Sechs kuriose Dinge über mich

Weil ich ein Stöckchen zugeworfen bekommen habe:

1. Ich werde um schlag zehn Uhr abends müde. Spätestens. Und schlafe dann auch mal bei Tisch ein. Auch bei anderen Leuten. Das tut mir leid.

2. Ich esse nicht ungern die Reste vom Abendessen zum Frühstück. Egal was es gab. Ohne Aufwärmen.

3. Wenn Kollegen oder Schüler Probleme mit dem Computer haben und ich stelle mich daneben, funktioniert plötzlich alles. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor.

4. Ich mag keine Nägelknippser. Schon gar nicht das Knipps-Geräusch.

5. Ich habe mal befreundete Lehrer und Bekannte zu einem Abendessen eingeladen unter dem Thema: “Was ich schon immer mal sagen wollte aber was mich noch nie jemand gefragt hat” (oder so ähnlich). Jeder Gast musste ein kurzes Referat halten. Ich habe über das Gefangenendilemma referiert.

6. Ich weiß ganz viel über Spider-Man. Ich bin einerseits ganz einfach und andererseits kompliziert, so wie jeder. Ich sammle Sachen. Ich lese gerne Nachschlagewerke von A‑Z.

8 Antworten auf „Sechs kuriose Dinge über mich“

  1. Zu Punkt 6: Wenn du gern Nachschlagewerke von A‑Z liest, dann gefällt dir vielleicht A. J. Jacobs, “The Know-It-All” – ein Buch über einen (und von einem) Mann, der zur persönlichen Erbauung die Encyclopedia Britannica durchliest, von A bis Z.
    Wenn du noch ein paar Monate wartest, kann ich dir sagen, wie es mir gefallen hat. Steht im Moment in meinem Bücherregal in der Abteilung “Demnächst lesen!”.

  2. Punkt 5 find ich ja toll! Was haben denn die anderen Gäste beigetragen?

  3. zu 3: Bei IT-Versierten reicht oft schon die Aura, das ist ein bekanntes Phänomen. :)

  4. @Mareike: Einmal etwas über Briefmarken und die Frage nach Authentizität, einmal über die Frage, was ein Gedicht zu einem Gedicht macht, einmal über das neue Sofa, einmal über das Planen von Großübungen im Rettungsdienst, wenn ich mich recht erinnere.

  5. @Herr Rau
    Stimmt genau, so war das: und wir sitzen noch heute auf dem Sofa und denken in Gedichtform über das Gefangenendilemma nach, etwa ob es authentisch auf eine Briefmarke passt, und üben uns groß im Rettungsdienst. Eine beliebige Anzahl von Lehrern mit ihren notleidenden Anverwandten ergeben eine höchst merkwürdige Gesellschaft.

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