Neue Sprachregelung bei der Externen Evaluation

Was vor sieben Jahren “Entwicklungsfelder” genannt wurde, darf jetzt endlisch “Schwächen” heißen. Stärken gibt es weiterhin natürlich auch.

(Link zum ISB)

(Was heißt schon neu – am Ende heißt das schon seit ein Jahren so.)

6 Antworten auf „Neue Sprachregelung bei der Externen Evaluation“

  1. Evaluation ist ein schwieriges Thema. Im Prinzip gut, in der Ausführung leidlich schlecht.
    Bei uns war es jedenfalls so, dass jede KollegIn besser für Evaluation qualifiziert war als das Evaluationsteam, bis auf den Herrn aus der Wirtschaft.
    Ähnlich steht es um die Schulentwicklungsteams. Wenn ich mir anschaue, wer da Hilfestellung geben soll …

  2. Ich glaube inzwischen, dass es auf die Durchführung und konkrete Rückmeldung gar nicht so ankommt. Ds ganze ist eine Gelegenheit, sein Haus ein bisschen aufzuräumen, weil Besuch kommt. Dass der Besuch danach sagt, wie ihm das Haus gefallen hat, ist nicht das Wichtige. Was man dann mit dem aufgeräumten Haus anstellt, bleibt eh der Schule überlassen.

  3. Das stimmt.
    Wir hatten überall beste Ergebnisse, bis auf ein Item.
    Wir baten das Staatl. Schulamt (grienend) um Hilfestellung bei der Bearbeitung dieses Punktes.
    Keine Reaktion.
    Die nächste Evaluation steht vor der Tür.

  4. Wie jetzt, ich habe mir mühsam über Jahre antrainiert, “Schwächen” als “Potenziale” aufzufassen und zu betiteln, und jetzt das?

  5. Weißt du, wann das noch als “Entwicklungsfelder” bezeichnet wurde? Auf der ISB-Seite sieht man gar nicht, dass aktuell die Sprache geändert wurden.

  6. Zumindest 2007 waren es noch Entwicklungsfelder. Das war, nach einer Probephase, die erste Runde der Evaluation; jetzt gibt es eine zweite, in der einige Punkte geändert wurden – ich nehme an, dass auch diese Formulierung dazu gehört. Wann genau die Phase begonnen hat, steht vielleicht irgendwo in der Broschüre.

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