Beethoven, Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll, op. 111

Etwa ab 6’30“ wird das Stück für zwei Minuten überraschend flott. Ich verstehe ja wenig von Musik, aber das hätte ich mir erst hundert Jahre später vorgestellt.

(Wikipedia dazu. Kommt in Doktor Faustus von Thomas Mann vor.)

Gespielt von Neil O’Doan, lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic, Quelle: Wikipedia. Ich habe nur die ogg-Datei in mp3 umgewandelt und etwas heruntergerechnet; die sauberere Aufnahme ist bei Wikipedia.

Ansonsten gerade mehr Arbeit als sonst. Zehn Tage noch, dann ist wieder Luft.

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5 Thoughts to “Beethoven, Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll, op. 111

  1. Verflixt, das hatte ich schon seit Jahren vor – den Doktor Faustus lesen und die zitierte Musik hören. Mit Wikipedia und youtube müsste das ja mittlerweile unproblematisch gehen, ohne die Rennerei zwecks CD-Besorgung zu haben.
    „Man sollte eigentlich“ (/Schildknapp) einen Wikipedia-Kanal aufsetzen, in dem alle genannten Musikstücke gemeinfrei verfügbar sind.

  2. Wenn der geschützte Faustus selber nicht wäre, könnte man einen schönen kommentierten und musikannotierten Reader zusammenstellen, mit eingebauten Videos und Audiodateien.

  3. Den Doktor Faustus habe ich gelesen (lang ist’s her) aber die entsprechende Stelle ist mir leider entfallen. Könnten Sie da ein bisserl zitieren (oder Seitenangaben machen), bitte?
    Finden Sie nicht auch, dass die Variation bei 6.30 sehr jazzig wird? Das hat der O’Doan von Gould geklaut…

  4. Kapitel VIII, in der Fischer-Ausgabe von Frau Rau ab S. 68. (Beim Auffinden hat mir Wikipedia geholfen, sonst wüsste ich das nicht. Gelesen habe ich ihn nämlich gar nicht.) Und ja, das ist schon sehr jazzig. Ich habe die Sonate in einer anderen Aufnahme kennengelernt, weiß nicht welche, da war mir das Flotte auch schon aufgefallen. Die O’Doan-Version ist ansonsten die einzige, die ich kenne.

  5. Herzlichen Dank für’s Finden. Wissen Sie was? Ich habe auch eine Fischer-Ausgabe und auf S. 68 liegt ein Einmerker mit einem Hinweis auf die Klaviersonatenbesprechung ab S. 71 (gelesen 1988, damals habe ich immer das Datum vorne ins Buch geschrieben).

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