Schöne Lieder

Schon mal verlinkt, aber nichts daraus geworden, deshalb jetzt eingebettet: Jonathan Coulton, „The Presidents“.

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Washington came first and he was perfect,
John Adams kept us out of war with France
Jefferson made a Louisiana Purchase
In 1812 James Madison kicked the British in the pants
James Monroe told Europe they could suck it
John Quincy Adams looked just like his Dad
Andrew Jackson got rid of all the Indians
Van Buren served one term but he wasn’t bad

Sollen die Europäer mal nicht so spotten über die geschichtslosen Amerikaner. Der Ton ist nicht so besonders, ich habe außerdem noch eine schönere Liveaufnahme.

Vielleicht kann man etwas im Englischunterricht damit machen. Ich habe mal als Teil eines Wikiprojekts den Text ausgegeben und zu den meisten Zeilen Links gesetzt, hinter denen die Schüler dann eine Erklärung zu der Zeile schreiben sollten. (Nach Recherche zum Thema natürlich.) Ich bin mir aber nicht sicher, was das gebracht hat.

  • Klar, die Schüler sind weg von der Straße und beschäftigt, noch dazu mit einer gewissen Freiheit. Das kann nie schaden.
  • Die Schüler haben gelernt, dass Man Gemeinsam An Einem Projekt Arbeiten Kann. Aber eigentlich ist dazu so ein Liedtext zu klein, jeder Schüler weiß, dass das im Prinzip eine Aufgabe für eine Einzelperson ist. Hat ja auch nur einer geschrieben, den Text.
  • Jeder Schüler hat sich ein oder zwei Daten aus der amerikanischen Geschichte etwas näher angeschaut. Kann auch nicht schaden. Ist vermutlich das Lohnendste an der Aufgabe.
  • Die Schüler haben einen vagen Eindruck davon bekommen, dass die USA eine Geschichte haben. Kann auch nicht schaden. Die besseren Schüler wussten das wohl vorher schon.
  • Selbstständiges Recherchieren, na ja, okay.
  • Was man eigentlich an dem Lied sieht: dass für das Verständnis von Texten aus einer anderen Kultur viel Faktenwissen nötig ist – Fakten, die Mitglieder dieser Kultur zu einem ordentlichen Teil kennen und man selber nicht.

Diese Wiederaufnahme eines Lied aus alten Fry&Laurie-Tagen ging auch schon durch die Blogs, ich hab’s aber noch nicht hier gehabt. Hugh Laurie ist klasse.

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7 Thoughts to “Schöne Lieder

  1. Das optische Pendant zum Lied: Eine begehbare „Präsidentenliste“ steht nicht weit vom Mt. Rushmore in einem hübschen Parkgelände http://www.presidentspark.com
    Wirkte auf uns schon etwas merkwürdig, v.a. als wir versuchten, uns so etwas mit Heuss, Lübke, Heinemann (oder Adenauer, Erhard, Kiesinger…) vorzustellen.

  2. Fry & Laurie… Das bedeutet, es könnte hier jemanden geben, der meine Vorliebe für „Peter’s friends“ teilt?! (Die Folgefrage könnte dann sein, ob es unter Englischlehrern eigentlich einen Dankbarkeitsreflex gegenüber Kenneth Branagh gibt…)

  3. Aber klar, „Peter’s Friends“ müsste doch wirklich jeder mögen. Wie sie am Klavier sitzen und „The way you look tonight“ singen. Und überhaupt, die Schauspieler. Ausgesprochen schöner Film.
    Kenneth Branagh hat es sich zwar seit „Frankenstein“ mit mir verscherzt, aber die Filme davor sind sehr gut. Und jetzt führt er Regie bei „Thor“ (2011), dem Marvel-Superhelden. Das kann eigentlich gar nicht gut werden. Dachte ich bei „Iron Man“ aber auch.

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