Orangenmarmelade 2026

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Muss ja: Wer Orangenmarmelade will, muss sie machen. Diesmal besonders umsichtig und geplant, so dass die Küche sehr viel weniger klebrig ist als sonst. – Es beginnt immer mit dem Auspressen von einer oder zwei Zitronen, von denen ich nur den Saft und den weißen Glibber innen brauche; die Schale kommt in den Müll. Da dachte ich, dass der ja schon ziemlich voll sei, ob da alle anderen Schalen hineinpassen würden?

Als der Mülleimer nicht voller werden wollte, fiel mir auf, dass die Schalen der auszupressenden Bitterorangen ja gar nicht weggeworfen wurden, sondern einen wichtigen Teil der Marmelade ausmachten.

Nun ja.

Bei einem neuen Asiaten gewesen, gleich hier um die Ecke, Honghong Ramen (ein Ableger eines größereren Etablissements) – man weiß ja vorher nie, was einen erwartet. Es war alles sehr gut, nicht viel Ramen, aber schon auch, eher chinesisch als vietnamesisch, ich aß „Entenblut und Kutteln“:

Etwas viel, auch wenn man die aromatische scharfe Brühe nicht mitisst. Mit: Entenblut (sieht man ganz unten im Bild, so eine gestockt-gelierte Scheibe) und Kutteln, Spam, Schweinemagen, Naturdarm, Bohnensprossen und Gemüse. Wie gesagt, sehr gut. Da essen wir noch mehr.


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7 Kommentare zu „Orangenmarmelade 2026“

  1. Ich habe zum ersten Mal Zitronat aus einer Cedrozitrone gemacht. Schalen aus Orangen trockne ich, mahle sie in einer alten Kaffeemühle und verwende sie zum Backen und Würzen.

  2. Bei uns ist seit meiner Schulzeit, also seit rund 40 Jahren „Entsorgung“ ein Unterrichtsthema, bei dem praktischerweise (auf Bestellung) die „Güseltante“ (Abfalltante) von der regionalen Kehrichtverbrennungsanlage für zwei spannende Lektionen gebucht werden kann (die haben einen gebührenfinanzierten Bildungsauftrag zu „vermeiden, vermindern, verwerten“; Thema, das auch in Kletts Englischbuch als „3R: reduce, reuse, recycle“ vorkommt). Da lernen wir, dass organische Abfälle Rohstoff sind und deshalb in den Kompost (oder die Grünabfuhr) gehören. Wir haben auch im Lehrerzimmer einen Kompost – vor allem für den Kaffeesatz, den ich mangels Schulgarten alle zwei Wochen mit nach Hause nehme; meine Rosen lieben das ;-)

  3. Kompost gibt es hier leider keinen, auch keine Grünabfuhr oder so etwas. Deshalb wandert alles eigentlich Kompostierbare in den Hausmüll – viel ist es ohnehin nicht, vom Kaffee abgesehen.

  4. Wochenendpony

    Verstehe ich nicht, habt ihr in der Innenstadt keine Komposttonne wie unsereins sieben Kilometer weiter westlich in der gleichen Stadt?
    Gestern, nebenbei gemütlich zu fünft in der Fabrik zu P.

  5. Nein, keine Komposttonne hier.
    (Schön, dass wenigstens so viel da waren, ich wäre gerne dabei gewesen.)

  6. FrauC

    Ich packe ausgepresste Zitronenhälften immer in die Spülmaschine und wasche sie ein- bis zweimal mit. Das riecht gut, danach kann man sie immer noch wegwerfen.

  7. Mit einer gewissen Skepsis merke ich mir das mal!

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