Blog-Workshop: Was mach ich nur?

In zehn Tagen oder so bin ich auf einem Symposium zum Thema Zukunft neuer Medien in der Schule und leite dort einen Workshop zu Blogs; Teilnehmer sind andere Lehrer. Ich bin schon ganz aufgeregt. Ich kenne mich zwar mit Blogs aus und mit Schülern und habe schon viel gebastelt, also habe ich wohl schon genug mitzuteilen. Aber ich bin trotzdem aufgeregt. Man bietet mir Beamer an und Rechner und Flipcharts. Hilfe, solchen Reichtum bin ich nicht gewöhnt! Tafelschwämme und Tageslichtprojektoren mit kaputten Birnen sind alles, was ich kenne.

Wie gesagt, ich bin aufgeregt. Was sag ich nur, was mach ich nur, was lass ich machen? Wenn einer von euch Ideen hat, meldet euch. Was würdet ihr denn von einem solchen Workshop gerne mit nach Hause tragen?

Zur Belohnung poste ich dann auch live vom Symposium.

Da trifft es sich gut, dass ich heute Schönes bei Gryanzen zum Thema gesehen habe.

6 Antworten auf „Blog-Workshop: Was mach ich nur?“

  1. Ich möcht’ gerne wissen, was ein Weblog ist und was es nützen kann, dazu hätte ich auch gerne ein paar Beispiele (wenige und gut zu unterscheidende) und auch ein kleines Glossar mit den neuen Wörtern: Wegblog, bloggen, Blogger, Blogrolle, Kommentarfunktion etc. Würde ich zu den Hyperinteressierten gehören, täte ich erwarten, dass du auch eine kurze schriftliche Erklärung zu RSS abzugeben hättest. Zwischendurch erwarte ich einen Schwank aus deinem Bloggerleben :-)

    Ich schick dir noch eine kurze Abhandlung, die ich letztes Jahr gemacht habe, auch für Lehrer, aber Mega-Laien.

  2. Ein ganz wesentlicher Punkt wäre auch, wie man sein Blog bekannt macht und das Austesten der verschiedenen Anbieter.

  3. Wichtig ist es, glaube ich, dass du deine Kollegen nicht mit Technik überschüttest. Zeig Ihnen, welchen (konkreten!) Vorteil ein Weblog im Unterricht hat. Keine Theorie, nur Praxis. Das Medium ist nicht die Botschaft ;)

  4. Für die beflissenen, die gerne alles selber nachlesen, wären ein oder zwei Links mit How-tos für das Thema Weblog (oder wenn du dafür ein How-to im Netz findest: Weblog als Projekt in der Schule) recht nett. Mir gehen allgemeine Einführungen (die dem Rest der Zielgruppe liegen) oft nicht weit genug, vor allem wenn wenig Fragezeit ist – aber vielleicht gehöre ich da eh zur Minderheit.

  5. Vielen Dank für die Tipps. Jetzt müsste ich nur noch wissen, wieviel meine Kollegen dann schon wissen. Viel Praxis ist auf jeden Fall gut.

  6. Als geübter Didaktiker wirst du auch ohne Vorwissen über das Vorwissen gut vorbereiten können. Du musst Dinge machen, die für alle neu sind, weil sie einfach immer wieder neu sind (habe ich dir gemailt) und Zusatzmaterial (RSS oder Quizfragen) abgeben, das sich die holen können, die das, warüber du redest schon teilweise wissen. Wenn jemand dabei ist, der alles schon weiss, gib ihm ein Blog-Buch (z.B. “Blogs!”) und lass ihn die Blog-History für die anderen zusammenfassen.

    Das ist etwas, was man in der Berufschule sehr gut lernt, verschiedenstes Vorwissen zu managen, weil erster und zweiter und dritter Bildungsweg gerade bei mir in den Branchenfächern bunt gemischt sind. Ich habe z.B. 16-jährige gerade ab Grundschule und 30-jährige Lehrerinnen und letztes Jahr hatte ich sogar eine 50-jährige, die gerade aus dem Kloster ausgetreten war.

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