Matheklausur

Heute habe ich für einen erkrankten Kollegen dessen Mathematikklausur (80 Minuten) beaufsichtigt. Mein Leben kann nicht sehr aufregend sein: ich fand es bereits interessant, mal kariertes Papier auszuteilen statt liniertem wie bei meinen eigenen Fächern. Als Schüler habe ich viel lieber auf kariertem Papier geschrieben, auch in Deutsch oder Englisch, und wenn ich heute einen Notizblock habe, dann ist der auch kariert und nicht liniert.
Mindestens ein Deutschlehrerkollege könnte mit kariertem Papier überhaupt nicht arbeiten. Vielleicht frage ich die anderen mal.

Bei der Klausur habe ich dann auch einige der Schüler wiedergesehen, die ich am Tag zuvor bei meiner Leistungskursstunde vermisst hatte. Einige waren wirklich krank, sind es noch immer – aber bei unserer Kollegstufe ist es weit verbreitet, sich am Tag vor Klausuren krank zu melden und zu Hause zu bleiben, um auf die Klausur zu lernen. Bringt das bei Mathe überhaupt was? Und wär’s nicht, äh, einfacher, im Unterricht besser mitzuarbeiten? (Ja, ja, ich weiß. Typisch Lehrer.)

3 Antworten auf „Matheklausur“

  1. Na sag mal *lach*, natürlich bringt es etwas für Mathe zu lernen, bin nämlich Mathelehrerin.
    Algorithmen können schon weiterhelfen und diec kann man lernen.
    Außerdem bringt das Rechnen von Übungsaufgaben etwas.

  2. Ich meinte das Lernen am Tag zuvor, im Gegensatz zum Kapieren und Üben in der Zeit vorher. Ich war ein wenig fleißiger, aber zuverlässiger Schüler mit Mathe im Grundkurs-Abi – und für Mathe musste ich deshalb nicht viel lernen. Ein paar Formeln auswendig können, Prinzipien verstanden haben: Aber ein Lernfach schien mir Mathematik nicht zu sein. Bei Deutsch und auch Englisch glaube ich das auch. Üben bringt was, aber Lernen? Na gut, hab ich wieder was gelernt.-

  3. Dass mit dem karierten Papier geht mir genauso. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen linierten Block gekauft hab. Meine Schrift passt sich den Linien an, und da ist kariert einfach ökonomischer.

    BTW. das neue Design gefällt mir gut.

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