Erst mal kurz erholen (und Stöckchen)

Schöne Ferien miteinander! Auf meinem Fußboden sind bereits zwölf kleine Stapelchen mit Arbeiten für die Ferien, auf dem Schreibtisch ist ein weiterer, der wohl biszum Schuljahrsende wachsen wird und zwei kleinere, bei denen noch Hoffnung besteht. Dazu die vielen Blog-Ideen in meinem PDA und immer noch meine Notizen aus Dillingen. Aber schön, auf die Arbeit freue ich mich.

Jetzt ist erst einmal Feierabend. Essen gehen mit Frau Rau, mir erzählen lassen, was die Woche in der Arbeit los war und selber ein paar Anekdoten aus der Schule loswerden. Die Woche haben wir uns wenig gesehen, und gestern abend war ich zu rechtschaffen müde für viel Konversation.

– Zum Abschluss noch ein Stöckchen, dass seit einigen Tagen bei mir liegt, weitergereicht von doireann.

1.) Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4.
“über lange Zeit hin bei einer Handvoll solcher Bildungen geblieben”
Dieter E. Zimmer, Redens Arten. Das liegt auf dem Tisch, weil ich einen Aufsatz “Das brüderliche Du” wiederlesen will, in dem es darum geht, wer sich bei uns wann und warum duzt.

2.) Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
Schulhefte, PDA oder Kaffeetasse.

3.) Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?
Hm. Gestern abend. C.I.S., aber vor dem Ende ausgeschaltet und ins Bett gegangen.

4.) Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
Absolut gar nichts. Ich mache das ab und zu eh, dass ich mal lausche oder schaue, was gerade nicht in mein Bewusstsein vordringt. Im Moment ist es nicht mal das Ticken des Weckers ein paar Meter von mir, sicher das lauteste Geräusch. Ich wohne ruhig.

5.) Wann hast Du den letzten Schritt nach draußen getan?
Heute morgen Richtung Schule. Oder am Nachmittag, Gegenrichtung.

6.) Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?
Wegbeschreibung zum Restaurant gesucht, zwölf Stapelchen auf dem Fußboden rechtwinklig ausgerichtet.

7.) Was hast Du gerade an?
Jeans, weißes T‑Shirt, drüber hellblauer Pullover. Birkenstock-Sandalen… da bitte, ich hab’s gesagt. Das wollte keiner wissen, warum stellt man auch solche Fragen! Werden doch glatt die ganzen Leser desillusioniert bei.

8.) Hast Du letzte Nacht geträumt?
Nicht so, dass ich mich daran erinnern kann. Tu ich fast nie.

9.) Wann hast Du zum letzten Mal gelacht?
Das war wohl heute vormittag. Ich glaube, bei einem Blick ins Schulportfolio. Ein Schelm, wer sich anderes vorstellt als ein freundliches, verständnisvolles, anerkennendes Schmunzeln.

10.) Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem Du Dich gerade befindest?
Ah. Eine riesengroße Weltkarte. Das hatte ich mir lange gewünscht, aber jetzt schaue ich sie doch wenig an. Ein Kinoposter hinter Glas (Geschenk von Frank); eine japanische Tuschzeichnung (hinter Glas); eine Collage von Fotos von mir, die Frau Rau vor fünfzehn Jahren gebastelt hat (hinter Glas, Gott war ich da schlank); eine Collage von Fotos von Frau Rau und von mir (aus einer Fingerfarbenphase, lange Geschichte, hinter Glas).

11.) Hast Du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
Ich kann mich nicht an etwas erinnern.

12.) Was hältst Du von diesem Quiz?
Hm. Ich mag Stöckchen, aber lieber, wenn sie ein Thema haben.

13.) Was war der letzte Film, den Du gesehen hast?
Kino? Stardust.

14.) Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich Multimillionär wärst?
Weiß nicht. Kein Auto. Das Bad renovieren lassen? Am liebsten würde ich das Geld Frau Rau geben, die soll irgendwas damit machen. Aber vermutlich würde ich mir erst mal lange Gedanken machen, was ich mit dem Geld anfangen sollte. Ein Häuschen in England? Ja, das am ehesten.

15.) Sag mir etwas über Dich, was ich noch nicht wusste.
Ich war mal Mitglied in einem Fußball‑, in einem Schach- und in einem Judo-Sportevrein.

16.) Wenn Du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
Die Prämisse hinter der Frage ist für mich so wenig vorstellbar, dass ich keine Antwort geben kann.

17.) Tanzt Du gerne?
Ja.

18.) George Bush!
Das ist keine Frage.

19.) Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?
Das soll sich jemand anderes aussuchen.

20.) Und einen Jungen?
Das soll sich jemand anderes aussuchen.

21.) Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
Ja, wenn mich jemand mitnehmen würde. Allein bin ich zu träge.

22.) Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?
“Ich glaub’s immer noch nicht.”

23.) Drei Leute, die das hier auch beantworten sollen.
Ich bin kein großer Weitergeber, fürchte ich. Merkt man schon bei der Frage mit den Kindernamen. :-) Aber wenn sich jemand bedienen möchte, nur zu!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.