Weihnachten I

Jahrelang habe ich Weihnachten dem Sekretariat ein bisschen geholfen, wenn es um Serienbriefe in Sonderformaten ging, insbesondere die jährliche Weihnachtskarte der Schule. Inzwischen gehen die Serienbriefe auch ohne mich, die Weihnachtskarte (Schülerwerke, von den Kunstlehrern ausgewählt) gibt es aber immer noch.

Was ich jahrelang übesehen habe: Natürlich schickt nicht nur meine Schule Weihnachtsgrüße an die Nachbarschulen, die Nachbarschulen schicken natürlich ebensolche an uns!

weihnachtskarten_2015

Die haben wir jetzt im Lehrerzimmer aufgehängt, an einer Schnur, so wie ich es aus England kenne. Da sind welche dabei von Grundschulen und Gymnasien, von externen Partnern der Schule, von Banken. Unterschrieben von der Schulleitung, manchmal auch von Schülersprechern, Schulleitung und Personalvertretern. Ich mag das ja. Einige wenige Kollegen murmeln etwas davon, dass das doch eigentlich unnötig ist, aber so viel Weihnachten muss schon sein!

(Wenn es das bei euch an der Schule nicht gibt: Mal nachfragen, ob die nicht doch irgendwo hängen.)

3 Antworten auf „Weihnachten I“

  1. Bei mir war der Aha-Effekt gerade genau umgekehrt. Ich sehe immer diese Karten am schwarzen Brett hängen, von der Sparkasse, der Firma fünfhundert Meter weiter die Straße runter, usw, und wundere mich, warum die uns ihre sterilen Weihnachtswünsche schicken. Jetzt weiß ich’s: Weil bei uns auch jemand solche Weihnachtsgrüße raushaut. Mal nachfragen…

  2. Tipp aus berufener Quelle: Immer ans ganze Kollegium adressieren, dann verlassen die Karten eher den inneren Zirkel und landen auch im Lehrerzimmer. Ichhabe schon Ideen fürs nächste Jahr, da gibt es einige P‑Seminar-Kontakte, die sich sicher auch gefreut hätten über eine Karte.

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