Ferienende 2007 (2)

Das Stundenplanen ist wieder anstrengend, körperlich anstrengender als sonst, nervlich ist dafür noch alles im ordentlichen Bereich.

Immer wieder ein Quell tiefer Einblicke in die Lehrerpsyche: Die abgegebenen Zettel mit den Wünschen zur Stundenplangestaltung. Diese Zettel gehen an uns Stundenplanmacher, und wir versuchen so viele dieser Wünsche zu erfüllen wie möglich. Zugegeben: Manche Kollegen fassen sich dabei kürzer als andere. Da äußern sich dann die unterschiedlichen Temperamente.

(Leider darf ich nichts zitieren, das ist selbstverständlich alles vertraulich. Und an sich ist gegen eine ausführliche Erklärung, wie einem der Stundenplan am liebsten wäre, auch überhaupt nichts zu sagen. Manchmal hilft jedes bisschen Information, um in einem Zweifelsfall entscheiden zu können, ob der Lehrer zum Beispiel in seinem dreistündigen Fach lieber eine 6., 5., und 3. Stunde hätte, oder lieber eine 4., 3. und 1., und dafür an einem anderen Tag sechs Stunden hintereinander Unterrricht.)

Manche Wünsche kann man aber auch gar nicht erfüllen. Entweder, weil sie zu Belastungen anderer Kollegen führen würden, oder weil sie in sich nicht logisch sind. Zum Klassiker geworden: “Gerne später Anfang und nicht so oft 6. Stunden. Gerne viele Lücken.” (Bei einem Vollzeitlehrer.)

Kollege P. malt häufig Smileys auf seinen Wunschzettel. (Der liest hier mit, deshalb darf ich das schreiben.) Und falls Kollege Z. hier vorbeischaut: Der hat vergessen, seinen üblichen Dienstagswunsch anzugeben, aber wir haben daran gedacht.

3 Antworten auf „Ferienende 2007 (2)“

  1. Hoffentlich wissen die lieben Kollegen eure Umsicht überhaupt zu schätzen! ;-)
    Schönes Ferienende wünsche ich.

  2. Ein Klassiker an meiner ‘alten’ Schule war: “Freibier!”
    Es war aber auch nur von sog. Wunschzetteln die Rede…

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