderungsbereich I umfasst das Wiedergeben von Sachverhalten und Kenntnissen im gelernten Zusammenhang, die Verst\u00e4ndnissicherung sowie das Anwenden und Beschreiben ge\u00fcbter Arbeitstechniken und Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anforderungsbereich II umfasst das selbstst\u00e4ndige Ausw\u00e4hlen, Anordnen, Verarbeiten, Erkl\u00e4ren und Darstellen bekannter Sachverhalte unter vorgegebenen Gesichtspunkten in einem durch \u00dcbung bekannten Zusammenhang und das selbstst\u00e4ndige \u00dcbertragen und Anwenden des Gelernten auf vergleichbare neue Zusammenh\u00e4nge und Sachverhalte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anforderungsbereich III umfasst das Verarbeiten komplexer Sachverhalte mit dem Ziel, zu selbstst\u00e4ndigen L\u00f6sungen, Gestaltungen oder Deutungen, Folgerungen, Verallgemeinerungen, Begr\u00fcndungen und Wertungen zu gelangen. Dabei w\u00e4hlen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler selbstst\u00e4ndig geeignete Arbeitstechniken und Verfahren zur Bew\u00e4ltigung der Aufgabe, wenden sie auf eine neue Problemstellung an und reflektieren das eigene Vorgehen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Abiturpr\u00fcfungen ist der Schwerpunkt II, daneben I und III (bei Grund- und Leistungskursniveau unterschiedlich gewichtet). Was genau bei Deutsch und Englisch welchem Anforderungsbereich entspricht, ist in den Bildungsstandards nicht wirklich erkl\u00e4rt; eine Operatorenliste wird bewusst vermieden (was ich auch f\u00fcr sinnvoll halte), es gibt allerdings viele Beispielaufgaben mit Erkl\u00e4rungen, welchem Anforderungsbereich sie zuzuordnen sind. In den L\u00f6sungshinweisen zum bayerischen Abitur taucht weder bei Informatik noch Englisch das Wort &#8222;Anforderungsbereich&#8220; auf, lediglich bei Deutsch steht ohne weitere Details etwas wie: &#8222;Beide Teilaufgaben erfordern vornehmlich F\u00e4higkeiten aus den Anforderungsbereichen II und III.&#8220; Zus\u00e4tzlich gibt es bei Deutsch ausf\u00fchrliche Beschreibungen f\u00fcr gute und ausreichende Leistungen; in den anderen F\u00e4chern gibt es das nicht, da in diesen ja einfach Punkte zusammengez\u00e4hlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In meinen Informatikklausuren notiere ich mir seit kurzer Zeit \u00fcbrigens, welche Aufgaben EPA I, II und III sind, und bem\u00fche mich, das Verh\u00e4ltnis dabei wie beim Abitur zu haben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/1989\/1989_12_01-EPA-Deutsch.pdf\">EPA Deutsch (2002), \u00fcberholt und teilweise haneb\u00fcchen (pdf)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2012\/2012_10_18-Bildungsstandards-Deutsch-Abi.pdf\">Bildungsstandards Deutsch Abitur (2012) (pdf)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/1989\/1989_12_01-EPA-Englisch.pdf\">EPA Englisch (2002) (pdf), \u00fcberholt<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2012\/2012_10_18-Bildungsstandards-Fortgef-FS-Abi.pdf\">Bildungsstandards Englisch Abitur (2012) (pdf)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/1989\/1989_12_01_EPA_Informatik.pdf\">EPA Informatik (2004)<\/a> (pdf)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(2 Kommentare.) 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