Abi-Gala 2010

Gestern Abend fand die Abi-Gala der K13 statt. So etwas gibt es bei uns seit zwei Jahren; damit sammelt der Abschlussjahrgang Geld für die jeweilige Abifeier und Abizeitung.

(Ich stehe der ganzen Abiturfeierei ein bisschen zwiegespalten gegenüber; Abifeiern sollten einfach nicht wesentlich länger dauern als Oscarverleihungen. Aber die Schüler sind überzeugt, dass sie das verdienen, haben das anders als Lehrer auch nur einmal im Leben, und ich habe ja auch schon schöne Abifeiern erlebt. Von meinen Schülern will ich mich jedenfalls schon verabschieden.)

Bei der Abi-Gala zeigen Schüler, was sie alles können: Klavier, Gitarre, Chor, Gesang in verschiedenen Kombinationen; mehrere Bands, Ballett- und andere Tanzeinlagen; Jonglieren und Zaubertricks. Und das war schon eine Menge. Nicht alles war perfekt, aber schon schön, und sicher besser als alles, was ich zu so einer Veranstaltung hätte beitragen können. (Einen guten Kartentrick kann ich, aber das war’s dann schon.) Ich war jedenfalls beeindruckt von unseren jungen Leuten.

Einen Nachteil hatte die Veranstaltung allerdings: nach dem Motto “viel hilft viel” war sie dann auch – viel zu lang. Ein paar Nummern weniger, ein paar Nummern kürzen, und das wäre eine rundere Veranstaltung gewesen.

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