Verlorene Links

Ich lese regelmäßig die Blogs in meinem Feedreader (ein Ausschnitt hier). Die meiste Zeit über lasse ich um die fünfzehn Artikel als ungelesen stehen, weil ich die bald mal noch kommentieren oder etwas dazu schreiben will. Aber dann rutschen die doch immer weiter nach hinten und ich komme nicht dazu.

Deswegen jetzt mal kurz und gesammelt:

  • „Zeitungen müssen Prüfungsthema in den Schulen werden“ fordert die Jahrestagung der Nationalen Initiative Printmedien, neben mehr Geld. Denn:

    Junge Menschen lesen heute immer weniger Zeitungen und Zeitschriften. Im Zentrum ihrer Mediennutzung stehen elektronische Angebote. Mit dieser bereits seit langem zu beobachtenden Entwicklung geht ein signifikanter Rückgang des Interesses von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an politischen und gesellschaftlichen Fragen einher. Das ist der Demokratie langfristig abträglich.

    Der Zusammenhang ist an den Haaren herbeigezogen. Im Gegenteil, ich glaube, die elektronischen Angebote machen den Einstieg in politische und gesellschaftliche Fragen viel leichter und dienen der Demokratie langfristig.

  • ixsi berichtet über eine Online-Fortbildung – Lehrer zu Hause mit Kopfhörer und Mikro. Klingt nach einem Konzept, das funktionieren kann.
  • „Aus Panik angepasst und unter Selbstkontrolle“ (via Sven Scholz) – die Telepolis-Interpretation einer Jugendstudie des Marktforschungsinstituts Rheingold. Jugend von heute und so. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Vielleicht mal die Deutsch-Oberstufe fragen?
  • Improv Everywhere macht aus Coney Island ein Black-Tie-Beach-Erlebnis: Damen und Herren in Abendgarderobe tummeln sich am Strand, bauen Sandburgen, gehen schwimmen, lassen sich eingraben. Sehr schöne Fotostrecke dort.
    Ich würde das wohl nicht erwähnten, erinnerte mich das nicht an jenen jungen Mann, der letztes Jahr in Brighton mit einer Ente auf dem Kopf aus dem Ozean heranschwamm und ebenfalls Abendanzug trug. (Und Flossen.)
  • Maik Riecken schreibt sehr konkret über Benutzen von – für die Öffentlichkeit zum Großteil nicht zugänglichen – Blogs, in denen Schüler jeweils einer Klasse ihre Texte einander zugänglich machen und kommentieren. Thema Partnerfeedback und Überblick.
  • Und nach 19 Jahren sprechen können. Eine schöne Erfolgsgeschichte aus einer Schule für Menschen mit geistigen Behinderungen.

Bleiben noch 130 als Favoriten markierte Beiträge, die teilweise schon Jahre alt sind, die aber immer noch kommentiert werden wollen.

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