Im Schweinchenbau

Vom Schweinchenbau habe ich von Kollegen immer wieder mal gehört. Münchner Lehramtsstudenten der LMU ist das Gebäude wohlvertraut – aber ich habe in Augsburg studiert. Der Schweinchenbau ist außen rosa, innen auch einigermaßen, und beherbergt die Fakultät für Psychologie und Pädagogik und vor allem deren Fachbibliothek. Und da war ich heute zum ersten Mal. Ich habe zwar einen Zugang zu den Onlinezeitschriften (wo man sich Beiträge als pdf herunterladen kann), aber noch gibt es viele früheren Jahrgänge nicht digital, und ich brauchte etwas aus dem Jahr 2002.

Sehr hübsch, die Bibliothek. Drei oder vier Stockwerke, jeweils mit so Drumrum, dass in der Mitte frei ist, wie heißt das gleich wieder… Galerie? Außenrum sind Einzeltische mit Lampen und Regale mit Büchern. Alle sehr großzügig, viel Platz, zumindest jetzt, solange die Vorlesungszeit noch nicht begonnen hat. Kopiergeräte gibt es auch, in deutlich größerer Zahl als in Augsburg damals, funktioniert haben sie auch, 5 Cent pro A4-Kopie. (Es gibt auch Plastik-Kopierkarten, aber ich wollte ja nur einen Aufsatz haben.) Und vor allem gibt es Scanner, kostenlos. Man steckt den mitgebrachten USB-Stick ein, platziert das Buch – aufgeschlagen, Text nach oben blickend, wo erst mal gar nichts ist, aber von irgendwo dann doch eine Leseeinheit herunterblickt – und drückt aufs Knöpfchen. Man bestätigt irgendwas mit Urheberrecht und so, was ich nicht gelesen habe, und hat dann zu Hause je Kopie eine pdf-Datei auf dem Stick. Zum Zusammensetzen zu einer einzigen Datei gibt es ja Werkzeuge.

Vermutlich weiß jeder schon, dass es so etwas gibt, aber ich habe es zum ersten Mal gesehen und benutzt. Schon schön, so.

3 Antworten auf „Im Schweinchenbau“

  1. Das Scannen auf den USB-Stick kann sogar unser Schulkopierer. Vielleicht ist das bei euch auch so, nur hats noch keiner gemerkt? Wenn es bei uns nicht ein paar findige Referendare gäbe, wäre die Funktion an uns wohl auch vorbeigegangen…

  2. Werde ich am Montag gleich ausprobieren. Dass die Kopierer prinzipiell alle Ethernet haben, weiß ich, aberan USB habe ich noch nie gedacht. (Für die Schule bringt mir das nicht viel: Scanner habe ich zu Hause, und in der Schuel arbeite ich meist mit Büchern, die ich eh habe. Aber ich könnte dann doch mal leichter etwas aus unserer Bibliothek scannen.)

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