Aus meiner Schulzeit: Mein Aufsatzheft

Noch mehr gefunden: ein Aufsatzheft.

Interessant finde ich, dass von allen Aufsätzen darin zwei Versionen existieren – jeweils eine sorgfältig überarbeitete Fassung, in der nicht nur die Rechtschreibfehler verbessert wurden, sondern mehr geändert wurde.

Abgedruckt auch einer meiner Aufsätze. Ich kann mich sogar daran erinnern, dass er mir peinlich war – der Lehrerin gegenüber, den Eltern, mir selber? Das weiß ich nicht mehr. Eine rechte Räuberpistole, ich hatte wohl am Tag zuvor etwas Aufregendes im Fernsehen gesehen.

Weil es sonst nirgendwo hinpasst: Kunst aus der 7. und 8. Klasse am Gymnasium:

Der Linolschnitt zeigt unverkennbar Frankensteins Monster mit einem Raben auf der Spulter, wie es durch einen Zaun bricht. Die Zeichnung entstand nach einem Foto des Hauses irgendwo in upstate New York, in dem Onkel, Tante und drei Cousins wohnten. Sehr auf dem Land, mit Hunden, freiwilliger Feuerwehr, Bienenkörben, alten Gold-Key- und MAD-Comics auf dem Speicher. Bei Bild drei bestand die Aufgabe wohl darin, einen besonders dynamischen Eindruck zu erzeugen. Ich merke den Einfluss der Captain-Future-Fernsehserie.

Irgendwo liegt auch noch die Auswertung eines Persönlichkeitstests aus dem Grundkurs Psychologie in der Oberstufe. Aber den finde ich nicht, da habe ich wohl mal zu gründlich aufgeräumt. Irgendwo ist er aber noch.

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