Jakob Arjouni, Hausaufgaben


In den Ferien gelesen: Schmaler Roman um einen Lehrer und seine privaten Probleme. Hat einige überaschenden Wendungen drin. Der Lehrer ist hoffentlich eine Karikatur und kein sehr angenehmer Kollege.

Lachen musste ich, als sich die Hauptperson an eine Weihnachtsfeier im Kollegium erinnert, an der es etwas zu toll herging. Die Schuld gibt er der von den Referendaren mit zu viel Rum gemixten Bowle.

Solche Weihnachtsfeiern und solche Referendare möchte ich mal erleben.

Andererseits: Bei Arjounis frühen Romanen um den Privatdetektiv Kemal Kayankaya (Happy Birthday, Türke!) hat mich das auch nie gestört, dass der Roman eine Überzeichnung von oder Hommage an Privatdeketivkrimis ist. Die ja selbst schon nicht realistisch sind. Aber vermutlich sitzen die echten Privatdetektive auch vor diesen Büchern und suchen sich Sachen wie solche Weihnachtsfeiern heraus.

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