Mindmaps

Mach ich neulich mit meinen Fünftklässlern eine mind map in Englisch (das ist im Buch sogar Lernvokabel), da kennen die das schon aus anderen Fächern. So ist’s recht.

Es gibt ein tolles Open-Source-Programm zum Erstellen von Mindmaps: FreeMind. Auf der Seite von FreeMind bei sourceforge.net kann man jeweils die neueste Version herunterladen. Es ist flexibler als manche anderen Mindmap-Programme, die ich kenne, es ist Open Source, es ist kostenlos, und es ist XML.

Möglich ist das: Eine Auswahl an Icons verwenden, Links auf andere Mindmaps, auf ausführbare Dateien oder WWW-Seiten, auf Zweige der aktuellen Mindmap. Export unter anderem nach HTML und XHTML, als voll verlinkte Graphik oder als Text, so dass man alles auf- und zuklappen kann. Graphiken kann man auch einbinden, die funktionieren im WWW allerdings nicht so recht. Denn mit einem Java-Applet kann man die Mindmaps auch in WWW-Seiten einbauen: Zum Ausprobieren habe ich hier mal eine kurze Mindmap zu mir gemacht. Durch Anklicken kann man die einzelnen Knotenpunkte öffnen oder schließen. Sollte mindestens in IE und Mozilla laufen.
(Dort ist auch ein Link zur FreeMind-Anleitung enthalten. Man kann die Anleitung, die ebenfalls in Form einer MindMap ist, aber auch hier anschauen. Da sieht man eine Menge davon, was mit FreeMind alles geht.)

Nächsten Dienstag zeige ich das Programm meinen Elftklässlern, wir notieren dann gleich darin die Diskussionspunkte der Stunde.

Kann man das am Ende sogar als Alternative zu Powerpoint für Referate vorschlagen?

8 Antworten auf „Mindmaps“

  1. Das ist eine gute Idee!
    Ich kannte die Programme bisher nur als kaufbare Versionen.Wenigstens wäre das eine gute Alternative zu Powerpoint, vom dem ich langsam Herpes bekomme und Ohrenweh vom vielen pling-pling-pling;-)
    Danke für die Information !

  2. In meiner Branche (Kunstgeschichte) ist PowerPoint unerlaesslich, wir praesentieren damit nur Bilder mit Jahreszahl auf schwarzem Hintergrund, da tut es eine Mind map nicht. Aber als begleitendes Material wuerde ich das durchaus erwaegen.

    Ich benutze bisher Info Rapid, heisst das so?, auch frei zum Runterladen. Damit habe ich eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht, allerdings bin ich auch kein professioneller Nutzer. Und ich preise die Mind map Methode, ob per Computer oder mit Stift und Papier, auch gern den Schuelern bzw Studenten an. Besonders fuer visuell empfindsame Menschen ist das ein guter Weg, den Ueberblick zu behalten. Ist wirklich nicht nur ein Gimmick von Management-Trainer-Trainern. Danke also fuer den Tip!

  3. Ich verwende freemind schon lange. Es hat sich bei als Unterstützung bei Präsentationen sehr bewährt, das zeigen auch die Rückmeldungen.

    Selbstverständlich ist PowerPoint nicht unerlässlich: Wegen des neuen OpenDocument-Formats ist der Präsentationsteil von OpenOffice sehr zu empfehlen, es gibt aber Vorlagen für html oder für LateX.

  4. Vielen Dank für diesen Hinweis – ich arbeit noch mit dem uralten Mindman, aber freemind hat ja viel mehr schöne Symbole.
    Ich werd’s gelegentlich mal ausprobieren.

  5. Ich arbeite mit freemind seit meiner Fortbildung zum Techniker.
    Für mich ist es eine kleine, schnell zu Ergebnissen führende Anwendung.
    Ich lerne (und merke mir) mit Freemind viele Inhalte von reinen “Auswendig-Lern-Fächern”.
    Die Inhaltsverzeichnisse guter Publikationen kann man übernehmen, wichtige Inhalte und Schlagworte als Unterpunkte zufügen und mit Grafiken ergänzen.
    Niemals habe ich umfassende Inhalte schneller und besser erfasst.

    PS: Mit simplen txt Editoren und Tab Einrückung der Unterpunkte kann man mittels copy&paste des Inhaltes schnell ein grobes Gerüst aufstellen (auch für die Übernahme von Inhaltsverzeichnissen nett).

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