Sigmund Freud, Zur Psychologie des Gymnasiasten

Zugegeben, aus dem Titel hätte man vielleicht noch mehr herausholen können. Aber immerhin: “Wir übertrugen auf sie den Respekt und die Erwartungen von dem allwissenden Vater unserer Kindheitsjahre und dann begannen wir, sie zu behandeln wie unsere Väter zu Hause. Wir brachten ihnen die Ambivalenz entgegen, die wir in der Familie erworben hatten, und mit Hilfe dieser Einstellung rangen wir mit ihnen, wie wir mit unseren leiblichen Vätern zu ringen gewohnt waren.” Vielleicht mal als Sachtext für die Oberstufe. Sigmund Freud, Zur Psychologie des Gymnasiasten Man hat ein sonderbares Gefühl, wenn man in so vorgerückten Jahren noch einmal den Auftrag …