Selber machen: Gyoza

In den Ferien habe ich dieses Rezept ausprobiert: Gyoza, japanische Teigtäschchen, gebraten und gedämpft, die es zum Beispiel bei Wagamama oder im Shoya in München als Vorspeise gibt. Unter dem Link oben gibt es richtig schöne Fotos, aber hier dokumentiere ich meinen ersten Versuch.

Ich habe im Asialaden nur quadratische Teigplättchen gekriegt und keine runden. Rezept und Verkäuferin rieten mir zwar, einfach runde Formen auszustechen, das habe ich aber nach den ersten Versuchen aufgegeben und stattdessen improvisiert.

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Die Füllung besteht aus Schweinehackfleisch, Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Miso-Paste, Sesamöl und Chinakohl. Die Mengen im Rezept haben für etwa 50 Stück gereicht.

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Die fertigen Päckchen werden zuerst in einer Pfanne ein paar Minuten angebraten, bis sie unten braun und knusprig sind.

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Dann kommt eine halbe Tasse Wasser in die Pfanne, Deckel drauf, Hitze runter, und einige Minuten dämpfen lassen.

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Danach sollte das Wasser verdampft und nur noch ein Rest Öl in der Pfanne sein. Dann sind die Gyoza fertig.

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Das Zubereiten war tatsächlich leicht, obwohl ich bei Schweinehack immer die irrationale Angst habe, gleich die Schweinepest oder so etwas zu verbeiten. Am Falten muss ich noch arbeiten, vielleicht treibe ich ja noch runde Platten auf. (Der Teig besteht aus Weizenmehl und Öl und ist nicht für Tortellini geeignet, wie ich am folgenden Tag herausgefunden habe.) Schärfer anbraten muss ich die Gyoza auch noch. Aber die Füllung: die Füllung war ganz extrem lecker. Jederzeit wieder.

Von den ganz fertigen Gyoza auf einem Teller habe ich leider kein Foto gemacht. Zu hungrig.

…hm, soll ich so tun, als hätte das etwas mit Schule zu tun? Im Zweifelsfall immer Vorgangsbeschreibung.

4 Gedanken zu “Selber machen: Gyoza

  1. Die sehen sehr aus wie die Chinesischen Teigtäschen und da hat mir mal jemand, die es wusste, den Tipp gegeben, statt Wasser ein Schuß Essig in die Pfanne zu geben – dann wir die Unterseite schön knusprig!

  2. Warum muss das mit Schule zu tun haben? Deine Vogelphotos hatten doch auch nie mit Schule zu tun…

    Gut dass ich gerade am Essen war, als ich die Seite besuchte ^^. Sieht sehr lecker aus.

    Deine guten Photos erinnern mich gleich an Pioneer Woman. Vielleicht werde ich doch irgendwann experimentierfreudiger beim Kochen.
    The Pioneer Woman Cooks

  3. Essig ist gemerkt zum Ausprobieren fürs nächste Mal. (Kommt auch in den Dip.)

    Noch schöner wären die Photos, wenn ich mal bei Tageslicht kochen und fotographieren würde… :-)

  4. Schade, dass ich hier nichts riechen, nichts schmecken, nichts verkosten kann. So arm ist das Internet -.)

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