From Glen to Glen

Fragt mich heute nach der 6. Stunde beim Einpacken im Computerraum ein vorbeikommender Schüler (7. Klasse, ich hatte ihn in 5 und 6), ob ich wüsste, was „from glen to glen“ heißt. So schnell konnte man nicht schauen, da sangen wir gemeinsam „Danny Boy“.

O Danny Boy, the pipes, the pipes are ca-a-lling
from glen to glen and down the mountainside

Wenn auch, zugeben, mehr laut als richtig.

(Ich wäre jetzt glatt enttäuscht, wenn er das im Musikunterricht gelernt hätte. Muss ihn mal fragen.)

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6 Thoughts to “From Glen to Glen

  1. Meine Güte, das wirft mich zurück in meiner Kindheit!

    Aber jetzt bin ich neugierig: woher kennt ein siebt Klässler das Lied?

  2. Ich singe gerne vor… aber nicht gut, und gerade der Tonumfang bei diesem Lied geht etwas über meine Grenzen hinaus. Ich gestehe, ich habe gestern meine Gitarre herausgeholt und ein bisschen zu spielen versucht.

    Das Lied, für die Mathe-Physik-Kollegen unter den Lesern, ist so was wie die heimliche Nationalhymne Irlands. (Zumindest außerhalb von Irland.) Ich kenne es sicher aus vielen früh gesehenen Filmen, aber meine erste bewusste Erinnerung ist an meine Irlandphase in den ersten Semester im Studium und an das Finale von „Miller’s Crossing“, einem Film der Coen-Brüder von 1990. „Danny Boy“ auf dem Grammophon, während rivalisierende Gangster sich bekriegen.

    (Meine Irlandphase: Pogues und Christy Moore und kleine Bands irgendwo. Brendan Behan, Dominic Behan, Dick Wimmer, J.P. Donleavy, Synge, James Stephens. Ja, und dann auch Roddy Doyle. Und andere, die mir nicht einfallen. Gitarre und tin whistle. Da muss man mal durch als Anglist. Mir war allerdings auch schon früh an der Uni eine (Doktor- oder Magister-?)Arbeit Das Irlandbild der Deutschen in die Hände gefallen; auch deshalb habe ich diese Lieder und Romane nicht mit der Realität verwechselt.)

    Anitz, wenn ich ihn wieder treffe, frage ich ihn. Will ich nämlich auch wissen.

  3. @C.P.: Danke für den Link – ich liebe YouTube. Dieses male voice trio singt tatsächlich sehr schön (wenn auch, dem Vorurteil gegenüber walisischem Männerchor gehorchend, in der letzten Strophe schrecklich „flat“ – beim Wort „bend“ und im Schlussakkord). Es sieht irgendwie aus, als ob es in einem größeren Etablissement, etwa während eines Probenwochenendes, eher spätabends aufgenommen wäre – daher umso mehr Respekt.
    Gleich daneben findet man einen Link zu einem Ausschnitt aus einem King’s-Singers-Konzert mit Danny Boy – professionell, wie zu erwarten: http://www.youtube.com/watch?v=hEYdoNRWw9I&NR=1

  4. Oh Danny Boy, oh-boy-oh-boy…

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  5. O Danny Boy
    (Frederic Weatherly)

    Oh Danny, Junge, die Dudelsäcke, die Dudelsäcke rufen
    Von Tal zu Tal und die Berge hinab.
    Der Sommer ist vorbei und all die Rosen sterben,
    Es bist Du, bist Du, der gehen muß, und ich muß Ade sagen.

    Aber komm‘ Du zurück wenn der Sommer in den Wiesen ist,
    Oder wenn das Tal ganz still ist und weiß von Schnee.
    Und ich werde hier sein im Sonnenschein oder im Schatten,
    Oh Danny, Junge, oh Danny, Junge, Ich lieb‘ Dich so.

    Aber wenn er kommt, und all die Rosen im sterben liegen,
    Und ich tot bin – denn tot könnt‘ ich wohl sein …
    Dann wird er hierher kommen und den Platz finden, an dem ich liege,
    Und knien und ein „Ave Maria“ da für mich beten.

    Und ich werde spüren, wie sanft Du über mir wandelst,
    Und dann wird mein Grab reicher, süßer sein.
    Denn Du wirst Dich herabbeugen und mir sagen, daß Du mich liebst,
    Und ich werde in Frieden ruh’n bis Du zu mir kommst …

    Oh Danny, Junge, oh Danny, Junge, Ich lieb‘ Dich so.

    Die Version gefällt mir am besten:
    http://de.youtube.com/watch?v=K2z4fiot8A8

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