Man kennt das ja von den Kassen beim Einkaufen

Man stellt sich immer an der falschen Kasse an. Als geübter Einkäufer achtet man natürlich darauf, wie lange die Schlange ist, aber auch darauf, wieviel die Leute in den Einkaufswagen haben, wie tüchtig die Kassiererinnen sind und ob die Leute vor einem so ausschauen, als ob sie bar zahlen oder mit Scheckkarte, und wenn ja, wie lange sie wohl brauchen, bis sie Portemonnaie oder EC-Karte gefunden habe. Es hilft alles nichts, man nimmt immer die falsche Schlange.

So ähnlich ist das auch bei den Klassenelternabenden: Auf diesen Abenden ist es üblich, dass der Klassleiter bis zum Schluss da bleibt und am Ende Klassenelternsprecher wählen lässt; davor ziehen wandernde Informatik‑, Englisch- oder Mathelehrer von Klasse zu Klasse und sagen ihre Sprüchlein auf.
Und da hilft es, wenn man ein gutes Auge dafür hat, welche Lehrer vor einem im Klassenzimmer stehen und reden. Heute habe ich es fast richtig getroffen, aber dann kam mir doch ein unerwarteter Deutschlehrer dazwischen. Teufel auch. (Wobei es auch Lehrer anderer Fächer gibt, die sich weniger kurz fassen als nötig. Man kennt sich.)

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