Informationen zur Lernförderung im Rahmen des Bildungspakets für hilfebedürftige Kinder

Neulich kam ein Schreiben mit „Informationen zur Lernförderung im Rahmen des Bildungspakets für hilfebedürftige Kinder“ an die Schulen. Es gibt jetzt ein Formblatt, mit dem wir Förderungsbedarf bestätigen können (regulär dann, wenn das Vorrücken mindestens gefährdet ist und das nicht auf eigenem Verschuldem beruht), und danach kann dann das Jobcenter oder die Stadt den Nachhilfelehrer bezahlen.

Ich frage mich manchmal, wie viele Kinder aus Familien mit, sagen wir, Harz-IV-Unterstützung in unseren Klassen sind. Ein Beitrag im Reliblog hat mich auf eine Statistik verwiesen: bundesweit sind es 20,2 Prozent, in Bayern 7,4 Prozent. (Andere Zahlen hier da sind es 16%.) Das sind mehr, als ich gedacht hätte. An meiner Schulart (dem Gymnasium) sind es sicher weniger, wie man seit PISA weiß, aber einige müssten schon dabei sein. Dafür sind wir dann schon großzügig, was etwa Lektüregeld oder Taschenrechner oder Ausflüge betrifft. Für die meisten Eltern ist das finanziell auch kein Problem, und wenn da Einwände kommen, geht es manchmal eher ums Prinzip. Aber zehn Euro hier und fünf Euro da sind bei Harz IV eine Menge.

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