
Muss ja: Wer Orangenmarmelade will, muss sie machen. Diesmal besonders umsichtig und geplant, so dass die Küche sehr viel weniger klebrig ist als sonst. – Es beginnt immer mit dem Auspressen von einer oder zwei Zitronen, von denen ich nur den Saft und den weißen Glibber innen brauche; die Schale kommt in den Müll. Da dachte ich, dass der ja schon ziemlich voll sei, ob da alle anderen Schalen hineinpassen würden?
Als der Mülleimer nicht voller werden wollte, fiel mir auf, dass die Schalen der auszupressenden Bitterorangen ja gar nicht weggeworfen wurden, sondern einen wichtigen Teil der Marmelade ausmachten.
Nun ja.
Bei einem neuen Asiaten gewesen, gleich hier um die Ecke, Honghong Ramen (ein Ableger eines größereren Etablissements) – man weiß ja vorher nie, was einen erwartet. Es war alles sehr gut, nicht viel Ramen, aber schon auch, eher chinesisch als vietnamesisch, ich aß „Entenblut und Kutteln“:

Etwas viel, auch wenn man die aromatische scharfe Brühe nicht mitisst. Mit: Entenblut (sieht man ganz unten im Bild, so eine gestockt-gelierte Scheibe) und Kutteln, Spam, Schweinemagen, Naturdarm, Bohnensprossen und Gemüse. Wie gesagt, sehr gut. Da essen wir noch mehr.
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