Weihnachtskrippe

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So sieht meine Krippe aus. Ursprünglich haben meine Großeltern sie in den späten 20er oder frühen 30er Jahren angeschafft. Neben dem Kamel, im Hintergrund fast verdeckt und kaum zu sehen, warten die drei Könige auf ihren Einsatz.
Gefallen hat mir an der Krippe immer, dass der Stall nicht irgendwo separat in der Gegend herumsteht, sondern klar erkennbar hinten an eine Herberge angebaut ist. Meine Lieblingsfigur, der Herbergsvater, der leider keinen Platz mehr anbieten konnte, schaut aus dem Turm heraus sogar nach dem Rechten.

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Mindestens so wichtig wie die Krippe ist die Kiste, in der sie aufbewahrt wird. Ein paar Aufkleber darauf erinnern an weite Bahnreisen.

6 Antworten auf „Weihnachtskrippe“

  1. Wunderschön. (Ein wenig vermisse ich deine Lupe.)
    Manchmal frage ich mich, wie das weitergehen wird mit den Symbolen. Vielen von uns sind sie – trotz weniger oder keinem Glauben – genau so wichtig wie unseren gläubigen oder gar frommen Vorfahren.

    Ob das bei der nächsten Generation so bleibt? Die entsprechende Studie in der Schweiz hat ergeben, dass eine Mehrzahl der befragten Kinder Weihnachten gleich feiern würden wie ihre Eltern.

  2. Wenn die Tradition richtig lebendig wäre bei mir, dann würde ich allerdings den angeschlagenen Engel auf der Krippe durch einen neuen ersetzen, oder ihn zumindest (wie mein Opa) mit Klebeband oder Knetmasse flicken.
    Trotzdem, Krippe bleibt, und ganz wichtig das Kamel, und ums Eck herum die Könige.

  3. Bis auf die Stereoanlage sieht es aus wie in Bethlehem, fast genau so :-))
    Obwohl dort vor Ort die Heiligen drei Könige schon am 24. dastanden. Blöde Bethlehemer!!!

  4. Hallo, ihre Figuren sind in einem alten Krippenfigurenprospekt der Firma Butzton und Berker aus Kevelar abgebildet, ebenso der Stall. Was sie als Herbergswirt bezeichnen ist jedoch der stehende Josef mit Laterne.

    MFG

  5. Vielen Dank für den Hinweis. Jetzt muss ich umdenken… zumindest werde ich mir die Figuren dieses Jahr kritisch anschauen. Aber da mein Herz so am Herbergsvater hängt, wird er das wohl bleiben. Josef fand ich als Kind aber auch sehr interessant, interessanter als Maria oder die Apostel. Ich mag zurückhaltende Randfiguren.

  6. Ich hatte noch vergessen zu erwähnen, das der mir vorliegende Katalog von 1936 ist, aber das Sortiment wurde lange produziert (auch schon vor 1936), so das sie mit ihrer Angabe genau richtig liegen.

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