8 Thoughts to “Guten Morgen, frühaufstehender Blogbesucher aus Kaiserslautern!

  1. Die Vorteile der Zeitverschiebung: Wenn man spät abends noch mal eben seine Runde im Web macht, wird man spontan fürs Frühaufstehen gelobt. Das ist doch nett!

  2. Och nö, jetzt habe ich gesehen, dass der Blogbesucher aus Kaiserslautern war…dann war ich wohl doch nicht gemeint. Ich war aber auch da…

  3. Ah, jetzt weiß ich wieder, wer da immer aus Kansas vorbeischaut!

    (Der Kaiserslauterner Gast hat sich vor allem sehr gründlich umgesehen, und das fällt uns Blogbesitzern natürlich immer besonders angenehm auf.)

  4. Huch, so was sieht man?
    Ich hatte ja den Verdacht, dass das Internet auch nicht mehr ist, was es mal war (anonym), aber jetzt bin ich doch schockiert. Da tun sich ja Abgründe auf…ich werde meine Besuch auf dieser Seite drastisch einschränken müssen, sonst merkt noch jemand, dass ich recht regelmäßig aus meinem Archiv entfleuche und mir von Herrn Rau spannende Sachen erzählen lasse.

  5. Bleibt alles unter uns. ;-)

    Wenn sich der Gast nicht verbirgt, was technisch wohl nicht sehr aufwendig ist, erfahre ich:

    * den Anbieter, über den der Gast im Internet ist (und dessen Sitz)
    * das Betriebssystem (Linux, Max, XP, WIn98, Vista…)
    * den Browser (IE 7.0, Firefox, Opera…)
    * die Besuchsdauer und die Anzahl der besuchten Seiten
    * die Monitorauflösung (soso, hat sich einen neuen extrabreiten Monitor zugelegt… ah, ein senkrecht aufgestellter schwenkbarer Monitor, sieht man selten…)

    und noch ein paar Details mehr. Soviel verrät jeder User, bei jedem Besuch, überall.

    Ich klebe nicht an meinen Counteranzeigen und schaue auch nicht jeden Tag hin, aber wenn ich hinschaue, erkenne ich bestimmte User wieder oder es fallen mir bestimmte Sachen auf: Leute, die sich viele Seiten anschauen oder von interessanten Providern kommen – zum Beispiel alles mit .edu hinten dran, oder die CSU-Fraktion im Landtag, oder ein Schulbuchverlag.

    Da frage ich mich dann doch immer, wer das wohl jeweils ist.
    Die meisten Besucher sind natürlich irgendwelche Bots oder Leute, die von Google kommen und etwas suchen.

  6. Hallo Doro,

    das Internet war nie anonym :-) der Server muss ja wissen wo die Pakete hingeschickt werden sollen, falls dir deine Privatsphaere wichtig ist, empfehle ich dir mal das AN.ON projekt: http://web.inf.tu-dresden.de/~hf2/anon/ oder Onion routing: http://www.onion-router.net/ (TOR) Beide Projekte bieten mitlererweilen recht ausgereifte Tools zur Anonymisierung an.

    Der Spass kostet natuerlich etwas, nicht in Euro aber in Zeit. Die Ladezeiten verlaengern sich doch erheblich, wobei sich das in den letzten Versionen bei beiden System verbessert hat und man nun ganz gut mit den Verzoegerungen leben kann.

    Wenn man nun glaubt, dass es damit getan ist und man ist damit dann anonym, hat man weit gefehlt, die meisten Informationen verleirt man doch ueber die Anwendungsebene. Wenn du darueber mehr wissen willst, kann ich dir PRIME empfehlen: https://www.prime-project.eu/. Dieses Projekt ist aber noch weit von einer praktischen Loesung weg, da dafuer Dienstanbieter ihre Server aendern muessten, wird das wohl auch noch dauern

    viel spass

  7. Halo Stefan,

    danke! Ich werde den einfachen, untechnischen Weg wählen und einfach alle 2 Wochen in eine andere Stadt ziehen. Das erscheint mir einfacher…solange nur der Seitenbetreiber sieht, wer hier rumspukt, soll’s mir Recht sein. Richtig Bedenken hätte ich, wenn alle anderen das auch sehen könnten. (Wahrscheinlich können die das, und ich merke es nur nicht. Aber Kansas ist ja weit genug weg, zumindest für den Durchschnittsbesucher dieser Seite).

  8. Hmmm. also sowohl tor als auch jap ist in hoechstens 10 min installiert – ich bin ja minimalist aber einen tag brauch ich auch um meinen krempel zu paken und dann noch die administration… ;-)

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