Nach der 6. Stunde

Nach der 6. Stunde verschwinden viele Lehrer ganz schnell nach Hause. Ja, Familie, Arbeit, ja, ja, ja. Aber da wäre ein bisschen Zeit, mit den Kollegen zu plaudern. Wir haben ja sonst keine Brotzeit, oder Kaffeepause, oder anderen Kontakt zu den Kollegen wie in einem Büro. Unsere Pausen sind hektisch, wir kopieren, werden von Schülern gesucht, jagen einzelnen Lehrern hinterher.
Wenigstens vor den Ferien (Osterferien! Osterferien!) wär’s doch eh schon egal, wenn man noch eine halbe Stunde Kaffee trinkt, oder gar Essen geht.

3 Antworten auf „Nach der 6. Stunde“

  1. Egal? Wieviel Lehrer stehen am letzten Schultag mit gepacktem Auto auf dem Lehrerparkplatz? Viel!!
    Wir haben eine nette Tradition: Bevor es in die Ferien geht, versammelt sich alles bei der Sekretärin – der Seele der Schule – und es wird Kaffe getrunken, Kuchen gegessen, geplauscht und getratscht.
    Gute Nacht und schöne, erholsame Ferien!!

  2. Ich stimme uneingeschränkt zu …und muss ergänzen:
    Die Pausen sind zu knapp bemessen!!! Für uns und unsere Schüler gleichermaßen:
    In unserem Gymnasium (ca. 1250 Schülern, zwei Pausen (je 15 Min.) und zwei Verkäuferinnen am Pausenstand) hat z. B. nur ein Teil der Schüler eine Chance die meterlange Warteschlange am Pausenverkauf zu bewältigen, um noch vor(!) Beginn der nächsten Stunde sein Pausenbrot gekauf und(!) verzehrt zu haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.