Lustiges in der Schule

Gestern in der 10. Klasse eine Geschichte aus Lake Wobegon angehört; die Schüler hatten den Text vor sich und konnten mitlesen. Sprachlich machte der Text nur wenig Probleme. Inhaltlich bestand er den Test echten Humors: Ein Teil der Klasse musste oft und sehr laut lachen. Und ein anderer Teil der Klasse, durchaus interessiert und wohlwollend, stand daneben und fragte: “Was ist daran so lustig? Wieso lacht ihr? Wieso lachen die Leute auf dem Band?”

Stand-Up-Aufnahmen oder, wie in diesem Fall, Radiomonologe, die live vor Publikum aufgezeichnet werden, haben einen Vorteil: Man merkt am Gelächter im Publikum, dass jetzt irgendetwas Lustiges gesagt worden sein muss. Daraus kann man auf Wortbedeutungen schließen und auf landeskundliche Informationen. Manchmal findet man es auch einfach nicht lustig.

(Ein letzter, dritter Teil gehört zu keiner der beiden Gruppen, sondern ist grundsätzlich desinteressiert an allem. Vielleicht legt sich das noch mit der Zeit.)

Nachtrag: Mein eigener Humor hört übrigens kurz vor der Goon Show auf. Sie ist berühmt. Viele Leute lieben sie. Ich lese andere Texte von Spike Milligan gerne, ich sehe und höre Peter Sellers gerne. Ich verstehe die Texte der Goon Show. Ich finde sie nur nicht wirklich witzig.

Eine Antwort auf „Lustiges in der Schule“

  1. Na, jetzt muss ich mir aber endlich ein Tapedeck aus der Schule ausleiher, damit ich die Kassetten hören kann. Mit Weihnachtsthema dürften die Ferien dafür ideal sein ^^. *only owns CD players these days*

    What happened to the spam filter? O.O;

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