Das ist wissenschaftlich

Übers Wochenende hat mich eine Studentin aus Edinburgh angemailt, die Englisch-Schülergruppen sucht, die ihr Programm – als Abschlussarbeit im Studiengang Artificial Intelligence – testen wollen. Heute war der letzte Schultag mit regulärem Unterricht und ich hatte eine Doppelstunde, also haben wir das gerade noch hingekriegt.

Aber eine Doppelstunde braucht man auch, wenn das zeitlich funktionieren soll. Details will ich ja nicht ausplaudern: Ich stelle mir das so vor, dass es auch in der glamourösen Welt der Künstlichen Intelligenz Industriespione gibt, und undurchschaubare Männer in weißen Laborkitteln mit einer Stahlklaue statt Hand (“Dr. Claw, I presume”), galante Doppelagenten à la Clark Gable im Auftrag großer Konzerne, und fanatische Forscher auf dem Weg zu einem Roboter-Imperium.

– Jedenfalls mussten die Schüler die Software nutzen und korrekt mit Daten füttern. Die meisten haben aufgepasst und meine gedruckte Anleitung gelesen, bei ein paar anderen war die Konzentration zum Schuljahresende hin schon nicht mehr so groß. (Aber schließlich lesen auch meine Kollegen ihre Anleitungen mitunter nur halbherzig durch.) Ursprünglich hatte ich der Klasse auch eine andere Abschlussstunde versprochen und musste das kurzfristig ändern. So fand ich das jedenfalls weit spannender. Vielen Dank jedenfalls, falls ihr das lest!

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