Chaucer zum anhören und spielen

Bei weeklyreader gibt’s eine Seite zu den Canterbury Tales. Sehr plastisch grunzen da Schweine im Hintergrund. Viel Text, liebevoll aufgemacht und für Lernende zubereitet. Ich erwähne das vor allem deshalb, weil meine Chaucer-Aufnahme da als Illustration für Middle English genommen wurde. (Natürlich auf Anfrage und mit Erlaubnis.) Gern geschehen. Dazu stellt man ja Sachen ins Web.

The Whistler

1. Die Filme 2. Erste Folgen 3. Radio 4. Das Handy 5. Vergleichendes Kapitel 1: Die Filme Ich bin der Whistler. Niemand kennt mein Gesicht. Ich weiß viele Dinge, denn ich wandere durch die Nacht. Ich weiß viele seltsame Geschichten. Ich weiß die tiefsten Geheimnisse von Männern und Fraue, die das Dunkle gesucht haben. Ja, ich kenne ihre unbeschreiblichen Ängste, von denen sie nicht zu sprechen wagen. Dazu eine Silhouette unter einer Straßenlaterne oder ein Schatten an einer Hauswand: Ein Mann im Mantel mit Hut. Und dann pfeift er eine ungewöhnliche Erkennungsmelodie und erzählt eine Geschichte – eine seltsame Geschichte …

Geoffrey Chaucer, The Canterbury Tales

Als ich in der 11. Klasse war, hielt unser damaliger Englisch-Referendar Peter Ringeisen eine Stunde zu Geoffrey Chaucer. Eigentlich war es nur eine halbe Stunde: Ich habe gerade das Arbeitsblatt von damals herausgekramt; die linke Hälfte ist altenglisch, die rechte der Anfang eines mittelenglischen Chaucer-Textes, den ich heute noch auswendig kann. Das muss mich damals sehr beeindruckt haben. Ich hab dann auch später sowohl im Englisch- als auch im Deutsch-LK jeweils eine Stunde zu Chaucer gehalten, unter anderem mit den weiter unten stehenden Texten. Geoffrey Chaucer lebte von etwa 1340–1400 in England. Er arbeitete am Hof, war Page und beim …