Mode am Telefon

Gerade eben hat mich eine Dame mit leichtem englischen Akzent telefonbeumfragt zum Thema: Markenmode. Welche Marken ich denn kenne, und trage, und was mir an Kleidung wichtig ist, und was ich mit den Marken assoziiere, und wofür ich mein Geld ausgebe.

Wenigsten hat sie mich ernst genommen und mir alles geglaubt.

Auf ihre Frage: “Was lesen Sie in Ihrer Freizeit?” gab sie sich mit der Antwort: “Bücher” zufrieden. Ich hatte ihr eine detailliertere Antwort angeboten.

3 Antworten auf „Mode am Telefon“

  1. Sind solche Umfragen bei Menschen die älter als 18 Jahre alt sind überhaupt sinnvoll?

  2. Na, dann viel Spaß mit dem baldigen Anruf des “Nachtelefonierers”, der demnächst einen Modeberater ins Haus schicken will, oder mit der Katalogflut, passend nach den Verbraucherwünschen zusammengestellt, die (falls die Adresse mit der Telefonnummer in Einklang gebracht werden kann) demnächst ins Haus flattert.
    Meine Erfahrungen mit den Telefondrückerkolonnen, die die Callcenter ganz Europas besiedeln und aus Irland oder sonstwoher anrufen, um mich per Umfrage nach meinen Wein-Trinkgewohnheiten zu befragen oder mein Heizverhalten zu erfahren oder mich über den Härtegrad meines Leitungswassers aufzuklären, haben dazu geführt, dass ich recht patzig werde (ansonsten gar nicht meine Art).
    Wie’s weitergeht, können Sie ja hier berichten, vielleicht ist meine Schwarzmalerei ja auch unbegründet…

  3. Ach, das wird wohl halb so wild. Ich hatte auch schon mal eine Käseumfrage, da wollte mir man danach tatsächlich einen eigenen Korb zusammenstellen. Da bin ich auch böse geworden. Bei der Umfrage gestern ging’s aber wirklich nicht um mich als Kunden: Wie sehr ich bestimmte Marken mit männlich/weiblich assoziiere, mit cool/uncool, amerikanisch/nicht amerikanisch. Da ist es mir immer noch lieber, die Umfrager geraten an mich.

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