Italienischer Akzent in der 6. Klasse

Heute im Unterricht: Wir lernen, im Hotel ein Frühstück und im italienischen Restaurant ein Abendessen zu bestellen. Von der Hörverstehenskassette – Begleitmaterial zum Buch, an sich viel Schönes dabei – spricht der Kellner mit wenig überzeugendem italienischen Akzent. „Are you ready to order now, sir?“
Das klang eher nach Bela Lugosi in Dracula und seinem berühmten „I never drink… wine“.
Danach hat ein Schüler schon einen besseren Akzent hingelegt. „Some feesh – or would you prefer meat?“

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3 Thoughts to “Italienischer Akzent in der 6. Klasse

  1. „I wanna fork on my table“, richtig. Ich habe auch noch eine Kopie aus Prä-Web-Zeiten.

    Damals hieß so etwas unter Anthropologen wohl „Xerox-lore“; ich hatte eine kleine Sammlung der ähnlich weit verbreiteten „30 Gründe, warum Bier besser ist als Frauen“, und zwar jeweils in leicht verschiedenen Fassungen. Irgendwann wollte ich mal einen Stammbaum aufbauen, so ähnlich wie bei den Nibelungenlied-Handschriften: Welche Fassung ist älter, wer hat was von wem kopiert und so weiter. Ist natürlich nie etwas daraus geworden.

    Apropos Nibelungenlied: In der Jugendarbeitsszene gab’s ein weit verbreitetes Liederbuch, „303“ mit Namen, an dem man sehr schön Parallelen zu mittelalterlichen Liedersammlungen zeigen kann. Da gibt es doppelte Aufnahmen, viele Hör- und Schreibfehler, falsche Zuordnungen und Verwechslungen zwischen Interpret und Autor. Ganz wie bei Walther und so weiter.

  2. Das ist aus „An Italian in Malta“. Noch schöner finde ich folgenden Dialog, der vor ein paar Jahren mal als „email of the year“ rumschwirrte:

    A telephonic exchange between a hotel guest and room-service, at a hotel in Asia, which was recorded and published in the Far East Economic Review…..

    Room Service: „Morny. Ruin sorbees“
    Guest: „Sorry, I thought I dialled room-service“
    RS : „Rye..Ruin sorbees..morny! Djewish to odor sunteen??“
    Guest: „Uh..yes..I’d like some bacon and eggs“
    RS: „Ow July den?“
    G: „What??“
    RS: „Ow July den?…pry,boy, pooch?“
    G: „Oh, the eggs! How do I like them? Sorry, scrambled please.“
    RS: „Ow July dee bayhcem…crease?“
    G: „Crisp will be fine“
    RS: „Hokay. An San tos?“
    G: „What?“
    RS: „San tos. July San tos?“
    G: „I don’t think so“
    RS: „No? Judo one toes??“
    G: „I feel really bad about this, but I don’t know what ‚judo one toes‘ means.“
    RS: „Toes! toes!…why djew Don Juan toes? Ow bow singlish mopping we bother?“
    G: „English muffin!! I’ve got it! You were saying ‚Toast.‘ Fine.
    Yes, an English muffin will be fine.“
    RS: „We bother?“
    G: „No..just put the bother on the side.“
    RS: „Wad?“
    G: „I mean butter…just put it on the side.“
    RS: „Copy?“
    G: „Sorry?“
    RS: „Copy…tea…mill?“
    G: „Yes. Coffee please, and that’s all.“
    RS: „One Minnie. Ass ruin torino fee, strangle ache, crease baychem, tossy singlish mopping we bother honey sigh, and copy….rye??“
    G: „Whatever you say“
    RS: „Tendjewberrymud“
    G: „You’re welcome“

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