Trennwände

Wir haben zwei Koffer mit Trennwänden im Lehrerzimmer, die man buchen und ins Klassenzimmer mitnehmen kann, wenn die Schüler eine Prüfung schreiben.

 
Damit die Schüler sich besser konzentrieren können.
 

Es gibt die Trennwände in grau und in gelb. Die grauen, habe ich gestern von Schülern erfahren, machen depressiv, die gelben aggressiv.
Ob man die vielleicht bemalen könnte, so im Kunstunterricht?
Graffiti im Kleinformat vielleicht.

Nachtrag: Die abgebildeten Trennwände werden nicht mehr geliefert, andere aus Pappe gibt es unter dem Stichwort „Sichtschutz“ bei Timetex.

Und bei http://lele-gmbh.de/sichtblenden.html gibt es auch welche.

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51 Thoughts to “Trennwände

  1. das ist ja geil … vor allem kann man bei diesen geräten vorne richtig schamlos zeitung lesen, während die kinder ackern.

  2. Hat unser Lateinlehrer auch ohne Trennwände hinbekommen. Ganz demonstrativ. ;-)
    Habe ich noch nie gesehen, solche Wände.

  3. eine schöne Begründung „damit die Schüler sich besser konzentrieren können“ .
    Ich würde es übersetzen:es geht darum, das Anschreiben zu verhindern.
    Oder habe ich es falsch verstanden?

  4. Nein, das stimmt so wohl schon. Ich hatte überlegt, wieviel Leerzeilen um den Satz ich machen soll, um möglichst genau dem Tonfall zu entsprechen, den ich im Ohr hatte. :-)

  5. Wir haben so was auch, das hat ein Werklehrer mit Schülern zusammengebastelt, aus kleinen Holzstücken mit einer Vertiefung in der Mitte und grau-braunen dünnen Spanplatten. Die Jungens haben damit keine Probleme, vielleicht weil der Querstab nur in der Mitte steht und nicht wie bei euch am Ende die Arme beim Schreiben behindert.

  6. Bei uns heißen die SPICKNIX. (Schlimmes Wort – finde ich.)

    Wir haben – glaub ich – derer 8 oder 10 im Lehrerzimmer. Und die reichen oft noch nicht!!!
    Ich benutze allerdings davon keine. Nie!!
    Halte diese Dinger für absolut überflüssig. (Früher brauchte es die auch nicht – und ich bin NOCH nicht mal sooo alt!)
    Ich benutze, wie gesagt, die gelben Dinger jedenfalls nicht.

    Ganz im Gegenteil: Ich ermutige meine Schüler sogar – ironischer Weise versteht sich – zum Abschreiben. Denn: Jeder, den ich dabei erwische, erleichtert mir die Korrektur – dessen Arbeit muss ich zu Hause nicht mehr anschauen. Das sag ich den Schülern auch ganz unverblümt.
    Und: Es „nuzten“ in der Tat die wenigsten Schüler diese „Gelegenheit“ bzw. musste ich bisher nur sehr wenige des Unterschleifs überführen. (Und ich passe gut auf!)

    Und all diejenigen, die übersehen haben sollte …tja, die habens meiner Meinung auch „verdient“.
    Bei uns sind übrigens diese Dinger längst vollgeschmiert. Der Konzentration dienen sie auch nicht wirklich, was viele Schüler bestätigen werden.

  7. @A. Gohlke: Klasse Tipp – muss ich mir dringend merken! Ich ermutige immer a) zum aussschließlichen Abschreiben der richtigen Passagen (damit hat man durch Auswahl gezeigt, dass man es selbst konnte) und b) zum Anfertigen eines Spickzettels, den man aber vor der Prüfung aufessen sollte. Die Erstellung des Spickzettels hilft beim Sorttieren des Themas.

    Wenn die Trennwände aus Metall sind, würde ich noch Magnete anfügen, damit man seinen Spickzettel besser daranheften kann, oder einen Schlitz als Posteinwurf für Anforderungen von Tipps beim Nachbarn ergänzen.

    Könnte man die Dinger nicht am Pult aufstellen, damit man als Lehrer in Ruhe seine Zeitung lesen kann während einer Klassenarbeit? Oder bei Konfenzen vor seine eigene Nase – zur Förderung der Konzentration…

  8. Also ich bin nur der meinung, dass die Farben etwas unpassend sind…

    den Depressionen hat man bei dem Gedanken an zb Lateinschulaufgaben sowieso und Agressionen bekommt man auch gaaaaanz leicht…

    Also ich bin für andere Farben….z.B.: Roas oder mint oder so

  9. Unsere Schüler arbeiten an Einzeltischen, die je nach Bedarf umgestellt werden können. Sie wissen schon, wie sie für die Arbeiten angeordnet werden sollen.
    Dann habe ich in Unter-und Mittelstufe zwei Gruppen. Es steh nicht drauf, ob man A oder B hat. Manchmal sind die Aufgaben nur umgestellt, oder mal ist ein „nein“ drin, sowas halt.
    Manchmal erwische ich welche mit ganz vorgeschriebenen Blättern. Da ist die Notenfindung stark erleichtert.
    In der Oberstufe schaue ich die Hefte vor der Arbeit durch, das reicht meistens. Die Aufgabenstellung ist so komplex, dass Abschreiben nichts bringt.
    Und wenn man noch den Zeitfaktor berechnet; dass eben so viel zu tun ist, dass keine Zeit bleibt für Expeditionen zum Nachbarheft, sind die Chancen gering.
    Ist es nicht so, dass solche Wände eher den Lehrer in Sicherheit wiegen?

  10. Hallo Ich, ich habe schon auf deine Meinung gewartet. Rosa oder mint, das schränkt die Möglichkeiten ein…

    Ich mag an den Trennwänden nicht, dass sie deutlich für ein Misstrauen der Lehrer den Schülern gegenüber stehen. Andererseits gilt das für alle anderen Lehreräußerungen zum Thema abschreiben genauso, und seien sie noch so freundlich.
    Es könnte sein, dass die Wände die Schüler behindern oder ablenken; ich glaube das nicht, aber das wäre ein Grund dagegen.
    Zu meiner eigenen Schulzeit habe ich noch Reste mitbekommen von: Stellt eure Schultasche auf die Bank zwischen euch.

    @croco: Ja, so ähnlich mache ich das auch mit dem Umstellen der Aufgaben und Ändern von wichtigen Kleinigkeiten, allerdings bin ich noch nie auf die gute Idee gekommen, das A oder B wegzulassen. Danke!
    In diesem Fall war mir aber auch das zuviel; der Test war eine angekündigte Grundwissens-Prüfung (zählt als mündliche Note) mit viel ankreuzen/ausfüllen und kaum Textproduktion, so dass man besonders leicht abschreiben kann.
    Nebenbei: Die Schüler haben gleich im Anschluss ihren eigenen Test vorkorrigiert, so richtig gleich mit Rotstift. Das hat die Endkorrektur enorm erleichtert; ich werde das öfter so machen.

  11. @croco: teilweise sind die Dinger natürlcih zur Beruhigung des Lehrers da. Einfache Sachen wie Stadtnamen oder MC – Kreuze sind halt leicht zu spicken, so gut kann man garnicht aufpassen.

    @HerrRau: Schonmal daran gedacht, dass die Schülersche Farbenlehre sich eher aus dem Unmut gegen diese Dinger allgemein speisen könnte? Zuerst waren die gelben da, da war das Problem die Aggression. Dann kamen die grauen. Was bei rosa die Ästheten sagen weiß ich jetzt schon…

  12. Ich glaube, dass die Trennwände Schüler erst recht noch reizen und sie diese als Kontrollsymbol der Lehrer sehen und sich unterdrückt fühlen. Sie würden sich ja auch nicht darüber beschweren, wenn es nur um die Farbe dieser zu Einzelarbeit zwingenden Abschirmungsgeräte ginge.

  13. Allerdings is das mit der gelben Agression auch bei den Lateinbüchern Cursus Continuus in der 7. Klasse gewesen…

    und ein beweis für die graue depression wäre die allgemeine Stimmung der Bevölkerung bei grauem Wolkenhimmel (oder seh nur ich, dass dann viele ziemlich mürrisch sind?)

    Noch ne möglichkeit wäre doch z.b.: hellblau

  14. So hier ne ganz interessante Liste zu den Bedeutungen der Farben:

    Farbbedeutung

    rosa: liebevoll, zart, süß
    weiß: jung, rein, unschuldig, originell
    gelb: offen, freundlich,LERNBEREIT (jetzt versteh ich diese Farbe, auch wenn ich immernoch mehr die Agressionen spüre ;-) ), schnell
    rot: aktiv, stürmisch, heiß, fordernd, mutig
    purpur: stark, kreativ, ausdrucksvoll,
    violett: geheimnisvoll, magisch, üppig
    blau: verträumt, gelöst
    silber: fern, ruhig, friedlich, kühl, passiv
    schwarz: absolut, total, unbeirrbar
    grau: ordentlich, elegant, leblos, alt, streng (na also das ist nicht ganz so gut)
    braun: gemütlich, natürlich, brav, aromatisch
    grün: konservativ, erhaltend, langsam, ausdauernd

  15. Sicherheitsmassnahmen bei Jugendlichen sind ehre ein Aufruf zum Nachbarn zu schauen. Aber Lehrer wiegen sich durch die Trennwände in Sicherheit und erwarten nichts böses mehr und wenn das passiert zeigen Schüler ihr wahres Gesicht.
    @Ich: Alles nicht so wirklich gut. Entweder sie tragen dazu bei das man mit den Gedanken abtrifftet oder sie machen Aggressiv oder Depressiv. Was noch ginge wäre weiß oder Purpur. Wobei die weißen nicht viel nützen würden und außerdem blenden würden.

  16. @ Laila-Liana: Wusstest du, dass man durch die gelben bei günstigem Licht durschauen kann?
    Vllt. geht das dann mit weißen noch besser ;-)…
    Außerdem kann man warscheinlich Spicker locker unten drunter durch schieben…

  17. @Ich: Ja wusste ich!
    Aber, dass mit den Einzeltischen ist besser als die Trennwände. NUR in test, NICHT im normalem Unterricht.

  18. Über die Farbe der Trennwände hab ich mir als Schülerin bisher keine Sorgen gemacht. Während der Ex bzw. Schulaufgabe ist man schließlich anderweitig beschäftigt..

    Nachdem die meisten in meiner Klasse unfähig zum Abschreiben sind [auch wenn man sich Mühe gibt und besonders deutlich schreibt :D], find ich spicknix gar nicht schlecht. Zum einen läuft man nicht in die Gefahr, dass der Lehrer einem das Blatt abnimmt; außerdem hat sich der ein oder andere schon überwunden und wirft wenigstens im Bus einen Blick ins Heft, um nicht ein vollkommen leeres Blatt abgeben zu müssen.
    [Auf jeden Fall sind die Dinger besser als eine Ex, bei der man sich ganz normal unterhalten kann. Die sind nämlich total lächerlich, und ich komm mir irgendwie ver****** vor. Ich mein, wozu setz ich mich nachmittags hin und lern? Ganz klar, dass ich mich auch lieber an den PC setzen oder sonst was machen würde. Solche Lehrer reizen mich (zu Laila-Lianas Kommentar)..]

  19. Schultaschen auf die Bank? Das war bei mir noch bis in die 7. Klasse hinein üblich, und das ist jetzt 7 Jahre her…

    Ich würde die Trennwände tafelgrün machen, halte ich für die förderlichste Farbe.

  20. Wir hatten einen extra Klassenarbeitsraum mit Einzeltischen unter dem Dach unseres Ex-Klostergymnasiums. Das war ein riesiger Raum und spicken war da einfach nicht drin.

  21. @Lena: Im Prizip sind solche Exen auch lächerlich, aber ich bin trotzdem froh wenn ich dann eine gute Note habe. Und es gibt immer einen der nicht gelehrnt hat und dem kann man dann helfen, sodass er nicht ganz miserabel abschneidet.
    Und hiermit ein Dank alle die mich immer gerettet haben. ICH möchte hier nimanden Namentlich nenen.

  22. @Laila-Liana: also nenn ICH ruhig namentlich…ICH hat dir glaub ich ziemlich oft aus der Patsche geholfen, aber da du jetzt nicht mehr in ICHs Klasse bist, kann ICH dir auch nur noch bedingt helfen (Buchstabieren mi ICH am Nachmittag) ;-)

  23. Herr Rau: Natürlich stehen die Trennwände für ein Misstrauen der Lehrer gegenüber den Schülern. Allerdings ist dieses in diesem Fall doch auch absolut berechtigt…
    Grundsätzlich war und bin ich – und das sage ich in meiner Eigenschaft als ehemaliger (zeitlebens eher mittelmäßiger) Schüler – kein Freund des Abschreibens. Es gab zu meiner Zeit, und gibt sicher auch heute, Schüler, die dadurch in Fächern, wo Lehrstoff und Lehrkraft Abschreiben zuließ, ihre Noten durchaus nennenswert verbesserten. Diejenigen, die tatsächlich lernen (oder „ehrlich versagen“), waren dann jedoch sprichwörtlich die Dummen.

    A. Gohlke: Den Namen „Spicknix“ hatten die Dinger schon im ersten Jahr an Ihrer (damals auch meiner) Schule, woher auch immer. Und vollgeschmiert waren sie in der Tat schnell :/

  24. Wir in der Steiermark (Österreich) haben seit kurzem auch so schöne Wände, allerdings in Orange und in Himmelblau…

  25. Pingback: Stefan Reisinger
  26. Erinnert irgendwie an Scheuklappen das Ding. Na wenigstens braucht ihr die nur während den Prüfungen ;-) Trotzdem völlig überflüssig!

  27. Ach herrje! Wieder eine interessante Maßnahme, um das Lernen nach dem „heimlichen Lehrplan“ zu befördern. Nichtintentionales Sozialisationslernen. Mich hätten als Schüler die Wände dazu gebracht, vor, während oder nach der Testsituation unermüdlich darüber nachzudenken, wie man sie umgehen kann. Wir hatten einen Lehrer, der war scharfsichtig aber schwerhörig. Seitdem können wir alle laut und deutlich sprechen, ohne die Lippen dabei zu bewegen. Das war aber offenbar nur Level 1 des „trotzdem-Abschreiben-Können“-Lernens. Zweifellos stellt die Erfindung der Trennwände eine weitaus höheres Anforderungsniveau für diese Fähigkeit: Level 2. Zum Erreichen des Levels 3 würde ich folgendes vorschlagen:
    Man stelle den Schulhof voll mit Dixi-Klos. Da ist es richtig schwer die Prüfung im „Trotzdem-Abschreiben-Können“ zu bestehen. (Nebenbei erledigt sich damit die schwierige Aufgabe, den Schulhof gestalten zu müssen. Und noch nebenbeier entlastet es von der mühsamen Arbeit, die Wände auf- und wieder abzubauen.)
    Herr Rauh, versuchen Sie doch mal zu „evaluieren“, welche spezielle Kompetenz Sie Ihren Schülern mit den tollen Wänden beibringen! Wenn sie lange genug eingesetzt werden, kommt bestimmt eine interessante, unbeabsichtigte, überraschende Fähigkeit dabei heraus. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis! ;-)

  28. Nochmal zur Farbe: Wir haben beim Hersteller schon angefragt, ob es die Wände nicht auch in transparent gibt …

    Aber im Ernst, ich finde die Wände ein gutes Hilfsmittel, das unsere Arbeit erleichtert.
    Es gibt eben Arbeiten und Tests, da kann man als Schüler gar nicht vermeiden, die Antwort des Nachbarn zu sehen. Nicht immer können da verschiedene Gruppen helfen.
    Und wenn ich mal nicht „wie ein Lux“ aufpassen muss, tut mir das auch gut. – Ich muss ja nicht gleich Zeitung lesen …
    Die Dinger sind leider relativ teuer. Aber ich finde sie trotzdem empfehlenswert, da sie unseren Arbeitsalltag erleichtern und Entlastung können wir doch alle gebrauchen, oder?

  29. Hallo,
    unser Kollegium würde gerne solche Trennwände anschaffen. Ich habe bereits im Internet gesucht, kann aber leider keine Seite finden, woher man diese beziehen kann. Könntet ihr mir weiterhelfen?
    Danke für eure Hilfe.

  30. Wenn ihr alle lehrer seid,dan glaubt ihr doch nicht wirklich das man damit was verhindern kann oder?Als schüler find ich solche teile ganz praktisch,der lehrer is nich mehr so aufmerksam und guckt nach und so kann man dan spicken.Achja tipp zum spicken:Vor der arbeit rund ums pult 1centstücke unauffällig verteilen dan bückt sich manch ein lehrer so oft das man durchgehend abschreiben kann =P.abgucken wird allerdings auch nicht mehr oft gemacht,der nachbar weiß meistens auch nich mehr als man selbst deshalb tauscht man lieber seine spicker aus oder wie wir das immer machen gleich die ganzen arbeiten.Namen schreibt man eh erst am ende der stunde drauf

    Rächtschreibfälher dürft ihr bei ebay verticken

  31. 1) das ist der größte Schei* den ich je gehört / gesehen habe
    2) ich denke nicht das man sich bei grün,gelb oder lila besser oder schlechter konzentrieren kann … das erinnert an pferde mit scheuklappen!!!!!
    3) und frage!!!: wofür gibt es klausur A und B ????

    liebe lehrer verbringt eure zeit mit was anderem als mit solchen hoch inteligenten ideen!!!

  32. Hallo!
    Auf
    http://pultteiler.eu lesen wir: Tag für Tag werden an unseren Schulen Schularbeiten, Informelle Tests, Kontrollarbeiten, Diktate etc. abgehalten. BEI DIESEN ARBEITEN WOLLEN UNSERE SCHÜLER KONZENTRIERT, UNGESTÖRT UND RUHIG IHRE LEISTUNG ZEIGEN.
    Soll heißen die Schüler sind es die den Pultteiler wollen oder was??? Aber gut, ich hab früher auch oft keine Hausaufgaben gemacht, nur dem Lehrer zu liebe, um ihm das korrigieren zu ersparen. Ich würde auch nie behaupten das ich irgendwann faul geworden bin, ich hab lediglich meine Leistung „angepasst“. Ein ausgelasteter Lehrer macht sich über solchen Quatsch wie Trennwände oder „Schülerrücken“ wohl kaum Gedanken, hat auch wohl keine Zeit/Lust/Nerven um 2 verschieden Klassenarbeiten zu erstellen.

    Gruß Sven

  33. Bitte, wo haben Sie diese Trennwände gekauft!
    Bin selber Lehrer und finde sie im Internet nirgends!
    Mit freundlichen Grüßen, Edith Floszmann

  34. Bei uns hat die Werkenlehrerin zwei Klassensätze herstellen lassen.

    An meiner ersten Schule gabs die aus Pappe in jedem Klassenzimmer und die Schüler „durften“ sich darauf verewigen – ich hab da in einer Ex immer drüber gelesen…“Ethik2.3.1997″…“Mathe stinkt“…“blöde Ex“ und vieles mehr.

  35. Schön, ist doch viel besser als auf den Bänken. Dauerhafter als Erz, hat man auch immer wieder zu lesen. Hat was von Gekritzel an Kerkerwänden, da könnten geistreiche Schüler sich bewähren.

  36. Ich als Schüler habe prinzipiell nichts gegen Trennwände, aber ich mag die gelben deutlich lieber als die grauen. Und zumindest von einer Banknachbarin weiß ich auch, dass sie lieber zwischen den gelben Dingern eingeklemmt ist. Besonders die grauen werden nämlich tatsächlich unangenehm, wenn man links und rechts eine hat. Solange nur auf einer Seite eine Wand ist und auf der anderen einfach ein Abstand zum nächsten Tisch ist, sind die kaum kein Problem. Und gelb ist doch einfach die schönere Farbe.
    „Verziert“ sind die meisten bei uns eher mit Kleeblättern und „Viel Glück“ als mit irgendwelchen Beleidigungen, das finde ich manchmal sogar ganz nett :)

    Trotz der Trennwände abzuschauen ist übrigens gar nicht so schwierig, man muss sich nur weit genug zurücklehnen (und/oder Kippeln) und am besten die Wand nicht wie vorgesehen in die Halterung stellen, sondern 10 cm weiter nach vorne. Fällt kaum einem Lehrer auf und beschert eine extrem viel bessere Sicht. Dann noch den Nachbarn einmal treten, damit er seinen Arm wegnimmt und das Blatt richtig hinlegt und schon ist das Abschreiben leichter als ohne Trennwände. Weil der Lehrer nicht so genau guckt.

  37. Ich will ja nix sagen, aber wir verwenden die Trennwände schon länger und ich finde Abschreiben wird damit wesentlich einfacher. Wir lachen schon immer alle, wenn wieder ein Lehrer den Koffer anschleppt :D

  38. Diese Trennwände sind quatsch. Ich kenne das doch von früher wenn der Lehrer sagte: „Bitte einen Ordner oder Buch auf den Schreibtisch zwischen euch stellen, wir schreiben jetzt einen Test.“ Anstatt Trennwände sollte man Einzel Schreibtische anschaffen, wenn man ernsthaft abschreiben verhindern will.

  39. Guten Tag,
    Ich arbeite seid Jahren mit den Trennwänden, finde sie super, und soll nun einen weiteren für unsere Schule besorgen, dummerweise, weiß ich nicht mehr wo man die erwerben kann und der Link „oben“ ist tot.
    Ich kann mich lediglich erinnern, dass es eine Firma in der Schweiz oder Österreich war.

    Wäre für Hilfe sehr dankbar
    Tobi

  40. Hm, der Link oben ging nach Österreich – die Firma gibt es jetzt wohl nicht mehr. Bei Timetex oben gibt es welche aus Pappe.

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