Dieser Blogeintrag, weil ich gerade an zwei ausführlichen anderen sitze, besteht vor allem aus einigen Tröts der letzten Woche. Tröts, so heißen, oder hießen, oder manchmal, die Mikroblogeinträge bei Mastodon. Mastodon ist das, wo die verantwortungsbewussten Leute nach Twitter hingegangen sind. Instagram habe ich eigentlich völlig aufgegeben, was schade deshalb ist, weil es ein schöner zusätzlicher Kanal für meine Schülerinnen und Schüler ist. Bis Mastodon wagen die sich leider nicht ins Web.
Zuerst habe ich gewartet, bis die badende Meise am Balkon fertig war, dann Wasser nachgefülllt. Später einen Blick aus dem Wohnzimmer geworfen, auf die Straßenlaterne vor dem Fenster: Der Falke war schon mehrmals da. Vogelwelt am Sendlinger-Tor-Platz.

Was mich auch irritiert: Asymmetrische Konferenztische in modularer Form, die von der einen Seite genau ineinander passen, wenn man sie zusammenstellt, und von der anderen nicht. Da muss es doch eine exakte Parkettierungsmöglichkeit geben! (Diese eine kleine Lücke zwischen den Rundungen: muss das sein?)

Ich würde nicht sagen, dass meine zu jeder Sitzung mitgebrachten, sehr orangenen, von einem Gummiband zusammengehaltenen Karteikärtchen mit irgendwann mal zu erledigenden Aufgaben passiv-aggressiv sind, aber passiv-demonstrativ sind sie schon.

Die Karten lagen noch von irgendeinem Projekt zuhause herum, und ich ziehe jetzt immer mehr Zeug von zuhause in mein Büro um, eben auch diese Karten. Die sind meine dienstliche To-do-Liste für mittel- und langfristige Vorhaben, damit ich die nicht aus den Augen verliere. Eventuell sollte ich, nur mal für mich selber, auch Karten wie diese darunter mischen, nur für den Fall. Nicht dass ich die bisher vermisst hätte!

(Tipp von Armin Hanisch.)
Typische Ausgehsituation mit Frau Rau, zwei Kameras über dem Essen. Meine ist natürlich nicht im Bild, die kann man sich aber denken:

Keine Fotos gibt es vom Wochenende davor, als ich einige Kollegen und Kolleginnen zum Essen eingeladen hatte, denn wir haben schlichtweg vergessen, welche zu machen. Das war schön; ich musste nur endlich einmal damit anfangen. Ich hätte auch schon die nächste Menüfolge und die nächste Gästeliste fertig, aber im Dezember haben sicher all zu viel Stress für Einladungen.
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