Ritter an meiner Schule

Meine Schule ist nach einem historisch zweifelhaften Ritter benannt, der die Reliquien ins Kloster Andechs gebracht haben soll. Ein P-Seminar hat sich neulich mit der Geschichte unserer Schule beschäftigt, die ist zwar erst gute sechzig Jahre alt, aber das ist ja auch schon alles Geschichte. (Für die Homepage ist aber noch nichts abgefallen, das kommt vielleicht noch.) Im Rahmen dieses Seminars wurde auch, letztlich wohl von einem einzelnen Schüler ausgehend und erstellt, diese Skulptur aufgestellt:

rasso_skultpur

Am Anfang hat mir dieser Ritter gar nicht gefallen. Das ist ja auch gut so, was ist das für eine Kunst, die mir gefällt. Inzwischen habe ich mich aber sehr damit angefreundet. Gefällt mir. Vor allem würde ich gerne sehen, wie sich unsere Schule nach und, alle paar Jahre etwas wachsend, mit solchen Skultpuren füllt, da und dort auf dem Gelände.

3 Thoughts to “Ritter an meiner Schule

  1. Vielleicht sollte man zur Genese des äußeren Erscheinungsbildes dieser kürzlich aufgestellten Ritterfigur darauf hinweisen, dass anlässlich der 50 – Jahr – Feier des GRG 1997 der weit über die Landkreisgrenzen Fürstenfeldbrucks hinaus bekannte Karikaturist Guido Zingerl dem GRG eine Zeichnung als Logo für alle möglichen Anlässe im Zusammenhang mit der Feier zur freien Verwendung geschenkt hat. Diese Zeichnung zeigt einen karikierten Ritter (Graf Rasso) mit einem vor sich abgestellten Schwert. Ihm gegenüber steht eine Frau (als Vertreterin der gesamten Schülerschaft) mit auffällig aufforderndem Kussmund und hat einen überdimensionierten Bleistift vor sich abgestellt gleich dem Schwert des Ritters. Die Irritation des Ritters ist dabei offensichtlich.
    Diesem Ritter der Zingerl – Zeichnung ist die aufgestellte Figur offensichtlich nachempfunden, obgleich natürlich eigene künstlerische Schwerpunkte unübersehbar sind. Vor allem erscheint sie weniger karikaturhaft und zeigt eine eigene markante, starke Persönlichkeit, die durchaus Orientierung verlangt und auch geben kann. Allerdings hätte man sich eine etwas weniger abweisende Gesichtspartie (offenes Visier?) gewünscht.
    Deinem Wunsch, Herr Rau, dass mehr solche Figuren da und dort das Schulgelände füllen, kann ich mich nur anschließen.

  2. Danke für die wertvollen Ergänzungen, halo. Die Frau als Vertreterin der Schülerschaft war mir gar nicht bewusst, aber ich war damals ja noch nicht da und habe die Karikatur lange nicht mehr gesehen. Sie könnte mal wieder auf die Homepage, finde ich.

  3. In der oben beschriebenen Ausstellung des P-Seminars über die Geschichte des GRG wird eine Tasse gezeigt, auf der diese Karikatur abgedruckt ist. Auch das Originalblatt der Zingerl-Zeichnung ist ausgestellt. (Nur als Hinweis für eine mögliche Übernahme auf die Hompage)

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