Warum man mich mit elektrischen Geräten nicht allein lassen sollte

Ich habe mich heute morgen beim Rasieren geschnitten. Aber nicht in die Haut, sondern in den Bart. Ich dachte, ich hätte meinen elektrischen Bartschneider auf 3mm eingestellt, hatte aber im Halbschlaf auf Ratzfatz-Ganzweg gestellt. Und schon war die eine Hälfte des Bartes ziemlich ab.

Für immer sollte er ohnehin nicht bleiben, aber ein paar schöne Fotos und vor allem ein strategisches Abnehmen des Bartes nach und nach waren schon geplant.

Ein Gutes hat das ja. Ohne diesen Zwischenfall würde ich nie so herumlaufen:

War aber noch nicht aus dem Haus damit.

Ich versuche, in den nächsten zwei Wochen den Rest nachwachsen zu lassen.

11 Thoughts to “Warum man mich mit elektrischen Geräten nicht allein lassen sollte

  1. Wie ich neulich bei einem versoffenen Gespräch mit alten Freunden festgestellt habe, bei dem auch persönlichere Themen aufs Tapet kamen: Wenn ein Mann seinen Bart abnimmt, lässt er immer drei Finger breit unter der Nase stehen, kämmt sich die Haare in die Stirn und gestikuliert debil vor dem Spiegel herum. Immer.

    Danach kommt der Rest natürlich vor Verlassen des Badezimmers auch noch weg :-)

  2. Also sooo schlimm ist das ja jetzt auch nicht! Zumindest der Blick von schräg unten kommt doch recht verschmitzt.(Ohne Bart wäre natürlich noch besser, das mit dem Informatiklehrer schoss mir auch sofort durch den Kopf.) Der zweite Gedanke war dann allerdings, dass es wieder Zeit wird, in die Schule zu gehen. In den letzten Tagen wurde definitiv zu viel zum Thema Aussehen gebloggt :-)

  3. Echt, so sehen Informatiklehrer aus? Dann muss ich ja noch mal darüber nachdenken. (Till: meine letzte Bartabnahme ist knapp fünfundzwanzig Jahre her. Kann aber schon sein.)

  4. Zeige das Bild gerade unter Kolleginnen herum. Kommentare reichen von Aaaargh! bis „Wie so’n Mexikaner“.

  5. Naja, Informatiker scheinen immer so ein Ding mit ihren Bärten zu haben. Aber ich weiß auch nicht, ob diese These wirklich hält, vielleicht kenne ich einfach auch nur eigenartige Informatiker?

  6. Mein Eindruck ist, dass es auf jeden Fall eine Generation von Informatiklehrern gibt, die alle Vollbart trägt und oft karierte Hemden anhat. Die Schrauber.

  7. Stimmt. Die folgende Generation wird diejenige mit langen Haaren, Rollenspielaffinität und Metal-T-Shirts sein. Das wird lustig.

  8. Üüüüübrigens, auch wenn das jetzt hier nicht ideal hinpasst:
    Ich komme zwar erst nächstes Jahr ins Ref, baue mir aber gerade nebenbei ne Art Datenbank mit guten Aufgaben für Mathe und Englisch auf, um einfach nicht mit gar nix zu starten. (Ob das Sinn macht, weiß ich nicht.)
    Und du bist doch Englischlehrer: Kennst du irgendwelche tollen Quellen, die man online ausrauben könnte? Oder Bücher, die du empfiehlst (würde ich mir einfach ausleihen und reingucken und mir dann merken)?
    Wäre klasse.

  9. Für Englisch solltest du bei Jochen stöbern und mitlesen: http://www.jochenenglish.de/
    Dann gibt’s bei Cornelsen „Die Fundgrube für den Englisch-Unterricht“.
    Und es gibt eine Mailingliste für Englischlehrer, da einfach mitmachen und erst mal mithören.

    Noch nicht sehr verbreitet, aber löblich: OER Commons – Open Educational Resources, für alles mögliche:
    http://www.oercommons.org/search?f.search=english

    Meine Delicious-Links sind nicht besonders gepflegt: http://www.delicious.com/HerrRau/englisch – ich werde jetzt im vierten Jahr hintereinander kein richtiges Englisch mehr unterrichten.

    Aber hauptsächlich: erst mal keinen Kopf machen. Quellen und Ideen gibt es online viel mehr, als man je nutzen kann. Schüler kennen und verstehen lernen, Erfahrungen sammeln, danach klappt das auch mit den Methoden. Drei Viertel der Bücher, die man sich im Referendariat zulegt, braucht man nie. Na ja, vielleicht doch: querlesen und darüber nachdenken und herumspielen hilft immer.

  10. Danke dir dafür.

    Ich freue mich einfach darauf, bald endlich unterrichten zu dürfen. Dafür habe ich so lange gearbeitet, zumal eigentlich immer nur ins Klassenzimmer wollte. Und gleichzeitig hört man so dermaßen viel darüber, wie anstrengend das Ref ist, dass ich mich einfach vorbereiten möchte – und sei es nur mit einer guten Sammlung von Übungen. (Und damit, dass ich jeden Lehrer, der mir zu nahe kommt, über seinen Beruf ausquetsche^^)

    Jedenfalls: Danke für die Tipps.

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