Pi-hole in den Ferien, und weiteres

Angeregt durch diesen Blogeintrag und weil ich ohnehin einen gerade ungenutzten Raspberry Pi herumliegen habe, habe ich jetzt endlich auch einmal Pi-hole ausprobiert. Das ist eine Möglichkeit, störende Werbung auszublenden.

(Monitor und Maus/Tastatur sind nur beim Installieren dran, danach brauche ich die ja nicht mehr.)

Also: Wenn ich im Browser einen Adblocker habe, filtert der mir Werbung heraus, mehr oder weniger. Im Handy geht das allerdings schwieriger, und gegen die Werbeanzeigen innerhalb von Apps (wenn man Apps verwendet, die Werbung anzeigen) kann man so gar nichts machen.

Pi-hole geht die Sache anders an. Dazu muss man wissen, was der DNS (Doman Name Service) ist. Das ist ein Dienst, der dafür sorgt, dass ich in die Adresszeile „https://facebook.com“ eingeben kann und dann tatsächlich auch bei der Adresse „157.240.8.35“ lande, was die tatsächliche Adresse von Facebook ist. Dazu ist bei meinem Router die Adresse eines DNS angegeben, natürlich in Form einer IP-Adresse, weil ich die sonst ja nicht finden würde. Wenn ich „facebook.com“ abschicke, geht das erst an den DNS, der packt die richtige Nummer dazu, so dass die Anfrage auch wirklich an 157.240.8.35 geht.

(Welcher DNS in meinem Router eingestellt ist, hängt wohl von meinem Internetprovider ab und was mir der gesagt hat. Ich kann auch einstellen, dass ich automatisch den DNS verwende, denn der Provider vorschlägt. Dann sehe ich die tatsächliche DNS-Adresse vielleicht nicht.)

Das ist eine sehr wichtige Aufgabe. Wenn der DNS manipuliert ist oder betrügt, kann ich brav oben „facebook.com“ oben eingeben und lande dann doch bei einer anderen Adresse – die möglicherweise genau so aussieht und meine Passwortdaten haben möchte.

Mein Raspberry Pi mit dem darauf laufenden Pi-hole-Programm ist erst einmal nur ein weiterer Rechner in meinem Heimnetz. Allerdings habe ich bei meinem Router die IP-Adresse dieses kleinen Pi als DNS angegeben. (Und bei der Installation von Pi-hole auf dem Raspberry Pi habe ich dort einen anderen DNS, sicheren, zuverlässigen angegeben.) Jede Anfrage aus meinem Heimnetz geht an den Router, und jede Routeranfrage läuft über den Pi, und der Pi blockiert mithilfe einer Liste alle Anfragen, die an eine Werbe-Adresse geschickt werden. Werbung kommt nämlich meist von einer dafür spezialisierten und bekannten Adresse.

Das funktioniert auch tatsächlich recht gut. Es war aber gar nicht so leicht, das zu überprüfen: Mein Adblocker filtert tatsächlich schon viel an Werbung heraus, so dass ich mit meinem Standardbrowser gar keinen Unterschied merke. Bei meinem Handy allerdings, der so etwas gar nicht hatte, fehlt jetzt tatsächlich weitgehend die Werbung. (Auch das habe ich nicht gleich festgestellt, weil ich es so gewohnt bin, sie auszublenden.)

Ich merke keinen Unterschied bei der Geschwindigkeit. Allerdings musst ich manuell die vgwort.de auf die Whitelist setzen: Die Seite stand auf der Standard-Sperrliste und war somit im Browser nicht mehr erreichbar. Ansonsten bin ich noch auf keine Seite gestoßen, die nicht ansprechbar gewesen wäre.

Technisch: Ich habe mir eine neue SD-Karte gekauft, mit NOOBS das Raspbian-Betriebssystem aufgespielt, und die Pi-hole-Software installiert und konfiguriert. Dann den Router umgestellt, dauert alles nicht lange. Das schlimmste, was passieren kann: Der Pi fällt aus, dann muss ich auf dem Router wieder eine herkömmliche IP-Adresse eintragen.

Fazit: Lobenswerte Idee, aber ich merke den Unterschied nicht so recht, weil ich auf dem Handy im Heimnetz nicht viel im Web bin und kaum Apps nutze mit Werbung drin.

Ansonsten: Beim Orthopäden gewesen, bei Physiotherapie gewesen. (Halswirbelsäule/Schulter, wie jedes Jahr um diese Zeit), Zahnarzttermin ausgemacht; Frühstücken gewesen, wandern gewesen; Blumen gegossen bei Nachbarn (und mit Frau Rau eine verirrte Amsel aus deren Wohnzimmer befreit), gekocht, gelesen, Filme aufgeschaut, programmiert. Podcast aufgenommen, Kleidung aussortiert (aber noch nicht weggebracht), neuen Yukata gekauft. Ferien halt.

Turing Tumble

Schachtel von Turing Tumble

Für $80 (einschließlich Mehrwertsteuer) und $14 Porto, also etwa 80 Euro, habe ich mir – damals noch über eine Kickstarter-Vorbestellung – ein Spielzeug gekauft: Den Turing Tumble (Webseite).

Schachtel von Turing Tumble

Der Turing Tumble ist eine murmelgetriebene Rechenmaschine, der deutlich an den Digi Comp II erinnert (Blogeintrag). Aber nicht nur ist er ein klein wenig billiger, er trägt auch in freundlichen Lettern die Aufschrift „Kann sogar mehr“ – oder er könnte sie jedenfalls tragen; tatsächlich fehlt jeglicher Hinweis auf den Vorgänger.

Wie beim Digi Comp II laufen Murmeln eine Bahn herab und legen dabei kleine Schalter um. Unten angekommen, lösen sie den nächsten Murmelabwurf aus, bis die Aufgabe erledigt ist und die letzte Murmel abgefangen wird, so dass die Maschine zur Ruhe kommt. Beim Digi Comp II sind die Murmelbahnen festgelegt und größtenteils vor dem Benutzer verborgen; beim Turing Tumble kann und muss man sich die Bahnen erst selber stecken. Außerdem gibt es zwei verschiedene Kugelspender für verschiedenfarbige Kugeln und mehr Bauelemente, also elaboriertere Schalter sozusagen. Das bedeutet zum einen, dass damit viel mehr Rechenaufgaben möglich sind als das a*b+c des Digi Comp, zum anderen macht es den Turing Tumble zu einem schönen Puzzle-Spiel – indem man die Aufgabe stellt und den Turing Tumble dann erst selber zusammenstecken/programmieren muss.

Das Begleitheft enthält 60 solcher Puzzles in einem Buch mit Comic-Rahmenhandlung: Eine Reihe von Bits/Schaltern parallel zu einer gegebenen anderen Reihe von Bits/Schaltern konfigurieren (also ein Kopiervorgang), binäres Herauf- und Herabzählen und Addition und Multiplikation und ganzzahlige Division sowieso, auch ein fertiges Nim-Spiel gegen die Maschine ist dabei. (Das ist das Spiel, wo man 1, 2 oder 3 Streichhölzer wegnehmen muss.)

Im Forum dazu gibt es noch weitere Aufgaben und Herausforderungen, ganz neue Aufgabenformen, und rege Diskussionen – wo immer noch diskutiert wird, ob der Turing Tumble wohl Turing-vollständig ist. (Das heißt: Dass damit alles berechnet werden kann, was überhaupt berechnet werden kann, also auch alles, was mit einem großen Computer möglich ist. Natürlich geht es dabei um ein ideales, räumlich unbeschränktes Turing Tumble.)

Hier stelle ich einige der Steckelemente vor:

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Und hier ist Aufgabe 38, die mich einige Zeit gekostet hat. Links oben sind Zahnräder, die ich in diesem Fall so einsetze, dass beim ersten Durchlauf die Kugel die eine Richtung, bei allen späteren Durchläufen eine andere Richtung nimmt:

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Einsatz in der Schule: Schwierig. Also, binäres Zählen kann man damit eher noch schöner vorstellen als mit dem Digi Comp, und die Rückführung von Multiplikation auf Addition und die auf Nachfolgerfunktion auch. Aber das zeige ich gerade mal in der Oberstufe. Als Spiel zum Selberpuzzlen ist das sehr anregend, weil Murmelbahnen nun mal toll sind.

(Natürlich kann man sich das auch virtuell anschauen: hier eine JavaScript-Simulation des Turing Tumble.)

Abitursemaphoren

Colaflaschen auf Tisch

Colaflaschen auf Tisch

Abituraufsicht gehabt. Ganz wichtig dabei: Immer nur ein Schüler oder eine Schülerin darf gleichzeitig auf eine Toilette, von denen es zwei gibt. Es ist schwieriger, als man denkt, sich als Aufsicht zu merken, ob gerade jemand in diesen ist oder nicht. Deshalb dienen, schon seit Generationen von Aufsichten, also seit bestimt schon ein paar Jahren, diese Flaschen als Merkzeichen – man kippt sie oder schiebt sie nach vorn, wenn die Toilette besetzt ist, und bringt sie wieder in Ausgangslage, wenn die Toilette frei ist. „Semaphor“ heißt so etwas in der Informatik. Im Bild oben ist die rechte Toilette besetzt.

Und ja, es sind zwei Toiletten und drei Flaschen. Auch das Traditon? Vielleicht ja eh nur Beschäftigung während des Aufsichtführens.

Daneben stehen übrigens die Kicker der offenen Ganztagsschule, die nachmittags bespielt werden. Nur um mal zu zeigen, dass es auch ganz große Kicker gibt:

großer Kickertisch

Scratch-Eingabemethoden: Die Tanzmatte

Schüler auf Tanz-Eingabematte

Habe ich tatsächlich noch nie über das Ding geschrieben? Ich habe es mir vor einem guten Jahr gekauft, für dreißig Euro oder so. Das stank erst einmal sehr nach Plastik, ging aber bald vorbei; dann habe ich noch die Verbindung Kabel-Tanzmatte mit etwas Sugru (=Klebeknetmasse) verstärkt, und jetzt habe ich eine Tanzmatte. Man steckt sie via USB ein, sie funktioniert dann wie ein Gamepad mit acht Tasten.

Ich habe damit ein rudimentäres Spiel entwickelt:

Digitales Whiteboard mit Scratch-Programm

Der Legostein bewegt sich – vorerst durch Tasten gesteuert – auf jeweils eine der acht möglichen Positionen; die Sandale wird durch die Tanzmatte gesteuert und kann ebenfalls auf die acht Positionen gebracht werden. Trifft Sandale auf Legostein, ertönt ein Geräusch und der Punktezähler geht hinauf.

Gespielt wird das dann so:

Schüler auf Tanz-Eingabematte

Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler: Das Programm verbessern, insbesondere den Legostein nicht mehr durch Tasten, sondern durch ein Programm wandern lassen. Dann probierten die ersten, bei ihrem eigenen Spiel möglichst viele Punkte zu erreichen. Fazit: Es ist leider gar nicht so leicht, das mit den Füßen hinzukriegen, selbst wenn man den Rhythmus eigentlich kennt. Nächstes Mal lieber noch länger warten zwischen den Schritten.

(Fußnote: Die Programmierumgebung Scratch nimmt – zumindest in dieser arg alten Version, die wir in der Schule verwenden – keine Eingaben von einem Joystick oder Gamepad entgegen. Deshalb starte ich vorher ein anderes kleines Programm, das bei Gamepad-Eingaben Tastendrucke auslöst.)

Euromyths, Offline-Kommunikationssystem, Bilder von oben, Schulmöbel (Schulwoche)

Sideboard

Für den Englischunterricht, Q11: Alle Schüler und Schülerinnen kriegen einen Buchstaben A-Z zugewiesen und suchen sich aus dieser Liste von Europa-Mythen aus der britischen Presse eines aus und präsentieren das den Mitschülern: http://blogs.ec.europa.eu/ECintheUK/euromyths-a-z-index/

Meine Favoriten: Erstens P wie „Pets, dead“: Haustiere müssen laut einer Europa-Regelung vor der Beerdigung in einem pressure cooker gekocht werden. (Stimmt nicht: Es gab vergleichbare Regelungen für BSE-Fälle.) Zweitens R wie „Recycling“: Laut einem EU-Gesetz müssen Frauen ihr gebrauchtes Sexspielzeug zum Recyclen abgeben bevor sie neues kaufen können. (Stimmt nicht. Aber man kann laut EU Elektrogeräte natürlich beim Verkäufer zur Entsorgung abgeben.) Stand alles so in englischen Zeitungen.

Mit der sechsten Klasse haben wir heute für ein Projekt Klassenaufnahmen von oben gemacht, ein Schüler hatte seinen Quadrocopter dabei, Handy drangemacht, trotz Wind gab es ordentliche Aunahmen. Leider haben wir es trotz Bluetooth noch nicht geschafft, die Filme auf einen anderen Rechner (also meinen) zu kriegen, das kommt dann noch.

Wir haben ja das Lehrerraumprinzip an meiner Schule. Schüler wandern, die Lehrer haben feste Klassenzimmer, jedenfalls die meisten – ich zum ersten Mal, da ich sonst viel im Computerraum bin. Nachdem es eine Weile gedauert hat, bis ich mein Sideboard hatte, arbeite ich noch an der Ausstattung. Hier habe ich schon mal Magic Eight-Ball und Kamishibai deponiert:

Sideboard

Das ist mein Offline-Whatsapp-Ersatz-Kommunikationssystem für die Unterstufe:

Drehregeal für Grußkarten

Hier habe ich wieder mal eine Unterstufe gefragt, diesmal am Anfang des Schuljahrs, wie gut sie den Computer schon beherrschen, und wie sehr sie das möchten. Ein o für die Mädchen x für die Jungs. Und ja, die Jungs trauen sich schon enorm viel zu, abe auch die Mädchen wollen größtenteils den Rechner beherrschen. Ich sehe das als Auftrag und bin gespannt auf die Haltungen am Schuljahresende:

Tafel

— Reste vom Wandertag der Lehrer, a.k.a. Personalausflug. Ja, wir waren unter anderem in einer Käserei:

Stuhl im Käselöcherdesign

Und das war der Wandertag mit den Schülern:

leeres Ortsausgangsschild

(Mir ist tatsächlich mein Mitteilungsbedürfnis abhanden bekommen, ich weiß auch nicht wie, sonst hätte ich das alles zwischendrin mal gepostet.)

Kinect mit Scratch

Screenshot Scratch mit Kinectsteuerung

Auf dem ILTB 2017 in Passau habe ich auch einen Vortrag darüber gehört, was man mit einer Kinect machen kann. Das ist ein Zubehör der Xbox-Spielekonsole: Eine Kamera, die auf den Fernseher gestellt wird und die menschlichen Spieler davor erkennt, so dass man die Spiele mit Gesten und Bewegugn steuern kann. (Das geht mit einer Infrarotkamera, die erkennen lässt, wie nah die erfassten Bildpunkte an der Kamera sind. Aus dem so entstandenen 3D-Bild wird errechnet, wo sich Kopf, Arme, Hände, Augen und so weiter von einer je nach Kinect-Modell unterschiedlichen Anzahl von Personen befinden.)

Bisher wusste ich nur, dass man die Kinect zweckentfremden kann zum 3D-Scannen, indem man die Kamera um ein Objekt bewegt. Dann hat man eine Vorlage für den 3D-Drucker. Für mich interessanter ist aber, dass es für die beiden Kinect-Modelle Schnittstellen gibt zu Scratch, Processing und Java.

Scratch ist dabei die einfachste Möglichkeit. Mit dieser Programmierumgebung arbeiten bei uns die Siebtklässler, es nutzt die Möglichkeiten der Kinect nur teilweise aus, ist aber sofort bedienbar, wenn man die Treiber installiert und ein Schnittstellen-Programm laufen lässt.

Hier ein mitgeliefertes Demoprojekt, das das Gerüst zur erkannten Person in Echtzeit zeichnet:

Screenshot Scratch mit Kinectsteuerung

Bereits fertige Projekte lassen sich leicht anpassen. Hier ein Flugspiel eines Schülers, das ursprünglich mit Tasten gesteuert wird. Hier die Variante: Der Vogel fliegt nach oben, wenn beide Hände höher als der Kopf des Spielers sind, und nach unten, wenn beide Hände tiefer sind. Sonst geradeaus. Das geht übrigens mit der Zeit ganz schön in die Arme:

Screenshot Scratch mit Kinectsteuerung

(Andere Steuerungen waren zu schwierig beim Spiel. Ich habe probeweise eine Flattersteuerung programmiert: Man sinkt automatisch immer nach unten, aber wenn man immer abwechselnd die Hände über und unter dem Kopf hat, und das nicht zu schnell hintereinander, dann steigt man nach oben. Alternativ kann man die Entfernung der Hände zum Kopf einbeziehen, damit man sich wirklich strecken muss.)

Wie das Heimnetz bei mir zu Hause aussieht (ein Überblick für Einsteiger)

Router mit angeschlossenen Geräten über Kabel, WLAN und VPN

1. Ein ganz einfaches Heimnetz

Wie so viele habe ich einen Router zu Hause. Der Router ist mit dem Internet verbunden, und mein Rechner ist mit dem Router verbunden und kommt durch diesen auch ins Internet. Das kann man sich so vorstellen – links ist mein Rechner, rechts das Internet:

Netzwerl mit 1 Router und 1 Rechner

Wenn ich von meinem Rechner aus eine Webseite aufrufen will, dann nutze ich einen Client (ein Programm, das dafür gedacht ist, zum Beispiel Mozilla Firefox) und gebe den Namen oder die Adresse eines anderen Rechners sein, auf dem ein Server-Programm läuft, das auf Anfragen Webseiten an den Client ausliefert.
Nach diesem Client-Server-Modell funktionieren ganz viele Dienste: Wenn ich von meinem Rechner aus meine E-Mails laden möchte, dann nutze ich einen E-Mail-Client (zum Beispiel Thunderbird), und der verbindet sich dann mit einem E-Mail-Server.
Wenn ich Dateien von meinem Rechner auf einen anderen Rechner im Internet bringen möchte (zum Beispiel für die Homepage, oder für Backups der Homepage auch in die andere Richtung), dann nutze ich dazu einen Client, der speziell dafür gedacht ist (zum Beispiel FileZilla).
Zwar kann ich auch Firefox nutzen, um Mails zu schreiben und abzuholen, oder Dateien hin und her zu schicken, aber mit einem Programm, das speziell dafür gedacht ist, geht das viel besser. Auf dem Handy nutzt man ja auch eine eigene App für alles mögliche.

Tatsächlich ist auch mein Router so ein Webserver. Wenn ich zu Hause die Adresse meines Routers in den Browser eingebe, dann kriege ich keine Fehlermeldung als Antwort, sondern eine Webseite, auf der ich Einstellungen an meinem Router vornehmen kann.
Wenn jetzt mein Router ein Webserver ist, und mein Router im Internet ist, und ich mit meinem Rechner ins Internet kann – kann dann das Internet nicht auch zu mir? Jawohl, das kann es, denn es gilt:

Wenn dein Rechner mit dem Internet verbunden ist, dann ist auch das Internet mit deinem Rechner verbunden.

Allerdings dürften kaum Anfragen aus dem Internet an den Webserver in meinem Router kommen: Denn die Adresse meines Routers wechselt täglich; das ist bei kleinen und mittleren Kunden so. Wenn aber doch jemand eine Anfrage schickt, dann reagiert mein Router einfach nicht. Der ist sinnvollerweise erst mal so eingestellt, dass er auf Anfragen aus dem Internet überhaupt nicht reagiert: Er bildet eine Firewall zwischen dem Internet und meinem Heimnetz.
Es gibt ein paar Gründe, seinen Router für Anfragen aus dem Internet zu öffnen, dazu später mehr.

2. Ein Heimnetz mit mehr Geräten

Zu Hause ist natürlich nicht nur mein Rechner mit dem WLAN-Router verbunden, alle möglichen Geräte sind das ebenso, entweder über WLAN oder über ein Kabel:

WLAN-Router mit verschiedenen angeschlossenen Geräten

(Das bildet übrigens nicht mein tatsächliches Heimnetz ab, sondern dient zur Illustration.)

  • Mit meinem Tablet will ich ins Internet, und deshalb ist es mit dem Router verbunden.
  • Das gilt auch für den Laptop von Frau Rau.
  • Und ihr Handy.
  • Auch das Küchenradio soll ins Internet: Damit ich von da aus BBC Radio Four hören kann.
  • Der Fernseher auch: Damit ich darauf Youtube-Videos anschauen kann.
  • Und der TV-Stick am Fernseher (egal ob der Amazon Fire TV Stick oder der Chromecast-Stick von Google), der soll auch – unter anderem – ins Internet, um sich von dort Filme zu holen.
  • Und mein Drucker hängt auch am Router.

Wieso der Drucker? (Übrigens hat auch mein Drucker einen eingebauten Webserver: Wenn ich die Druckeradresse in meinen Browser eingebe, kriege ich nicht etwa eine Fehlermeldung, sondern eine Webseite – nämlich eine, auf der ich den Drucker konfigurieren kann.) Mit dem Drucker will ich doch gar nicht ins Internet?
Diese Geräte sind nämlich nicht nur über den Router mit dem Internet verbunden, sondern auch untereinander. Das ist praktisch:

  • Ich kann von meinem Rechner auf den Drucker zugreifen, obwohl sie nicht direkt miteinander verbunden sind – weil der WLAN-Router den Kontakt herstellt.
  • Drucken kann ich dann auch vom Laptop aus, und grundsätzlich auch von Tablet und Handy.
  • Ich kann mein Tablet als Fernsteuerung für den Fernseher verwenden, nicht über Infrarot (wie die reguläre Fernsteuerung), sondern über das gemeinsame Netzwerk. Das ist vor allem dann praktisch, wenn ich Text eingeben möchte, was mit der Fernsteuerung lange dauert.
  • Ich kann mit dem Rechner, oder dem Tablet, oder dem Handy, oder dem Laptop den TV-Stick im Fernseher ansprechen und Inhalte an diesen schicken, damit der sie dann an den Fernseher vermittelt.
  • Ich kann Bilder von meinem Tablet auf meinen Rechner kriegen, ohne die Geräte durch ein USB-Kabel miteinander verbinden zu müssen.

Kurz: Die Geräte im lokalen Netz sind auch miteinander verbunden. Praktisch ist das auch dann, wenn ich auf dem Küchenradio ein Musikstück wiedergeben möchte, das auf der Festplatte meines Rechners liegt, oder auf dem Fernseher einen Film von dort. Oder wenn ich im Wohnzimmer am Tablet arbeite und gerne eine Datei von der Festplatte meines Rechners hätte – ein Urlaubsbild, einen Film, ein Textdokument.

Der Nachteil bei diesen konkreten Wünschen: Damit ich an die Festplatte meines Rechners komme, muss der Rechner angeschaltet sein. Das ist ein ein bisschen blöd. Wenn ich jederzeit und ohne vorherige Planung an meine Daten kommen möchte, müsste mein Rechner permanent angeschaltet sein. Wenn es nur einen Computer im Haus gäbe, der ohnehin 24 Stunden am Tag an ist…

…und den gibt es natürlich: Der Router. Auch wenn daran kein Monitor und keine Tastatur hängen, bleibt es doch ein vollständiger Computer. Eine Festplatte im technischen Sinn hat er nicht, aber doch so etwas ähnliches, jedenfalls genug Speicherplatz für sein Betriebssystem und sonst noch ein paar Sachen. Klar, für Videos reicht der Speicherplatz nicht. Aber ich kann an meinen Router eine externe Festplatte anstecken, so eine recht ausreichend große. Dann brauche ich eigentlich die Festplatte auf dem Laptop und dem Rechner nur noch für das Betriebssystem und Programme und als Zwischenspeicher, und alle meine wichtigen Dateien liegen auf der Festplatte am Router, und der Router bedient die anderen Geräte alle, wenn die etwas wollen – Videos und Urlaubsbilder für den Fernseher, mp3-Dateien für das Küchenradio, Textdateien für meine Unterrichtsvorbereitung am Rechner.

Leider geht das nicht wirklich sehr gut. Der Router ist zwar ein Rechner, der ständig an ist, aber er ist kein sehr schneller Rechner, sondern ein langsamer, der eigentlich für andere Aufgaben gedacht ist.

3. Ein Heimnetz mit mehr Geräten, darunter einem Datei- und Medienserver

Also habe ich mir in den Sommerferien – auch weil mein Hauptrechner ein wenig unzuverlässig wurde und nicht jedesmal gleich startete – einen eigenen Rechner gekauft, der an meinen Router angeschlossen ist, und der eigentlich nur aus Festplatte, einem sehr zuverlässigen Betriebssystem, und etlichen sehr komfortablen Diensten besteht. (Ein Webserver ist natürlich auch wieder dabei: Wenn ich die Adresse des neuen Rechners in den Browser eingebe, kriege ich nicht etwa eine Fehlermeldung, sondern eine Webseite – wie üblich und zur Konfigurierung des Rechners. Ich will ja nicht immer eine Tastatur und eine Monitor anschließen, oder über die Kommandozeile mir Zugang verschaffen.) Dieser Rechner schläft ein, wenn er nicht gebraucht wird, und verbraucht dann 6 Watt in diesem Ruhemodus. Wenn er gebraucht wird, wacht er auf, und bietet allen Geräten im lokalen Netz seinen Inhalt an: Fotos, Videos, Dokumente; für die Medienabspielgeräte (Fernseher, Küchenradio, Tablet) auch in besonders aufbereiteter Form als Medienserver – das links oben ist er:

Rechnernetz mit Router und Fileserver

Anders als der Router ist dieser Rechner dafür ausgelegt, große Dateimengen zu verwalten und zur Verfügung zu stellen. (Größere und teurere Rechner könnten das noch besser, und zum Beispiel Videodateien in das jeweils passendste Format für den Klienten übersetzen, aber das brauche ich nicht.) Auf Laptop und Rechner habe ich die Festplatte dieses Fileservers als Laufwerke eingebunden und kann diese verwenden wie ein ganz normales Laufwerk; auf dem Tablet habe ich einen Medien-Klienten laufen, der sich die Filme vom Medien-Server schicken lässt. Nicht so schnell wie auf einer lokalen Festplatte oder gar SSD, aber schnell genug.

(Backups kommen auf externe Festplatte. Keine richtige Lösung habe ich bisher für sensible Daten; im Moment sind die in verschlüsselten Containern, aber richtig oft muss ich nur an meine Firefox- und Thunderbird-Daten, für die hätte ich gerne eine bessere Lösung. Doch mal eine ganze Partition verschlüsseln?)

4. Ein Heimnetz mit mehr Geräten, darunter einem Datei- und Medienserver, und Zugriff darauf von außen

Wenn dieser Rechner ohnehin 24 Stunden am Tag an ist, zumindest im Ruhemodus, wäre es dann nicht schön, wenn ich auch von der Schule aus auf diesen Rechner zugreifen könnte? Zugegeben, ich will das eher, weil es möglich und nicht, weil es unbedingt nötig ist – aber es gab auch schon Fälle, wo es praktisch war, dass ich von unterwegs an meine Dateien herankam.

Dazu könnte ich zum Beispiel meinem Router (der Firewall, die sonst nichts aus diesem Internet zu mir durchlässt) sagen, dass er eben doch Anfragen durchlassen soll. Ich kann zum Beispiel auf meinem Datei- und Medienrechner einen FTP-Server laufen lassen, oder andere Dienste anbieten, oder einen Shell-Zugang. Aber gar so weit will ich mein Heimnetz auch wieder nicht öffnen. Also habe ich mal das mit dem VPN (Virtual Private Network) ausprobiert.

Ein VPN ist eine Möglichkeit, wie ich verschiedenen Rechnern auf der Welt vorgaukeln kann, sie seien in einem gemeinsamen Netzwerk, quasi mit einem gemeinsamen gedachten Router über WLAN oder Kabel verbunden. In Wirklichkeit sind sie das nicht, sondern in ganz verschiedenen eigenen Netzen, und nur über das Internet miteinander verbunden.
In meinem Fall will ich nur einem Rechner, mit dem ich unterwegs bin, vorgaukeln, er sei mit meinem Heimnetz verbunden. Das sieht dann etwa so aus:

Router mit angeschlossenen Geräten über Kabel, WLAN und VPN

Das Tablet und der Rechner unten sind eigentlich irgendwo im Internet; daher die Wolke. Über eine VPN-Verbindung – heißt auch: VPN-Tunnel, man kann sich das auch als eine Art virtuelles VPN-Kabel vorstellen – sind die beiden aber doch irgendwie mitten im Heimnetz. Und damit kann ich das Tablet von unterwegs als Fernsteuerung für den Fernseher nutzen, und auf dem Drucker drucken; kann mit dem Rechner auf den gemeinsamen Festplattenrechner zugreifen, zum Beispiel ganz einfach als Laufwerk eingebunden, und überhaupt kann ich alles machen, was ich auch machen könnte, wenn der Rechner über ein echtes Kabel mit dem Router verbunden wäre. Auch wenn ich den Browser auf diesem Unterwegs-Rechner aufmache und im Web surfe, dann surfe ich quasi von zu Hause aus und unter der IP-Adresse, die aktuell meinem Router zugewiesen ist, und nicht unter der Adresse und den Bedingungen des Netzes, mit dem ich tatsächlich verbunden bin.

So funktioniert das übrigens bei manchen dieser Dienste, mit denen man im Web Videos sehen kann, die zum Beispiel nur für die USA freigegeben sind. Man verbindet den Browser über einen amerikanischen VPN-Server, und surft dann unter dessen Adresse. Oder man umgeht die lokalen Zensursperren, indem man sich mit einem ausländischen VPN-Server verbindet. Und wenn man am Flughafen in einem öffentlichen und deshalb unsicheren Netz ist, dann kann man sich auch mit dem VPN-Server zu Hause verbinden und ist ab diesem Zeitpunkt sicher – denn die Verbindung ist ja quasi wie von zu Hause aus und nicht wie vom Flughafen.

Damit man so eine VPN-Verbindung herstellen kann, muss man einen VPN-Client auf dem entfernten Rechner installiert haben, und auf einem anderen Rechner (dem Router im Heimnetz, der nur für diesen Zweck vom Internet aus erreichbar ist) muss ein VPN-Server laufen: Da ist es wieder, unser Client-Server-Prinzip. Viele Router bringen so einen Server schon mit, man muss ihn nur einschalten und konfigurieren. Das mit dem Konfigurieren muss deshalb sein, weil die VPN-Verbindung ja sehr sicher sein muss und deshalb gut verschlüsselt ist. Wenn keine Fehler in der Client- oder Server-Software sind, kann man sich so sicher wie möglich sein, dass die Verbindung nicht abgehört werden kann.

Dann sieht das so aus: Ich verbinde mich unterwegs mit dem Internet. Ich schalte meinen Client an und versuche – passwortgeschützt – mit dem VPN-Server (hier: auf meinem Router) Verbindung aufzunehmen. Wenn der die Verbindung akzeptiert, dann läuft ab diesem Zeitpunkt der Internetverkehr über den VPN-Tunnel zum Server, vom Server zum restlichen Internet, und die Antworten kriege ich wieder über den VPN-Tunnel. Das funktioniert auch auf Tablet und Handy, wobei ich darauf achte, die Zugangsdaten nicht dort zu speichern.

Fußnote: DDNS

Ein Problem gibt es dabei: Wie kriege ich, wenn ich unterwegs bin, die Internet-Adresse meines Routers heraus? Der kriegt ja grundsätzlich alle vierundzwanzig Stunden oder so eine neue Adresse. Ich könnte zu Hause anrufen, jemanden bitten, das Web-Interface vom Router aufzurufen, und mir die IP-Adresse sagen lassen. Das wäre natürlich unpraktisch. Also gibt es einen weiteren Dienst, der DDNS (Dynamic Domain Name System heißt). Ein DDNS-Server im Internet erhält den Auftrag, eine Webadresse – zum Beispiel geheim.domain.de – stets mit der aktuellen Adresse meines Routers zu verbinden. Und mein Router kriegt den Auftrag, seine aktuelle Adresse bei jedem Wechsel der IP-Adresse an diesen DDNS-Server zu melden. So verweist die leicht zu merkende Adresse geheim.domain.de immer auf mein Heimnetz, also den Router.

Ist das sicherheitstechnisch ein Problem? Was könnte passieren? Der DDNS-Server weiß, dass ich aus dem Internet heraus erreichbar sein will, also vermutlich für das Internet auf irgendeine Art (irgendeinen Port, irgendein Protokoll) offen bin. Wenn diese Information missbraucht wird, kann man meinen Router mit Anfragen bombardieren. Eben deshalb ist er immer noch für die meisten Anfragen geschlossen, nur nicht für den Wunsch nach einer VPN-Verbindung. Für die braucht man Benutzername, Passwort, und ein separates Sicherheitszertifikat. Ein Geheimdienst kommt da natürlich heran, weil ein Geheimdienst mit etwas bösem Willen ohnehin an meinen Rechner zu Hause kommt. Aber sonst ist das ziemlich sicher, solange ich das Zertifikat nicht herumliegen lassen.

Für die Zukunft sagen viele ein smart home voraus, das aufgebaut ist so wie hier beschrieben. Nur dass ich über das VPN auch die Heizung und das Licht und die Stereoanlage und sonstwas steuern kann. Im Moment brauche ich das überhaupt nicht, aber schauen wir mal.

— Gut möglich, dass ich hier technisch ein paar Dinge ungenau oder falsch erklärt habe; ich bin ja nur Laie und für Ergänzungen dankbar.

Ergänzungen:

Türen und Tastaturlayouts

Tür mit Tastaturlayout als Dekoration, Querformat

In unserem Schulgebäude sind die Türen der Fachräume – Physik, Kunst, Informatik und so weiter – mit zumindest auf den ersten Blick passenden Dekorationen verziert. Noch lieber wären mir Schilder mit Straßennamen für die einzelnen Gänge, aber man nimmt, was man kriegt. (Selbst auf der Dult, dem Christkindlesmarkt, dem Oktoberfest haben die Wege Namen, warum dann nicht im Schulgebäude?) Einer der Computerräume sieht dabei so aus:

Tür mit Tastaturlayout als Dekoration

Nun hätte man sich vielleicht noch etwas anderes vorstellen können als eine Tastatur, die metonymisch für Informatik steht, aber sei’s drum. Vielmehr geht es um die Frage,w as das denn eigentlich für ein komisches Tastaturlayout ist. Hier noch einmal im Querformat:

Tür mit Tastaturlayout als Dekoration, Querformat

Tastaturlayout der Tür, übersichtlich

Die Buchstaben gehen von A-Z, dazu Ä, Ö, Ü. Ungewöhnlich ist die Platzierung von Unter-/Bindestrich, nämlich getauscht mit dem Fragezeichen/einem beta-artigen ß. Die Reihenfolge der Buchstaben sieht völlig willkürlich aus. Hat da jemand gewürfelt, ohne Sorgfalt mit Drag&Drop Elemente gesetzt? Oder hat sich jemand mit den Initialen (des Teams?) verewigt, und die übrigen Buchstaben drumrum verteilt?

Das wird nochmal ein Aufsatzthema, wenn ich wieder mal zum Erzählen in der Unterstufe komme.

Mein Mediencenter, mit und ohne Raspberry Pi

Es kommt immer wieder mal vor, dass ich Filme, die ich nur als Datei auf meinem Computer habe, auf dem Fernseher ansehen möchte. Zum Beispiel lade ich mir gerne Beiträge des öffentlich-rechtlichen Fernsehens aus deren Mediatheken herunter (Tatortreiniger, Gernstl), entweder weil ich sie verpasst habe oder weil ich sie so in besserer Qualität erhalte als mit meinem alten Festplattenrekorder. Das Herunterladen ist zwar eigentlich nicht vorgesehen, aber mit Hilfsprogrammen geht das trotzdem.

Wenn ich die Filmdateien auf den Fernsehschirm kriegen möchte, habe ich mehrere Möglichkeiten:

1. PC am Fernseher

Ich verbinde meinen Computer mit dem Fernseher. Der Computer, ein Laptop, hat unter anderem einen HDMI-Ausgang, und der Fernseher hat eine Reihe von HDMI-Eingängen. Ein HDMI-Kabel überträgt digital, also verlustfrei, Bild und Ton gleichzeitig.
Das geht sehr gut und mit allen möglichen Formaten, aber es ist lästig, den Laptop jedesmal zum Fernseher tragen zu müssen.

2. USB-Stick am Fernseher

Ich kopiere die Filmdatei auf einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte und stecke diesen in den Fernseher, denn moderne Fernseher haben auch einen USB-Eingang. In diesem Fall übersetzt der Computer im Fernseher die Filmdatei in einen Film und zeigt diesen. Allerdings ist der Fernseher-Computer und die Software darauf nicht sehr gut, so dass er viele Filmdateien (wenn sie von einem Standard-mp4-Format abweichen) gar nicht erst in Film umformen kann.

3. Der Router als Medienserver, Übertragung durch WLAN

Ich kopiere die Filmdatei auf eine USB-Festplatte, die an meinem WLAN-Router hängt. Diesen Router kann man, wie viele andere auch, als Medienserver nutzen. Dabei stellte der Router-Medienserver Mediendateien, also etwa Musik und Filme, allen anderen Geräten im lokalen Netzwerk zur Verfügung, die solch einen Dienst nutzen können. Mein Fernseher ist so ein Gerät. (Das WLAN-Radio in der Küche auch, ebenso wie mein Tablet oder mein Laptop.) Der Fernseher ist übrigens an das WLAN angeschlossen, das Modell bringt diese Funktionalität zwar noch nicht mit, das lässt sich mit einem USB-WLAN-Stick aber nachrüsten.
Ein Vorteil eines solchen Medienservers ist unter anderem, dass die Datei sozusagen in Häppchen übertragen wird. Man muss also nicht darauf warten, bis der ganze 1 Gigabyte große Film auf dem Fernseher oder dem Tablet angekommen ist, wie es bei einem eingebundenen Netzlaufwerk wäre, sondern kann gleich zu gucken beginnen.
Der Nachteil ist, dass hier wieder wie bei 2. der Fernseher für die Entschlüsselung der Mediendatei zuständig ist. Der Router kann andere Formate als mp4 zwar an den Fernseher streamen, aber der schwachbrüstige Fernseher kann sie nicht alle übersetzen. Außerdem setzt der Fernseher auch bei bekannten Formaten gelegentlich aus. Möglicherweise ist mein WLAN nicht stark genug.

Zwischenschritt: Ich verstärke also mein WLAN durch einen Repeater. Allerdings darf das durch den Repeater aufgebaute WLAN nicht den gleichen Namen tragen wie das alte WLAN, weil das den Fernseher durcheinanderbringt. Also erhält das Repeater-WLAN einen anderen, eindeutigen Namen, und der Fernseher ist mit diesem verbunden, und der Repeater mit dem alten WLAN.

4. Der PC als Medienserver, Übertragung durch WLAN

Ich kann meinen Windows-Rechner selber als Medienserver nutzen, bräuchte also den Router gar nicht, um Medien an den Fernseher zu schicken. Allerdings ist der Router permanent angeschaltet und der Windows-Rechner nicht. Ansonsten ist fast alles wie bei 3.

Fußnote: Ich kann mit dem Tablet den Router-Medienserver steuern und die Bilder an den Fernseher schicken. Oder die Dateien auf dem Tablet an den Fernseher schicken, oder an alle anderen vergleichbaren Geräte, also zum Beispiel das Küchenradio oder den Computer.

5. Steuerung von Chromecast-Stick durch Chrome-Browser, WLAN

Im Fernseher ist auch noch Platz für einen Chromecast-Stick. Das ist ein kleiner Stick, der in einen freien HDMI-Steckplatz des Fernsehers gesteckt und mit dem WLAN verbunden wird. Dann kann man fast alles, was in einem Chrome-Browser gezeigt werden kann – Webseiten, aber auch Videodateien, weil ein Browser auch ein Abspielgerät für viele Formate ist – an den Fernseher übertragen. Der Nachteil: Das WLAN muss wie in allen Fällen gut genug sein, um auch HD-Filme übertragen zu können, und die gelegentlich bei Maxdome geliehenen Filme können nicht übertragen werden. das würde nur funktionieren, wenn ich ein Maxdome-Abonnement hätte. Wenn ich einen Film bei Maxdome ausleihe, muss ich also auf a) zurückgreifen.

Fußnote: Der Fernseher hat eine eingebaute Maxdome-App. Aber da stottert das Bild sehr bald. Schwaches WLAN und schwacher Fernseher-Computer?

Ergänzung: Unter dem Fernseher steht ein DVD-Festplattenrekorder älterer Bauart. Der hat keinen HDMI-Ausgang, so dass er über analoge Cinch-Cabel mit dem entsprechenden Eingang des Fernsehers verbunden ist. Wenn ich DVDs anschauen möchte, nutze ich diesen.

6. Raspberry Pi am Fernseher (mit WLAN oder lokalen Dateien)

Ich lege mir einen Raspberry Pi zu. Das ist ein sehr kleiner Computer, nicht sehr leistungsfähigkeit, aber billig und eben klein. (Siehe Anhang.) Ich verbinde seinen HDMI-Ausgang mit einem freien HDMI-Eingang des Fernsehers. Damit werden ja Bild und Ton übertragen. Ich könnte den Raspberry per USB-Kabel an den Fernseher anschließen, damit er dadurch mit Strom versorgt wird, aber da ich möchte, dass er auch dann an ist, wenn der Fernseher aus ist, erhält er doch seine eigene Stromversorgung über ein Netzkabel. Auf dem Raspberry ist als Betriebssystem ein Linux, das speziell für den Einsatz als Medienserver entwickelt worden ist. Die Fernsteuerung des Fernsehers ist völlig ausreichend, um dieses Linux zu bedienen. (Das HDMI-Kabel sorgt nämlich dafür, dass die Signale, die der Fernseher von der Fernsteuerung empfängt, automatisch an den Raspberry weitergeleitet werden. Das ist aber nicht bei allen HDMI-Kabeln so, bei den billigen klappt das oft nicht.)
Am Raspberry steckt ein USB-Stick mit Filmdateien, die kann der Raspberry abspielen und als Monitor dazu den Fernseher benutzen. So kann ich auch die exotischeren Dateiformate abspielen.
Ich kann aber Filme nicht nur vom USB-Stick aus anschauen, sondern mir mit dem Raspberry Filme von einem Medienserver (dem Router, oder dem Computer) schicken lassen und sie wiedergeben. Oder ich kann den Raspberry selber zu einem Medienserver machen.
Es ist sehr komfortabel, den Fernseher anzuschalten, mit der Fernsteuerung den Raspberry auszuwählen sich dort Filme auszusuchen. Nachteile: Das Übertragen vom Medienserver-Router erfordert bei HD-Filmen ein starkes WLAN, geht also bei mir nicht gut, deswegen der USB-Stick. Mit einem FTP-Programm schicke ich neue Dateien darauf. (Wie ich eine externe Festplatte an den Raspberry anschließe, habe ich noch nicht herausgefunden, ich habe aber nur welche ohne eigene Stromversorgung, und die kann der Raspberry nicht mitversorgen.)

Fußnote: Auch der Raspberry wird mit dem Repeater-WLAN verbunden. Auch hier muss es, wie oben erwähnt, anders heißen als das Router-WLAN. Außerdem muss ich beim Eingeben des Passwortes aufpassen: Das Linux, das ich verwende hat eine rein grafische Benutzeroberfläche, eine Tastatur ist üblicherweise nicht angeschlossen. Wenn ich doch eine anstecke, um mein WLAN-Passwort einmal komfortabel einzugeben, merke ich am nicht funktionierenden Passwort, dass wohl ein amerikanisches Tastaturlayout eingestellt ist.

Ergänzung: Der Raspberry hat nicht nur einen HDMI-, sondern auch einen zusätzlichen Audioausgang, 3,5mm-Miniklinke. Den verbinde ich mit der Stereoanlage. Der Raspberry kann auch als Empfänger für iTunes-Signale dienen, so dass von jedem iTunes im lokalen Netz aus die Dateien abgespielt und an die Stereoanlage geschickt werden können. Allerdings ist die Tonqualität nicht besonders gut und reicht mir für Musik nicht aus. Also besorge ich mir ein kleines Gerät, dass vom HDMI-Signal aus das Audiosignal splittet und auf einen Miniklinke-Ausgang legt. Das eigentliche HDMI-Signal mit Bild und Ton geht weiter an den Fernseher, aber zusätzlich hängt die Stereoanlage am kleinen Audioausgang. Jetzt kann ich wieder mit iTunes die Stereoanlage steuern. Allerdings geht jetzt automatisch erst mal der Fernseher an, wenn ich das mache.

Anhang: Der Raspberry.

Ein neuer, blanker Raspberry kostet um die 30 Euro, es gibt in auch in Sets mit verschieden viel Zusatzmaterial, die kosten dann etwa 60 Euro, je nachdem. Zusatzmaterial, das man braucht:

  1. Ein kleines Plastikgehäuse für den Raspberry, durchsichtig oder nicht; alternativ selbst gebastelt
  2. ein HDMI-Kabel (sollte „CEC“ beim Kauf draufstehen – für die Fernsteuerung)
  3. für die Stromversorgung ein Kabel mit diesem kleinen Handy-Ministecker (Micro-USB) am einen und USB+Netzteiladapter am anderen Ende
  4. ein WLAN-Adapter: steckt man in einen freien USB-Platz
  5. eine Speicherkarte, je nach Raspberry-Modell eine herkömmliche oder eine MicroSD-Karte, mindestens 8 GB groß, und vor allem „Class 10“, also sehr schnell.

Der Raspberry ist ein Computer mit einem HDMI-Ausgang (Bild und Ton digital, für moderne Fernseher und Monitore und neuere Beamer), einem Miniklinken-Audioausgang mit schlechter Qualität, einer Anzahl von USB-Steckplätzen, einem Ethernet-Eingang, und Platz für eine SD- oder MicroSD-Karte. (Außerdem gibt es wie beim Arduino freie Kontakte, an die man Sensoren oder Elektromotoren anschließen kann, wenn man sich eine kleine Maschine bauen möchte.) Was der Raspberry nicht hat: eine Festplatte. Und wer mit Maus oder Tastatur arbeiten möchte, muss die an einen freien USB-Platz anstecken – mein kleiner USB-Empfänger für drahtlose Maus und Tastatur funktioniert problemlos.

raspberry_beschriftet

Mein Raspberry ist das Modell B+. (Inzwischen gibt es auch schon ein neueres Modell, auf dem auch Windows 10 laufen soll.) Das hat 4 USB-Plätze und benutzt eine MicroSD-Karte. Auf der Karte ist das Betriebssystem, wenn man also mehrere Betriebssysteme ausprobieren möchte, kann man auf jede Karte eines speichern und muss dann nur die Karte austauschen. Das ist so, als würde man beim Rechner die gesamte Festplatte tauschen, geht aber natürlich viel einfacher. Weil mir das immer noch zu umständlich ist, habe ich eine 16 GB große Karte, auf der ich gleich drei verschiedene Betriebssysteme parallel installiert habe. Das geht so (Anleitung hier):

  1. Man lädt mit seinem Rechner das NOOBS-Pkaet herunter. Das ist eine zip-Datei.
  2. Die Datei entpackt man und kopiert deren Inhalt einfach auf die SD-Karte. (Eventuell hat man die Karte vorher sauber mit einem eigenen Programm formatiert.)
  3. Das war’s. Die Karte steckt man in den Raspberry Pi.
  4. Den Raspberry verbindet man mit Maus, Tastatur und Monitor und, wichtig, dem LAN (also mit Ethernet-Kabel). Nur wenn der Raspberry im Internet ist, zeigt NOOBS all seine Möglichkeiten.
  5. Dann schaltet man den Raspberry an. Es erscheint das NOOBS-Menü mit allen Betriebssystemen, die man installieren kann (wenn man offline ist, sind das nur ganz wenige, sonst mehr). Da wählt man dann eines oder mehrere aus. Ich habe mich entschieden für:
    • Raspbian: Das ist ein debianbasiertes Linux. Da kann man dann zum Beispiel BlueJ installieren, oder sonst arbeiten wie mit einem herkömmlichen Linux.
    • RaspBMC: Das ist ein Linux, das für den Einsatz am Fernseher und als Medienserver gedacht ist. Es gibt keine Kommandozeile, alles wird mit der TV-Fernsteuerung eingegeben.
    • Raspbian Boot to Scratch: Ein modifiziertes Raspbian, das nach dem Start sofort das Programm Scratch anzeigt. Das wird im Informatikunterricht viel verwendet, mit der Maus kann man sich Programme zusammenklicken. Damit könnte ich jetzt auch steuern

Völlig komfortabel ist dieser Bootloader nicht: Ich kann ihn nicht mit der Fernsteuerung steuern, muss also jedesmal, wenn ich mit einem anderen Betriebssystem als dem letzten starten möchte (den das merkt er sich glücklicherweise), eine Tastatur anstecken. Aber für die meisten Betriebssystemne brauche ich das ohnehin.

Wenn ich Dateien auf den Raspberry beziehungsweise den angesteckten USB-Stick bringen möchte, mache ich das mit FTP. Wenn ich am Linux-System irgendetwas ändern möchte, mache ich das mit SSH-Zugang mit dem Program PuTTY. (Benutzername: pi, Passwort: raspberry.)

Leider kann ich mich den Linux-Systemen kein Maxdome sehen. Und mit RaspBMC kann ich tatsächlich nur Mediendateien wiedergeben, es gibt keine Webbrowser und kein Email-Programm. (Es gibt aber Plugins, um einfach auf Filme der Mediatheken oder von Youtube und so weiter zuzugreifen.)

Fazit: Am einfachsten könnte ich Filme anschauen, wenn ich sie auf einen Stick kopiere und den in Fernseher stecke. Aber wer will sich schon von einem Fernseher abhängig machen und auf bestimmte Formate reduzieren lassen, wenn man auch herumspielen kann? Am befriedigsten ist das Verwenden von RaspMBC. Das hat allerdings keinen Webbrowser, und wenn ich auf den Medienserver zurückgreifen will, muss mein WLAN besser werden. Und für Leihvideos aus dem Web habe ich noch gar keine komfortable Lösung.

Mein Computer ist für mich…

Bob Blume nimmt an einer (SPD-nahen) Blogparade zu Digitalen Themen teil. Man soll dabei Sätze zu Ende schreiben. Der zweite davon beginnt:

Mein Computer ist für mich…

Der Satz scheint davon auszugehen, dass ich nur einen Computer habe. Ich habe aber zwei, einen großen Laptop (2013) und ein kleines Laptop für unterwegs. Das große Laptop enthält verschiedene virtualisierte Computer, aber die zählen wohl nicht.

Ein alter Laptop (2005) steht auch noch ungenutzt im Regal. Macht drei.
Mein Android-Tablet, sind schon vier.
Der Arduino für die Schule. Fünf.
In der Uni gibt es auch noch einen Rechner, den ich als meinen betrachte.

Wobei… der Fernseher ist auch ein Computer, so richtig mit Internet. Der DVD-/Festplattenrekorder (ein Relikt) auch.

Die neue Küche piept nicht nur gerne mal, sondern ist auch voller Computer: Der Kühlschrank ist ein Computer, der Backofen, die Waschmaschine, die Spülmaschine auch. Bei den Kochplatten bin ich mir nicht sicher. Die Küchenwaage ist wohl keiner, aber sicher bin ich mir auch da nicht.

Was ist überhaupt ein Computer? Ein Ding, das rechnen und sich Sachen merken kann, und das man programmieren kann. Sekundär ist, wie leicht ich auf diese Rechen- und Programmiermöglichkeit Zugang habe. Am einfachsten geht das, wenn ich mit einem normierten Stecker eine Tastatur und einen Bildschirm anschließen kann, und wenn das Betriebssystem auf dem Computer dann eine nützliche Ausgabe über den Monitor liefert und Eingaben über die Tastatur annimmt. Wenn nicht… na, dann muss man vielleicht andere Geräte anklemmen und ein bisschen löten, aber ein Computer ist das trotzdem.

Halt, einen habe ich noch! Mein Drucker ist selbstverständlich auch ein Computer. Der Beweis: Man kann auf ihm Doom laufen lassen. (Video hier.) Das ist eine keinesfalls notwendige, aber absolut hinreichende Bedingung dafür, dass irgend etwas ein Computer ist. Tatsächlich ist das wohl mit die erste Spielerei, die irgendein Stück Hardware über sich ergehen lassen muss: Kann man darauf Doom laufen lassen?

Und mein Router ist ja auch ein Computer, fällt mir gerade ein.

Jeder USB-Stick – und überhaupt jedes USB-Gerät – ist auch ein eigener Computer. (Soll ich wirklich anfangen, die zu zählen?) Auf jedem USB-Stick ist ein Bereich, der dafür sorgt, dass der Stick etwas tut, wenn der USB-Stick eingesteckt wird, nämlich mindestens eine Verbindugn zwischen den Geräten herzustellen. An diesen Bereich kommt man als Nutzer normalerweise nicht ran. Aber vor einiger Zeit haben Entwickler gezeigt, dass das prinzipiell doch geht, und dass man in diesen Bereich auch Schadsoftware einspielen kann, der dann auf dem Rechner, in den der Stick eingesteckt wird, alles mögliche machen kann. Siehe WIRED, ganz aktuelle Sache.

Spätestens jetzt müsste man sich eigenlich fragen, was ein Computer eigentlich ist. Einen Computer kann man sich wie ein großes Patiencespiel vorstellen, mit vielen Karten. Mit dem Computer kann man alles berechnen, was überhaupt berechenbar ist. Mit einem etwas stupiden Patiencespiel auch: Es gibt einen Haufen Karten und dazu einen überraschend kleinen Satz von Spielregeln. Dann bringt man die Karten in eine Ausgangsposition und fängt an zu spielen. Irgendwann geht die Patience dann meist nicht mehr weiter, und aus der Lage der Karten – alle aufgebraucht? alle offen? wo verteilt? – kann man dann das Ergebnis der Berechnung ablesen, und zwar jeder beliebigen Berechnung. Das geht alles mit dem jeweils identischen kleinen Satz an Spielregeln. Wenn man das elektronisch macht und nicht mit Patiencekarten, dann ist das ein Computer.

Irgendwann stelle ich vielleicht diese Computer-Patience-Regeln vor. Eine beliebte Variante davon heißt „Turing-Maschine“.
Wenn ich vorher weiß, wie viele Karten beziehungsweise wie viel Platz auf dem Schreibtisch ich höchstens brauche, dann kann ich damit eine ganze Menge berechnen, aber doch nicht alles. Wenn ich nicht vorhersagen kann, wieviel Schreibtischplatz ich höchstens brauche, dann geht aber wirklich alles, was geht. Das heißt dann „turing-vollständig“. Manches geht dann zwar noch immer nicht, aber das gilt dann auch für den Elektronik-Computer.

Hier ist eine Liste von Programmen und Spielen von Zeug, die sich zufälligerweise als turing-vollständig herausgestellt haben: Accidentally Turing-Complete. Ziemlich technisch, aber das Kartenspiel Magic: The Gathering kenne ich halbwegs. Ja, innerhalb des Spiels kann man einen Computer simulieren und beliebige Berechnungen durchführen (Cory Doctorow dazu).

Nachtrag: Einen MaKey MaKey hatte ich bei der Liste der Computer noch vergessen. Und einen kleinen AirPlay-Audioanschluss für die Stereoanlage.