Filk

Nach der amerikanischen Volksballade „The Ballad of Jesse James“:

Sauron had some rings, they were very useful things,
And he only wanted One to keep.
But Isildur took the One just to have a little fun.
Sauron’s finger was inside it–what a creep!

CHORUS: Now, Sauron had no friend to help him at the end,
Not even an Orc or a slave. (Orc! Orc!)
It was dirty Frodo Baggins that fixed his little wagon
And laid poor Sauron in his grave.

„Filk music“ hat wohl irgend etwas mit „folk music“ zu tun. Entstanden ist das, sagen wir mal, auf Fantasy- und Science-Fiction-Conventions: Es handelt sich dabei um Lieder, deren Text sich mit dem Fantasy- oder Science-Fiction-Thema des Cons beschäftigt.
Das kann zweierlei heißen: Es gibt einmal Lieder, in denen es um Cons und Fandom geht: Die Anreise, die Verpflegung, die Szene – etwa Come to the SF Con frei nach „Cabaret“, oder Bouncing Potatoes nach „Waltzing Mathilda“. Das ist aber oft nur mäßig interessant. Vor allem geht es nämlich um Lieder, die sich mit den Inhalten der Comics oder Science-Fiction-Serien beschäftigen: Traditionals und aktuelle Hits werden umgetextet. Etwa so:

(Ein Con sieht etwa so aus – das erinnert doch sehr an den Abi-Streich dieses Jahr – alles schon mal gemacht, vor fünfzehn Jahren:)

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Manche Filk-Musiker werden dann auch professionelle Künstler. Die Band „Ookla the Mok“ kommt aus der Filk-Szene und hat schon einige CDs verbrochen.

Meine zwei Lieblingslieder sind einmal Super Powers, in dem es um verschiedene Möglichkeiten geht, Superkräfte zu erlangen. Man kann es sich (neben weiteren Liedern) als mp3 hier herunterladen.

Außerdem gibt es da noch das köstliche Stop talking about comic books or I’ll kill you. Um dieses Lied wirklich genießen zu können, muss man wohl den Blick in den Augen seiner Liebsten kennen, der einem sagt: Es reicht.

„I’m gonna rearrange your face if you continue to debate whether Logan’s claws could pierce Steve Roger’s shield.“

Filk-Songbooks:
Swarthmore Warders of Imaginative Literature
The Virtual Filksing