Twitterfundsachen zu Schulthemen, hauptsächlich

Nicht viel Neues aus der Schule, deshalb ein paar Fundsachen von Twitter: Das wusste ich nicht. Ich habe mal halbherzig mit einem Plugin gespielt, um die Schulhomepage etwas barrierefreier zu machen, es dann wieder aufgegeben. Vielleicht kommt etwas Offizielles, ohnehin braucht die Seite mal eine Runderneuerung. Ohne Pandemie hätte ich mir das für die Sommerferienvorgenommen, oder es jedenfalls vorgehabt, jetzt brauche ich Erholung und das muss noch ein Jahr warten. Auf Instagram bei einem Account meiner Schule gefunden: Zumindest bei der H5P-Aktivität “Quiz” steht die Lösung im Quellcode. Ich soll es zwar nicht weitersagen, aber es hat ja wohl ohnehin …

Updates am Computer: Warum eigentlich immer und immer wieder? Und: Will ich einen Dienstrechner?

(Eher grundsätzlich als konkret.) Maschinen, die etwas berechnen können Aus Neugier oder um sich mühsame Arbeit zu erleichtern, erfanden Leute immer wieder Maschinen, die etwas berechnen konnten. Eine einfache Registrierkasse zum Beispiel: Oder, schon viel komplizierter, aber acht Jahrzehnte zuvor, die Differenzmaschine von Charles Babbage, die mit, uh polynomialen Funktionen rechnen kann. Aber die Maschine war umständlich und konnte sicher nicht alles berechnen, was sich berechnen lässt. Eine andere solche Maschine ist der Taschenrechner meiner Jugend. Der kann auch Sachen berechnen, aber ebenfalls nicht alles, was sich berechnen lässt. Und letzten Endes kann man damit natürlich ganz viel berechnen, wenn …

Erste halbe Schulwoche

Es war eine ganze Woche, die erste nach den Pfingstferien, aber nur die Hälfte der Schüler und Schülerinnen war da. Von den Lehrkräften waren fast alle da, aber natürlich muss man auch im Lehrerzimmer Abstand halten. Deshalb gibt es jetzt weniger Tische bei uns, die auch neu aufgestellt sind: Richtig voll ist es im Lehrerzimmer nie, da man die Pausen in der Regel im Klassenzimmer verbringt. Und das kommt so: Seit ein paar Jahren gibt es bei uns Doppelstunden statt Einzelstunden, soweit nur irgendwie möglich, und die Klassen haben keine eigenen Klassenzimmer mehr – vielmehr haben die meisten der Lehrer …

Dunsanian Interactive Fiction, und etwas Pfingstferien

Pfingstferien Es gibt nicht viel zu erzählen. In der ersten Woche viel Abitur korrigiert, in der zweiten dann etwas erholt. Wieder angefangen zu lesen, viel Ukulele geübt – aber richtig vorzeigbar bin ich noch lange nicht, dazu verzettele ich mich zu viel. Außerdem gekocht, über mein butter chicken wird noch zu berichten sein. Beim Friseur gewesen, meine Eltern besucht (die ich fast fünf Monate nicht gesehen habe) und mich gefragt, ob ich das Virus nach Augsburg trage. Dunsanian Interactive Fiction: The Ebb and Flow of the Tide Aber über dieses Spiel wollte ich schreiben. Es ist ein Beispiel für interactive …

Zeit für Konsolidierung?

Zu diesem Zeitpunkt haben wir hier in Bayern seit siebeneinhalb Wochen keine keine Schule, zwei Wochen davon waren Osterferien. Seit eineinhalb Wochen wird die 12. und letzte Jahrgangsstufe unterrichtet (an anderen Schularten andere Jahrgänge), kommende Woche soll die 11. Jahrgangsstufe wieder Fuß fassen. Danach, aber so weit denke ich nicht, irgendwann mal 5. und 6., Pfingstferien, dann die anderen, ein bisschen. Regulären Unterricht kann ich mich nicht vorstellen. Viele der letzten Wochen wurde mit Unterricht zu Hause verbracht. “Homeschooling” wird das oft genannt, aber das bedeutet etwas anderes, wie ich ja auch kein “Homeoffice” mache – dazu bräuchte es Geräte, …

Erster kleiner Schultag nach den Schulschließungen

Am Sonntag Yoga gemacht, und das ich! Also, ungewöhnlich eigentlich wegen der Bewegung, mit Buddhismus habe ich mich ja tatsächlich ein bisschen beschäftigt, udn weiß aus dieser Ecke ein bisschen was darüber. Aber ich hatte die zwei Nächte davor unruhig geschlafen, und am Freitag tagsüber war ich sehr erschöpft. Die letzten Wochen haben mich dann doch mehr angestrengt, als ich dachte. (Das mit dem Yoga fing schon schwer an. Auf den Boden auf die Matte setzen, eigentlich in irgendeiner Position, Hauptsache bequem. Au, au, au, irgendwas zwickt immer.) Danach habe ich wie schon am Samstag allen Schülern und Schülerinnen hinterhertelefoniert, …

Ein bisschen viel, ist es nicht

Mir geht es wirklich sehr, sehr gut. Ich war immer schon privilegiert: bildungsbürgerlicher Hintergrund, zwar weder Abitur noch gar Studium in der Familie, eher Hauptschulabschluss als Realschule, aber liebevolle und kluge und sehr weltoffene Eltern, die mir sehr viel von der Welt zeigten und mir ermöglichten, sehr viel von der Welt selbst zu entdecken. Außerdem hatte ich es von Temperament und Neigung her leicht in der Schule, im Studium, im Beruf, und hatte obendrein stets viel Glück. Auch jetzt bin ich privilegiert, aus so vielen Gründen. Auch jetzt geht es mir gut. Darf ich trotzdem etwas jammern? Das war zumindest …

Osterferien 2020, zweite Woche

In der ersten Woche hatte ich die üblichen Ferienarbeiten: Eine Klausur zu Ende korrigieren (zugegeben, Uni, nicht Schule), einen Test korrigieren (12. Klasse). Aber keine Aufsätze zu korrigieren und keine anderen Prüfungen. So muss das als Nicht-Sprachen-Lehrer immer sein. Aber ich habe natürlich sonst viel für die Schule vorbereitet, Videokonferenzen mit Kollegen ausprobiert und Sachen besprochen. Das hier ist aber die Videokonferenz zum sehr traditionellen Osterfrühstück von Frau Rau in vier Wohnungen mit elf Beteiligten und einem Besucher draußen im Garten, durch geschlossene Tür hereinwinkend. – Rote Bete mit Meerrettich als Beilage zu Wurst und Schinken, hier sehr wichtig. Außerdem …

Neil Gaiman, Coraline, als begehbarer Text

Coraline als Buch Ich habe vor, uh, sechzehn Jahren schon mal einen Blogeintrag dazu verfasst, und aktuell ist das die Englischlektüre in meiner 9. Klasse. (Damals eher 8.) Inzwischen gibt es auch eine Verfilmung, und ich glaube, ich lese das Buch tatsächlich zum ersten Mal mit einer Klasse. Es kommt gut an, auch mir gefällt es weiterhin gut. Die Handlung: Coraline lebt mit ihren Eltern in einer Hälfte eines älteren Hauses; es gibt eine verschlossene Tür im Wohnzimmer, hinter der aber nur Mauer ist – das Haus ist vor Zeiten mal in zwei Teile getrennt worden. Coraline verschlägt es durch …

Torrijas vom Torrijero

Dunstabzugshaube einschalten, 1 überbaguettegroßes Weißbrot vom Vortag (←Planung!) in fingerdicke Scheiben schneiden, 6 Eier trennen, die Eiweiße steif schlagen, dann die verquirlten Eigelbe unterheben, 0,8 Liter Mich + 4 Päckchen Vanillinzucker + 250g Zucker so gut mischen, wie eben geht, etwas erwärmen vielleicht, dann löst sicher Zucker schon auf, in Streifen abgelöste Schalen von 1 Zitrone und 1 Orange dazu, jeweils 4 Brotscheiben in Milch tauchen, bis sie noch nicht auseinanderfallen, in die Eimasse tauchen und in reichlich Öl (aber nicht notwendigerweise schwimmend) von beiden Seiten braten, in eine Form schichten und jede Schicht mit Zucker und Zimt bestreuen, am …